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Handgerät?

  • Kerstin2
  • 26. Juni 2024 um 23:34
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    • 26. Juni 2024 um 23:34
    • #1

    Ich hab’s mal hier reingetan, weil ich nicht weiß, wo es besser passt und hingehört. Ggf umschieben.

    Dieses Gerät habe ich entdeckt, soll für Lipödem verbessernd wirken.

    Würde schon gern diese optisch unschöne wellige Haut, inzwischen auch am Unterschenkel, straffen und glätten. Für die reine Therapie sind die Kompressionsstrumpfhosen und die regelmäßige MLD absolut unverzichtbar natürlich und perfekt.

    Hinzu kommt dieses wirklich unangenehme „Ameisenkribbeln“ in den Unter-und Oberschenkeln bei Ruhephasen, zB wie jetzt auf der Loggia abends mit Beine hoch, vor allem nachts im Bett - so ein Gefühl schwer zu beschreiben: Mischung aus ner Art „Druckkribbeln“ und einfach unangenehmen inneren Druckgefühl, wandert im Bein bei Ruhestellung, nervt kolossal, ist wie „wie fast einschlafende Beine“, kriegt man nur kurz weg, indem man die Muskeln da kurz anspannt und wieder löst - dann gehts neu los danach und immer mal woanders am Bein. Ist nie bei runter hängenden Beinen am Schreibtisch zB oder in Bewegung.

    Kennen vielleicht einige noch das Gefühl ähnlich zu früher, als wir als Kinder die ersten Zähne bekamen: das unangenehme Druck-Störgefühl von innen her - konnte man nur gegenarbeiten mit Gegendruck, ich habe damals als Kleinkind (zum Leidwesen meiner Mutter), immer einen - täglich von ihr gewaschenen - Extra-Kamm genommen und da gegen gebissen, was den Druck von innen heraus erleichterte, und dann auf den Tisch immer gelegt :). Sie litt etwas drunter wenn Besuch kam :) und sagte „hier liegen nicht die Kämme neben der Butter, sondern das Therapiegerät“;)

    So ähnlich hilft gegen dieses unangenehme Gefühl jetzt Muskelanspannung- und Lösung, und denke, Rollendruck dagegen würde auch wohl helfen?

    Bei Tragen der Kompression gehts so, nach Ausziehen abends auf der Couch/nachts im Bett nervig.

    Klassische Nebensymptomatik bei Lipödem, sagte mir schon vor 2 Jahren eine Lymphologin.

    Was halten die Fachleute hier davon? Weil es ja über die Beine gerollt wird, wo auch Lymphe drunter liegen?

    Werbung wurde von uns gelöscht. Admin

    Gut / schlecht für die Lymphe / egal?

    2 Mal editiert, zuletzt von Kerstin2 (26. Juni 2024 um 23:53)

  • Griselda
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    • 27. Juni 2024 um 12:05
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Ist bestimmt gut für den Hersteller. ;)

    Zitat von Kerstin2

    kriegt man nur kurz weg, indem man die Muskeln da kurz anspannt und wieder löst - dann gehts neu los danach

    Klingt wie "restless legs syndrom". Da wäre ein Neurologe der Ansprechpartner.

    Liebe Grüße

    Griselda

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    • 28. Juni 2024 um 23:36
    • #3

    Ja stimmt, da hast du Recht! Das klingt in der Tat so. Auch dass die Beine im Bett immer hin und her sich bewegen müssen. Einfach so Beine hinlegen, einschlafen und dass die liegen bleiben, kenne ich seit ca 2 Jahren nicht.

    Habt ihr kein „komisches Gefühl“ in den Beinen, speziell Unterschenkeln, wenn sie ruhig liegen, zB auf der Couch oder im Bett, oder liegen eure Bein speziell Unterbeine, etwa „einfach so“ hingelegt im Bett und bleiben da still liegen?

  • Dr. Martin
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    • 29. Juni 2024 um 13:31
    • #4

    Restless Legs sind aber eine eigenständige neurologische , behandelbare Erkrankung ohne Bezug zu Lymph- oder Lipödem

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
    Földiklinik Tel. 07652-124-0
    https://www.foeldiklinik.de/

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    • 30. Juni 2024 um 01:10
    • #5

    Ok. Danke für Info.

    Ziemlich ärgerlich! Es reicht, finde ich, schon mit Lipödem, Schilddrüsen-UF, die unter eingestellten Thyroxin den Wert etwa hält, aber eben dauernd nötig ist, und Vit D-Mangel, der wieder kommt, wenn ich nicht dauernd 4-5.000 IE nehme, um es auf 45 OH 25 zu halten. Unter 45 merke ich es gesundheitlich nachteilig auch zackig.

    Habe gestern mal Magnesiumcitrat 300 mg abends zugeführt (vergesse ich oftmals), plus die vorhandene Holzrollen-Rolle an den Unterschenkeln abends paar Minuten gerollt - und gleich ging es besser!!! Weniger Missempfinden in den Unterschenkeln dann auch in Bett sogar, kaum verhinderbares Bewegen der US im Bett nachts, was ich seit 2-3 Jahren kenne (und deshalb auch in Hotels auf Dienstreisen plus Privaten Reisen schon immer nie absurde fitzelige Einzelzimmer-Bettchen von nur 90/100 cm Breite (Kinderzimmer-Bettchen) je nehmen würde, mindestens 140/160 Breite bzw DZ ist Pflicht -, war dabei weniger, aber gegen morgens um ca 6-7 Uhr (grad 2 Stunden eingeschlafen wie immer) wieder aktivere Beine in Bewegung. Aber das Ätz-Gefühl war weniger. Magnesium-Citrat liegt daher nun neben dem Thyroxin, was vor dem Schlafengehen nachts genommen wird, gleich parat und die Holzrolle auf der Couch für nachts vor dem Schlafengehen.

  • Uli29
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    • 30. Juni 2024 um 06:33
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    • #6

    L - Thyroxin morgens nüchtern 20 Minuten vor der ersten Mahlzeit!

    Wegen der Bein -Beschwerden bitte erstmal Diagnostik!

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 30. Juni 2024 um 12:34
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    • #7

    Zitat Beipackzettel L-Thyroxin: "Nehmen Sie bitte die gesamte Tagesdosis morgens nüchtern, mindestens 1/2 Stunde vor dem Frühstück, unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit .................. ein."

    Wegen der Bein-Problematik würde ich einen Termin beim Neurologen machen.

    Der Eisenstoffwechsel (Ferritin, Transferrin) spielt beim RLS eine wichtige Rolle. Es kommen aber auch verschiedene Differentialdiagnosen in Betracht, das sollte abgeklärt werden.

    Liebe Grüße

    Griselda

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    • 3. Juli 2024 um 05:51
    • #8
    Zitat von Dr. Martin
    Zitat von Uli29

    L - Thyroxin morgens nüchtern 20 Minuten vor der ersten Mahlzeit!

    Nein das funktioniert definitiv nicht, das haben wir längst erprobt und abgestimmt. Da ich einen komplett umgedrehten Schlaf/Wachrhythmus habe zu den „Normal-Rhythmus-Leuten“, also im Kern aktiv bin von ca 13/14 Uhr (Frühstückszeit nach Aufstehen) meist bis ca 5 Uhr nachts, machte das keinerlei Sinn. Am Anfang wurden die Werte nicht deutlich besser, und mein Arzt, der mich seit 23 Jahren kennt, raffte die Ursache: es wurde nicht aufgenommen, weil ich nicht nach Aufstehen bis zum Inhalieren des Kaffees und Frühstücks noch erst 20-30 Minuten abwarten kann „nüchtern@, sondern als erste Handlung muss sofort Kaffee inhaliert werden. Ergo wurde das nicht vom Körper aufgenommen ordentlich, ergo haben wir das dem Rhythmus angepasst: ich nehme es gegen 5 Uhr oder 6 nachts, wenn ich mich schlafen lege, dann hat es genau die Zeit 20-30 Minuten und mehr zum Aufnehmen, weil ich dann ja nichts mehr esse/= nüchtern es wirkt. Damit funktionierte es sofort perfekt. Es ist hier also extrem kontraproduktiv, das „vor dem Frühstück“, was meist gegen Mittag ist, zu nehmen, statt nachts mit der entsprechenden Wirkzeit, was für andere wieder zeitlich gesehen „Frühstück“ bzw Aufstehenszräeit ist.

  • Kerstin2
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    • 3. Juli 2024 um 05:54
    • #9
    Zitat von Griselda

    Wegen der Bein-Problematik würde ich einen Termin beim Neurologen machen.

    Der Eisenstoffwechsel (Ferritin, Transferrin) spielt beim RLS eine wichtige Rolle. Es kommen aber auch verschiedene Differentialdiagnosen in Betracht, das sollte abgeklärt werden.

    Muss ich mal irgendwann ins Auge fassen. Bis man nen Termin bei einem Neurologen findet/bekommt, haben wir vermutlich längst die nächste oder übernächste Regierung ;). Im Moment muss ich mich erst noch durch andere Kontroll-Untersuchungen und Impfungen und Prioritäten erst mal durcharbeiten und terminieren, Stück für Stück ernährt sich das Eichhörnchen nach und nach, wie Zeit ist (hier, wie bei den Facharztpraxen).

  • Dr. Markus Killinger
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    • 3. Juli 2024 um 08:42
    • #10
    Zitat von Kerstin2

    Nein das funktioniert definitiv nicht, das haben wir längst erprobt und abgestimmt. Da ich einen komplett umgedrehten Schlaf/Wachrhythmus habe zu den „Normal-Rhythmus-Leuten“, also im Kern aktiv bin von ca 13/14 Uhr (Frühstückszeit nach Aufstehen) meist bis ca 5 Uhr nachts, machte das keinerlei Sinn. Am Anfang wurden die Werte nicht deutlich besser, und mein Arzt, der mich seit 23 Jahren kennt, raffte die Ursache: es wurde nicht aufgenommen, weil ich nicht nach Aufstehen bis zum Inhalieren des Kaffees und Frühstücks noch erst 20-30 Minuten abwarten kann „nüchtern@, sondern als erste Handlung muss sofort Kaffee inhaliert werden. Ergo wurde das nicht vom Körper aufgenommen ordentlich, ergo haben wir das dem Rhythmus angepasst: ich nehme es gegen 5 Uhr oder 6 nachts, wenn ich mich schlafen lege, dann hat es genau die Zeit 20-30 Minuten und mehr zum Aufnehmen, weil ich dann ja nichts mehr esse/= nüchtern es wirkt. Damit funktionierte es sofort perfekt. Es ist hier also extrem kontraproduktiv, das „vor dem Frühstück“, was meist gegen Mittag ist, zu nehmen, statt nachts mit der entsprechenden Wirkzeit, was für andere wieder zeitlich gesehen „Frühstück“ bzw Aufstehenszräeit ist.

    Ja ist so auch möglich und bei den Fachärzten durchaus bekannt!

    Standard ist morgen nüchtern aber es gibt PatientInnen wo das aus unterschiedlichsten Gründen nicht funktioniert (Tag/Wach- Rhythmus, Eisentabletteneinnahme, andre wichtige Medikamente (Parkinson), ect.).

    In der Situation kann die Tabletteneinnahme auch z.b. nachts vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Zur optimalen Aufnahme sollte aber vorher eine Essenspause von optimalerweise 4 Stunden eingehalten werden!

    Freundliche Grüße,
    Dr. med. univ. Markus Killinger

    Arzt für Allgemeinmedizin
    Lymphologische Sprechstunde
    http://www.dr-killinger-angerberg.com/praxis

  • Kerstin2
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    • 4. Juli 2024 um 23:39
    • #11

    Das ist bei mir kein Problem;)

    Ich koche meist zwischen 22 und 23 Uhr zu Abend, und gehe ca zwischen 3 Uhr und 5 Uhr ins Bett, schlafe meist gegen 4:30 Uhr und 6 Uhr ein und nehme das Euthyrox mit dem Tee im Bett. . Da ist gute Pause zwischen. Funzt auf diese Weise seit Ende 2018, nachdem wir Frühjahr 2018 anfingen damit, und sich die Werte nicht verbesserten, gar weiter verschlechterten. Da fragte mein Arzt nochmal ab, ob ich halbe Stunde auch Pause lasse Einnahme zu Frühstück - ich: nein natürlich nicht, Ablauf ist Aufstehen > zum Örtchen> zur Kaffeemaschine taumeln, > Kaffee inhalieren und erst DANN geht denken/unfallfrei gehen ohne zu stürzen etc > logisch keine Pause zwischen Euthyrox und Kaffee. Er: erkannte sofort die Lösung: „ist logisch. Ergo nachts nehmen, wenn Sie zu Bett gehen. Abendessen ist Stunden her und Frühstück kommt erst im 7 Stunden“. Seitdem (Ende 2018) Werte stabil etwa - es kommt an im Körper. Werde ich auch definitiv nicht ändern.

  • Iso
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    • 11. Juni 2025 um 12:41
    • #12

    Mir wurde Werbung von OrthoDirect angezeigt. Da gäbe es ein Gerät mit dem Namen VitaFlowLymphatic, zum reduzieren von Lymphödemen. Hat das jemand aus der Gruppe ausprobiert?

  • Uli29
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    • 11. Juni 2025 um 13:37
    • Offizieller Beitrag
    • #13

    3 in 1 Technik: Wärme, Vibration und Kompression in einem!


    Preisfrage: warum gilt so etwas als kontraproduktiv beim Lymphödem?

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 11. Juni 2025 um 14:23
    • #14

    Jetzt steh ich auf dem Schlauch. Warum Wärme und Kompression?

  • Uli29
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    • 11. Juni 2025 um 15:15
    • Offizieller Beitrag
    • #15

    Wärmeanwendung im Zusammenhang mit Lymphödem?

    Da muss man Vor- und Nachteile aber gut abwägen.

    Wärme erweitert die Gefäße und kann dadurch ein Lymphödem verschlechtern.


    Wenn das einfach so vorgeschlagen/ gemacht wird, dann weiß ich, dass ich am falschen Ort bin.

    Freundliche Grüße

    Uli29

    Einmal editiert, zuletzt von Uli29 (11. Juni 2025 um 15:20)

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    • 11. Juni 2025 um 17:25
    • #16

    Würde für mich auch nicht in Frage kommen. Wollte nur mal wissen ob dieses Gerät jemand kennt oder vielleicht mal probiert hat.

  • CR1
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    • 11. Juni 2025 um 17:28
    • Offizieller Beitrag
    • #17
    Zitat von Uli29

    Wenn das einfach so vorgeschlagen/ gemacht wird, dann weiß ich, dass ich am falschen Ort bin.

    Das sehe ich auch so, das das ein Sanitätshaus vorschlägt würde mir auch zu denken geben .;)

    Freundliche Grüße CR1
    Christiana Rothhardt
    http://www.lymphnetzwerk.de

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  • Uli29
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    • 11. Juni 2025 um 18:26
    • Offizieller Beitrag
    • #18
    Zitat von CR1

    Das sehe ich auch so, das das ein Sanitätshaus vorschlägt würde mir auch zu denken geben .;)

    Mir wurde in einer Physiopraxis ungefragt eine Fangopackung aufs Lymphödem gegeben. Der Therapeut dachte wohl wirklich, dass er mir etwas Gutes tut!

    Ich habe dort dann meine Termine beendet.

    Als Beispiel dafür, dass es sehr wichtig ist, sich selbst auszukennen, möchte ich das hier angeben, nicht um den Mann hier vorzuführen.

    Wir Patienten müssen uns selbst Wissen rund ums Lymphödem aneignen, um Falschbehandlung zu vermeiden.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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