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  3. Liposuktion

Liposuktion bei Lipödem, trotz Lymphödem?

  • xxxxx
  • 16. Juli 2022 um 00:30
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  • xxxxx
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    • 16. Juli 2022 um 00:30
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich leider an einem Lymph- und Lipödem. Seit diesem Sommer macht mir ersteres noch mehr zu schaffen, da die Kompression den Zustand nicht mehr halten kann und meine Beine trotz Kompressionsbestrumpfung anschwillen.

    Erneut wurde mir wegen des Lipödems an Armen und Beinen eine Liposuktion empfohlen (diesmal durch die BG Unfallklinik FFM).

    Mein größtes Bedenken ist, dass das Lymphödem dadurch schlechter werden würde.

    Gibt es hier Erfahungswerte?

    Leider kennen sich die Ärzte wenig mit den Krankheiten aus, mit der Kombination beider Krankheiten sind sie erst recht Überfragt.

    Danke und viele Grüße

    Stefanie

  • Uli29
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    • 16. Juli 2022 um 08:22
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    • #2

    Ich sehe deinen nächsten Schritt, wie schon in dem anderen Post geschrieben, in einer stationären Entstauung in einer lymphologischen Fachklinik KPE Phase 1.

    Wie sieht es bei dir mit Übergewicht aus? Eine Freundin von mir hat einen Magenbypass machen lassen und dadurch es geschafft, sehr viel Gewicht zu reduzieren. Das hat Lip - und Lymphoedeme erheblich reduziert.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • xxxxx
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    • 16. Juli 2022 um 12:31
    • #3

    Hallo Ulli 29,

    vielen Dank. Mein BMI liegt bei 32,5. Hinter diesem steckt ne lange Leidensgeschichte mir Essstörungen, deshalb ist Abnehnem nicht gerade easy für mich (wie wohl für die meisten anderen auch nicht). Vor nem Magenbypass habe ich höchten Respekt. Ich bin auch nicht sicher, ob mein BMI dafür noch zu niedig ist.

    Viele Grüße

    Stefanie

  • Uli29
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    • 16. Juli 2022 um 12:59
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Meine Freundin sagt im Nachhinein, hätte sie erst den Magenbypass bekommen, dann wären möglicherweise drei ihrer fünf Liposuktionen überflüssig gewesen. Leider waren mehrere ihrer Liposuktionen mit Komplikationen verbunden, unter anderem tiefe Wundheilungsstörungen mit Nekrosenbildungen an beiden Unterschenkeln mit erheblichen Narben und tiefen Kratern jetzt . Da ihre Essstörungen nicht behandelt waren, hat sie an den Armen Rezidive des Lipoedems.

    Wenn deine Essstörungen fortbestehen, kann es bei dir auch zu Rezidiven an gleicher oder anderer Stelle kommen.

    Vom BMI her hättest du eine Chance auf Kostenübernahme der Liposuktionen, wenn Stadium 3 des Lipoedems vorliegt.

    Erstmal wäre aber eine konsequente konservative Therapie empfehlenswert.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • Dr. Martin
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    • 16. Juli 2022 um 12:59
    • #5

    Bei einem BMI von 32 wäre ein Bypass auch nicht das Thema.

    Ob , zusätzlich zum Lipödem, noch ein Lymphödem vorliegt sollte ein erfahrener Lymphologe klären ( häufige Fehldiagnose !) Insbesondere weil dies das Risiko einer Liposuktion erhöhen würde

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
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    https://www.foeldiklinik.de/

  • xxxxx
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    • 16. Juli 2022 um 13:04
    • #6

    Vielen Dank Herr Dr. Martin. Das Vorliegen beider Krankheiten wurde mittlerweile von 3 Ärzten bestätigt. Was genau meinen Sie mit "Insbesondere weil dies das Risiko einer Liposuktion erhöhen würde"?

  • Dauli
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    • 16. Juli 2022 um 16:00
    • #7

    Eine lymphologische Reha wäre für mich der erste Schritt, um vernünftig entstaut zu werden und zu sehen wie weit sich das Lymphödem zurückbilden lässt, auch für eventuelle Lipos wäre es ideal, vorher zu entstauen,

    Ob Liposuktionen das Lymphödem verschlechtern, als Komplikation durch die OP, oder verbessern,weil weniger Fett auf die Lymphbahnen drückt,kann niemand voraussagen, und ein guter Chirurg wird immer auf die Möglichkeit der Verschlechterung hinweisen(ich hatte einen ,der bei der Beratung mir a)Heilung vom Lipödem und b) nie wieder Kompression versprochen hat, trotz CVI ) deshalb muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Weg er gehen möchte,

    mir wurde vorher ganz klar mitgeteilt, im schlimmsten Fall tausche ich Fett gegen Wasser, Kompression werde ich sowieso lebenslänglich tragen müssen, keine Schmerzfreiheit, aber eine Schmerzreduktion sollte zu 99% dabei rauskommen, Fakt nach 6 Beinlipos : Lymphödem ist besser geworden, komme jetzt mit 2x/Woche Mld an den Beinen aus, Lipschmerzen in den Beinen nur an extremen Tagen, wo es in den Armen kaum noch auszuhalten ist und wo das Lipödem auch munter weiterwächst, da brauche ich jetzt regelmäßig Mld, mein Bauch ist zweigeteilt, ab Nabel abwärts immer mit blauen Flecken, Dellen sind unter der Haut fühlbar und total schmerzempfindlich (Spritzen kann ich seit der 2.Lipo nur noch in den Oberbauch setzen, hatte vorher nie Probleme damit)

  • xxxxx
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    • 16. Juli 2022 um 16:42
    • #8

    Danke Uli29 für dein Feedback, das ist ja keine schöne Geschichte deiner Freundin - ich wünsche ihr gute Besserung!

    Danke auch dir Dauli, für deine Rückmeldung. Die Reha werde ich angehen. Dauli, ich hoffe auch für dich das Beste.

  • Dr. Martin
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    • 17. Juli 2022 um 12:55
    • #9

    Der Eingriff kann zu einer Zunahme des Lymphödems führen

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

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  • xxxxx
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    • 17. Juli 2022 um 21:35
    • #10

    Danke Dr. Martin, gibt es hierzu Statisiken oder wissenschaftliche Arbeiten? Es ist schwierig als Patient eine Empfehlung zu erhalten und darauf hingewiesen zu werden. Aufgrund fehlender Fachkenntnisse muss man der Einschätzung der Ärzte vertrauen.

  • Dr.Schingale
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    • 18. Juli 2022 um 08:29
    • #11

    Sie sollten einen intensive Entstauungsthervapie beginnen, wenn wirklich ein Lymphödem vorliegt, Zehen dick? Vorfüße geschwollen? Bei einem Lipödem bestehen Ödeme, die durch den verschlechterten Abfluss durch die Fettzellen bedingt sind und die durch Kompression verhindert werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. med. F.-J. Schingale
    ärztlicher Leiter Lympho Opt Klinik
    Pommelsbrunn
    Tel. 09154-911200
    http://www.lympho-opt.de/

  • Kerstin2
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    • 18. Juli 2022 um 21:58
    • #12
    Zitat von xxxxx

    Hallo zusammen,

    ich leider an einem Lymph- und Lipödem. Seit diesem Sommer macht mir ersteres noch mehr zu schaffen, da die Kompression den Zustand nicht mehr halten kann und meine Beine trotz Kompressionsbestrumpfung anschwillen.

    .

    machst du denn auch mega-konsequent die Konservative Therapie? Trägst du die Kompression auch zu 100%, vom Morgen bis zum Schlafen gehen? Und ja, VOR ALLEM jetzt in der Sommerwärme. Oder lässt du sie womöglich mal weg? Sport und Bewegung in Kompression regelmäßig? (lebenslang!).

  • xxxxx
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    • 19. Juli 2022 um 19:26
    • #13

    Danke Herr Dr. Schingale, die Diagnose steht schon sehr lange fest und durch Kompression, Aquafitness und Lymphdrainage halte ich meinen Zustand seit über 14 Jahren. Überraschend ist für mich nur die derzeitige Verschlechterung ohne äußeren Anreitz .

    Danke Kerstin2, tatsächlich halte ich das ein. Deine Formulierung ist inhaltlich nicht falsch, aber der Hinweis "lebenslang!" ist natürlich ein Stimmungskiller. Ich denke wir sind uns hier alle bewusst, dass diese Krankheit irreversibel ist.

  • Uli29
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    • 19. Juli 2022 um 21:10
    • Offizieller Beitrag
    • #14

    Gerade bei der Kombination Lip - und Lymphödem bin ich mit dem Begriff " lebenslang" zurückhaltend.

    Manchmal ist es ursächlich eine Adipositas per Magna und nach deutlicher Gewichtsreduktion stellt sich die Situation ganz anders dar.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 19. Juli 2022 um 22:27
    • #15
    Zitat von xxxxx

    Danke Herr Dr. Schingale, die Diagnose steht schon sehr lange fest und durch Kompression, Aquafitness und Lymphdrainage halte ich meinen Zustand seit über 14 Jahren. Überraschend ist für mich nur die derzeitige Verschlechterung ohne äußeren Anreitz .

    Danke Kerstin2, tatsächlich halte ich das ein. Deine Formulierung ist inhaltlich nicht falsch, aber der Hinweis "lebenslang!" ist natürlich ein Stimmungskiller. Ich denke wir sind uns hier alle bewusst, dass diese Krankheit irreversibel ist.

    Wieso Stimmungskiller? Auch ohne Lip/Lymphödem ist ja Sport/Bewegung lebenslang dran.

  • isarkiesel
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    • 20. Juli 2022 um 19:10
    • Offizieller Beitrag
    • #16
    Zitat von xxxxx

    Überraschend ist für mich nur die derzeitige Verschlechterung ohne äußeren Anreitz .

    Hormonumstellungen verschlechtern oft Lipödeme, das können neben Pubertät, Schwangerschaft und Wechseljahren auch medikamentöse oder stahlungsbedingte Einflüsse sein.

    Lymphödeme können sich bei Stress, Überlastung (zB Umzug), psychischen Belastungen, und Kranheiten verschlechtern.

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