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V.a. Papillomatosis cutis lymhostatica, Kompressionsstrümpfe und Wunde

  • Einsamer Wolf
  • 21. Juli 2021 um 19:31
1. offizieller Beitrag
  • Einsamer Wolf
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    • 21. Juli 2021 um 19:31
    • #1

    Hallo,

    bin neu und hoffe ich bin hier richtig ?

    Bin derzeit in Behandlung in einer Dermatologischen Polyklinik an einem Universitätsklinikum, da ich am linken Bein zwei Verbrennungsnarben aus ca. 2004/5 am Unterschenkel rechte Seite habe und auf der Oberseite irgendwann Flüssigkeitsgefüllte Pickel (wie Herpes) kamen, die sich ausbreiteten und mehr oder weniger verschmolzen.

    Hatte vorher lange Zeit weder Ödeme, noch diese Pickel an diesem Bein.

    Dann bekam ich auch am rechten Unterschenkel diese "Pickelchen" und da ich dort eh in Behandlung (Hormonersatz) war, sprach ich das an.

    Das war vor ca. 2-4 Jahren, aber es wollte da keiner was zu sagen dort. Immer wieder nachgefragt und seit ich Ödeme dazu bekommen habe - besonders im Sommer - an dem linken Bein, wird es "behandelt", indem ich Kompressionsstrümpfe und Ecural Fettcreme (alle 2 Tage 1x) verordnet bekam.

    Mitte/Ende 2020 wurde das linke Bein -besonders die Verbrennungsnarben- mit Volon ca. alle 4 Wochen unterspritzt.

    Das vorletzte Mal als ich dort war, fragte mich der Arzt, wie der Kollege das denn das letzte Mal gemacht habe und als ich nicht viel dazu sagte, legte er los. Der Arzt hat aus meiner Sicht zuviel (2 Ampullen, statt 1), zu tief und auch an Stellen wo der Kollege letztes Mal nix mehr machen wollte gespritzt. Seitdem ging die alte Wunde an zwei klitzekleinen Stellen auf uns nässte und das ganze ist nicht mehr so abgegrenzt zu dem ehemaligen "Pustelbereich".

    Bei der erneuten Vorstellung am 8.7.21 äußerte ich bei der Anmeldung nicht mehr zu dem Arzt vom letzten Mal zu wollen, da er mich ja gefragt habe wie es ginge und die Schwester fand es komisch, da er ja ein "Funktionsoberarzt" sei.

    Gut ich kam zu einer Ärztin, die ich bereits von mindestens einem Volon Termin kannte.

    Ich teilte Ihr mit, das die Narben seit letzem "Mal" weh tun würden, auf waren und nässten, das durch die Kompressionsstrümpfe seit dem an zwei Stellen eine Art Nervenentzündung (aus meiner Sicht) verursacht wird.

    Bekam gesagt, die Strümpfe müsse ich tragen, auch wenn sie picksen, jedoch nachts nicht, es wurden nicht unterspritzt, jedoch Fotos gemacht und ich solle die mit Ecural Fettcreme zweimal täglich einschmieren und dann in Frischhaltefolie verpacken.

    "ich schreibe Ihnen das alles nochmal auf" hies es als ich ... überfordert... schaute.

    Im Brief steht u.a. - "Injektion gut vertragen"

    - V.a. Papillomatosis cutis lymhostatica, Kompressionsstrümpfe und Wunde beider Unterschenkel

    (höre ich zum ersten Mal das es beide sein sollen, da ich an dem anderen nicht so Probleme und Ödeme habe wie links)

    - Hypertrophe, Keloid-artige Narbe des linken Unterschenkels vei Z.n. Verbrennung

    - tropische Therapie nach folgendem Schema:

    --Ecural Fettcreme 2x tägl. unter Okklusion (Frischhaltefolie) für 1 Woche

    --anschließend 1 Woche lang 2x tägl. ohne FHF

    --anschließend für 2 Wochen 1x täglich

    -Bitte konsequentes Tragen der Kompressionsstrümpfe

    Das war an einem Donnerstag, am Freitag habe ich dort angerufen, da ich wissen wollte, wie lange die FHF drauf bleiben solle. Da bekam ich einen Rückruf von der Schwester dir mir mitteilte, das ich morgens nach dem Aufstehen die drauf machen solle und Mittags wieder ab und dann Abends vor dem zu Bett gehen wieder drauf bis morgens.

    Wäre ich gemäß dem Brief NIE drauf gekommen !

    Am Wochenende ging mir beim Anziehen des Strumpfes links auf der Beinoberseite ein etwa 2 Euro großes Hautstück ab. Da dort am WE keiner zu erreichen ist habe ich es wie ich es all die Jahre vorher schon kannte zugedeckt und dann mit den Therapien weiter gemacht, jedoch die Stelle nicht mit der Fettcreme eingeschmiert.

    Da ich mich weder ernst genommen fühle, geschweige denn micht überhaupt traute dort anzurufen, habe ich so die erste Woche FHF überstanden und bin in der zweiten, die Stelle ist inzwischen trocken, jedoch noch rot.

    Lange Rede kurze Frage, wie geht man mit so einer "Schürfwunde" unter Kompressionsstrümpfen (keine Nähte, weiß nicht mehr wie die heißen) um ?

    Viele Grüße

    Einsamer Wolf

    Wenn es klappt, hänge ich ein Foto an wie es heute vor ca. 1 Stunde aussah.

    Dateien

    IMG_20210721_175632_autoscaled.jpg 166,27 kB – 0 Downloads IMG_20210721_175639_1_autoscaled.jpg 158,33 kB – 0 Downloads IMG_20210721_175646_autoscaled.jpg 283,71 kB – 0 Downloads
  • Uli29
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    • 21. Juli 2021 um 20:05
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Klingt ja abenteuerlich.

    Gibt es in deiner Stadt ein Lymphnetz? Lymphnetze

    Oder eine lymphologische Fachklinik (hier gibt es eine Liste), bei der du dich zügig ambulant vorstellen könntest?

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • isarkiesel
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    • 21. Juli 2021 um 21:24
    • Offizieller Beitrag
    • #3

    Sind die Einschnürungen zB am Fussrücken von den Kompressionsstrümpfen ? Rundstrickqualität ist dann auf jeden Fall falsch.


    Ich schliesse mich dem Rat von Uli29 an.

    Falls sie zufällig Nähe Allgäu wohnhaft sind, kann ich noch dringend das Wundzentrum unter Leitung von Frau Dr Knestele empfehlen.

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  • Uli29
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    • 21. Juli 2021 um 21:33
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Es gab hier im Forum gerade vor wenigen Tagen einen wunderbaren Beitrag zum Thema Wunde und Lymphoedem. Von Dr. Christina Schreiber vom Lymphnetz Hamburg und von Stefan Hemm aus Aschaffenburg.

    45 Minuten lang. Von einem Wundkongress.

    Dieses Bein braucht eine genaue Diagnostik (sekundäres Lymphoedem infolge der Verbrennung? Lymphzysten? Venöse Beeinträchtigung? Arterielle Durchblutungsstörungen? Wunde im Ödemgebiet. Traumata durch die Injektionen?)

    Sterile Abdeckung der Wunde, Bandagierung?

    Rundstrick ist falsch, später dann Flachstrick.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • Einsamer Wolf
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    • 22. Juli 2021 um 09:54
    • #5

    Vielen lieben Dank für die vielen Rückmeldungen !

    Uli29 das nächste wäre Lymphnetz wäre 35037 SH Gruppe Marburg, das sind rund 50km, aber machbar.

    Das nächste, was ich Klinik mässig gefunden haben wäre Dr.Herpertz in der Taunusklinik, aber der ist ja wohl leider nur privat, wenn ich das richtig gelesen haben.

    isarkiesel ja, die Einschnürungen zB am Fussrücken von den Kompressionsstrümpfen, das kann gestern aber durch aus an mir gelegen haben, da die ja an den Zehen offen sind und mir ca. 1 cm zu lang und ich die ausnahmsweise, umgeschlagen habe.

    Zitat von Uli29

    Dieses Bein braucht eine genaue Diagnostik (sekundäres Lymphoedem infolge der Verbrennung? Lymphzysten? Venöse Beeinträchtigung? Arterielle Durchblutungsstörungen? Wunde im Ödemgebiet. Traumata durch die Injektionen?)

    Genaue Diagnostik, sehe ich genauso !

    Eine Schwester von dort fragte, mich vor Jahren wärend der i.M. Injektion in den Allerwertesten, ob ich ein Lympödem (oder Lipödem -werfe die zwei immer durcheinander) habe. Wußte damals nicht was das ist und meinte nur "nicht das ich wüßte".

    Es wurde mal eine Biopsi gemacht, aber nicht aus den "rechteckigen" Verbrennungsnarben, sondern den ehemaligen Pusteln und zwar auf meine Drängen, wie der Arzt der Schwester mitteilete. Jedoch wurde nur das Gewebe untersucht, aber nicht auf Ursachen wie z.B. Herpes usw.

    Die Durchblutung wurde, glaube letztes Jahr überprüft und war alles in Ordnung.

    Ich bin im Moment einfach nur mit allem überfordert, das Anziehen der Strümpfe, auch wenn es nur Kniestrümpfe sind, ist mir eigentlich schon zu viel, danach bin ich schon erschöpft.

    Ich bewundere alle hier, die sich in mehr Kompression als Kniestrümpfe arbeiten müssen !

    Habe mir jetzt eine Anziehilfe gekauft, mal sehn ob das morgen besser geht.

    Vielen Dank und Grüße fürs erste !

  • isarkiesel
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    • 22. Juli 2021 um 10:09
    • Offizieller Beitrag
    • #6
    Zitat von Einsamer Wolf

    Ich bin im Moment einfach nur mit allem überfordert, das Anziehen der Strümpfe, auch wenn es nur Kniestrümpfe sind, ist mir eigentlich schon zu viel, danach bin ich schon erschöpft.

    Das liefernde Sanitätshaus sollte Sie in die An- und Ausziehtechnik mit geeigneten Handschuhen einweisen. Flachstrick ist etwas einfacher anzuziehen, da weniger elastisch.

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    • 22. Juli 2021 um 16:06
    • #7
    Zitat von Einsamer Wolf

    ...Das nächste, was ich Klinik mässig gefunden haben wäre Dr.Herpertz in der Taunusklinik, aber der ist ja wohl leider nur privat, wenn ich das richtig gelesen haben...

    ...Ich bin im Moment einfach nur mit allem überfordert, das Anziehen der Strümpfe, auch wenn es nur Kniestrümpfe sind, ist mir eigentlich schon zu viel, danach bin ich schon erschöpft.

    Ich bewundere alle hier, die sich in mehr Kompression als Kniestrümpfe arbeiten müssen !

    Habe mir jetzt eine Anziehilfe gekauft, mal sehn ob das morgen besser geht...

    Ja, bei mir waren es 40€ für den Termin bei Dr. Herpertz. Aber er nimmt sich Zeit und dokumentiert gut, auch für den Hausarzt o.ä. und du hast danach eine fundierte Diagnose und weißt was du als nächstes angehen solltest...

    Kann ich mir vorstellen. Aber wenn deine Beschwerden gut behandelt werden, hast du auch die Chance das es insgesamt etwas besser wird. Und vielleicht fällt es dir dann auch leichter die Strümpfe an zu ziehen.

    Nicht aufgeben und dran bleiben!

    :thumbup:

  • Einsamer Wolf
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    • 22. Juli 2021 um 18:42
    • #8

    isarkiesel : Die Frau hat mir zwar eine An- und Ausziehtechnik gezeigt, auch mit so einer Art Socke die mit bei den Strümpfen dabei war. Das mit den geeigneten Handschuhen hat sie erwähnt.

    Zitat von KaBauz

    Ja, bei mir waren es 40€ für den Termin bei Dr. Herpertz. Aber er nimmt sich Zeit und dokumentiert gut, auch für den Hausarzt o.ä. und du hast danach eine fundierte Diagnose und weißt was du als nächstes angehen solltest...

    KaBauz : Das liest sich echt super ! Ist definitiv eine Überlegung wert, danke Dir !

    Tja, das mit den weiteren Beschwerden ist halt auch nicht so einfach, da mein derzeitiger noch Hausarzt, zwar die alten Sachen behandelt, aber quasi Scheuklappen auf hat... usw. aber das ist ein anderes Thema ! :)

  • KaBauz
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    • 23. Juli 2021 um 09:54
    • #9
    Zitat von Einsamer Wolf

    Tja, das mit den weiteren Beschwerden ist halt auch nicht so einfach, da mein derzeitiger noch Hausarzt, zwar die alten Sachen behandelt, aber quasi Scheuklappen auf hat... usw. aber das ist ein anderes Thema ! :)

    Das kenne ich :D
    Dran bleiben und nerven hat bei meinem geholfen und natürlich die Berichte der Fachärzte und Eigeninitiative. :evil:

  • Einsamer Wolf
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    • 23. Juli 2021 um 14:57
    • #10

    Das hilft bei ihm leider auch nicht, ich muß mir leider einen neuen suchen.

    Kurzer Thema-Ausreiser

    Ich habe mir vor kurzem die Diagnosen ausdrucken lassen, da ich ins Impfzentrum wollte und eigenlich zur Risikogruppe 2 gehöre, wegen meinem Gewicht.

    Was da steht entspricht nicht der Wahrheit, ist falsch und auch die Diagnosen der anderen Behandler sind nicht aufgeführt, obwohl er die Berichte bekommen hat (habe nämlich die in Kopie bekommen ;) ).

    Z.B. steht da E66.01: Adipositas durch übermäßige Kalorienzufuhr Adipositas Grad II und anschließend: E66.20: Übermäßige Adipositas mit alveolärer Hypoventilation Adipositas Grad I <X

    Mein BMI ist über 40 (also weder Grad I noch II) und über meine Kalorienzufuhr haben wir NIE gesprochen und auch eine Hypoventilation habe ich nicht !

    Ich habe vor Jahren, irgendwann vor 2002 die Diagnose Asthma bronichale bekommen und das von einem Lungenfacharzt.


    Ich weiß, zwar - auch aus eigener Erfahrung gerade bei dem Versuch den Grund heraus zu finden - das gerade bei Adipositas die meisten Menschen alles aufs Essen schieben, aber nach rund 30 Jahren in der Praxis da, hätte ich wenigstens korrekte Angaben zum Grad erwartet.

    Er will mir auch seit 2-3 Jahren ständig einen Diabetes mellitus zuschieben, den ich nicht habe !

    Sorry, der Umgang mit meinem Gewicht ist mittlerweile bei mir ein sehr heikles Thema geworden, da ich trotz zig Versuchen die Ursache raus zu bekommen nichts erreicht habe, aber bei Problemen alles nur darauf geschoben wird. :cursing:

    - Die Frau vom AOK Kurs "abnehmen mit Genuß" hatte bei dem Ernährungsprotokoll nur auszusetzen, den Keks zum Tee in der Firma am Nachmittag.

    - In Gießen vor 2000 wurde ich von der Ernährungsdame bei Durchsicht meines Ernährungsprotokolls gefragt "mehr essen Sie nicht ?" ich nur "ne, wieso, sollte ich ?"

    - In der DKD in 200x hatte die Ernährungsberaterin auch nichts auszusetzen, aber die mich betreuende Internistin hat das ignoriert und Sachen ausgeschlossen, die sie mangels Untersuchungen nicht ausschließen hätte können und in dem Brief standen auch falsche Sachen wie z.B. ich hätte in 97 aufgehört zu Rauchen und dann 20 kg zugenommen. Ich habe n i e geraucht, aber ja in 97 innerhalb 1-2 Monaten 20kg zugenommen, ohne das sich mein Essverhalten geändert hat.

    - Bei der Unterleibs-OP in 2011 minimalinvasiv vereinbart, wache ich mit einem riesen Bauchschnitt auf ! Der Prof. erzählte ich wäre beinahe auf dem OP-Tisch gestorben... im OP-Bericht steht nix ! Und als ich ,ich glaube bei der Entlassung nachfragte, wurde ich von Ihm angefahren wegen meinem Gewicht. Das wußte er ja vorher !

    Er hat mich mit einer infizierten stinkenden Wunde Mittwochs entlassen und Donnerstags lag ich ab 14 Uhr im Krankenhaus und hatte in der Nacht noch die Not-OP !

    Mein Gewicht halte ich trotz zig verschiedenster Ernährungstile 8) seit Dezember 2011 !

    Thema-Ausreiser ENDE

    Liebe Grüße !

  • Einsamer Wolf
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    • 23. Juli 2021 um 16:03
    • #11

    https://www.praxisklinik-burbach.de/wundpraxis-der-grs.html

    Habe die Praxis eben gefunden. Was haltet Ihr davon ?

  • Uli29
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    • 23. Juli 2021 um 16:37
    • Offizieller Beitrag
    • #12

    Ich kenne die Praxis nicht. Wichtig wäre natürlich zunächst Diagnostik und dann Therapie.

    Ich würde zügig einen Termin festlegen.

    Viel Erfolg!

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 24. Juli 2021 um 13:44
    • #13

    Ich stimme Uli29 zu. Ich kenne diese Praxis auch nicht, aber mir gefällt das sie nicht nur Ärzte sondern auch Wundspezialisten haben.
    Wundspezialisten (-manager) gehen an Wunden etwas anders heran und kommen auch bei schwierigen Wunden oft ans Ziel der Abheilung.

  • Einsamer Wolf
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    • 24. Juli 2021 um 20:06
    • #14

    Dankeschön Euch beiden !

    Ja, das mit den "Wunden" fand ich auch gut.

    Die Praxis stand auch auf der Liste der Marburger SHG .

    Werde Montag in der Praxis nachfragen wegen Diagnostik bzw. wen die dann kennen.

    Und morgen nochmal bei der SHG schauen.

  • Einsamer Wolf
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    • 26. Juli 2021 um 09:39
    • #15
    Zitat von Einsamer Wolf

    Lange Rede kurze Frage, wie geht man mit so einer "Schürfwunde" unter Kompressionsstrümpfen (keine Nähte, weiß nicht mehr wie die heißen) um ?

    War ja die eigentliche Frage :D

  • Dauli
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    • 26. Juli 2021 um 10:46
    • #16

    Die Wunde immer gut desinfizieren und steril verpacken, mit welcher Salbe oder besser ohne sollte ein Arzt oder Wundspezialist entscheiden.

    Wenn der Verband luftdicht sein darf, kann man Duschfolie oder Duschpflaster drüberkleben, dann rutscht die Kompression sehr gut drüber.

    Bei einem "normalen "Pflasterverband kann eine Anziehhilfe (Drahtgestell/Doff'n Donner) benutzt werden, zur Not einen Nylonstrumpf anziehen, dann kann aber die Kompression sehr leicht rutschen.

    Kompression ohne Naht = Rundstrick

    Kompression mit Naht = Flachstrick

  • Einsamer Wolf
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    • 26. Juli 2021 um 13:10
    • #17

    Dauli vielen lieben Dank !

  • Uli29
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    • 26. Juli 2021 um 17:06
    • Offizieller Beitrag
    • #18
    Zitat von Dauli

    Die Wunde immer gut desinfizieren und steril verpacken, mit welcher Salbe oder besser ohne sollte ein Arzt oder Wundspezialist entscheiden.

    Wenn der Verband luftdicht sein darf, kann man Duschfolie oder Duschpflaster drüberkleben, dann rutscht die Kompression sehr gut drüber.

    Bei einem "normalen "Pflasterverband kann eine Anziehhilfe (Drahtgestell/Doff'n Donner) benutzt werden, zur Not einen Nylonstrumpf anziehen, dann kann aber die Kompression sehr leicht rutschen.

    Kompression ohne Naht = Rundstrick

    Kompression mit Naht = Flachstrick

    Bitte nicht einfach loslegen, bitte Diagnostik abwarten!!!

    Steril abdecken ist klar, den Rest bitte vor Ort besprechen nach der Diagnose!

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • Annekanne
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    • 29. Juli 2021 um 19:39
    • #19

    Anziehhilfen muss man nicht selber zahlen! Darf der Arzt in Abständen verordnen. Ich hab Gumminoppenhandschuhe und eine großartige Sache aus dem extrem glatten Material, aus dem auch Lenkdrachen sind. Gibt 2 Varianten: für offene oder geschlossene Strümpfe. Ganz andere Liga als diese Dinger, die den Strümpfen beiliegen. Damit sind die Dinger in Sekunden am Bein, ohne sich einen abzuzerren!!!

  • Uli29
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    • 29. Juli 2021 um 20:03
    • Offizieller Beitrag
    • #20

    Magnide easyslide Anziehhilfe bei geschlossener Fussspitze ist schon Klasse!

    Freundliche Grüße

    Uli29

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