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Lymphdrainage-Kurse für Angehörige?

  • HAMS
  • 20. Juli 2024 um 02:39
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    • 20. Juli 2024 um 02:39
    • #1

    Weiß jemand von seriösen Lymphdrainage-Kursen für Angehörige?

    Natürlich geht es nicht darum, die professionelle MLD durch Behandlung von Angehörigen zu ersetzen, sondern nur zu ergänzen. Ich bin weit davon entfernt, die Qualifikation einer Physiotherapeutin oder eines Physiotherapeuten mit Zusatzausbildung für medizinische Lymphdrainage gering zu schätzen. Aber ich denke, dass eine Angehörige oder ein Angehöriger wenigstens besser als ein Apparat die individuellen Erfordernisse beim zu Behandelnden berücksichtigen kann - z.B. vermeiden kann, dass ein Ödem, das durch die Entfernung von Lymphknoten hervorgerufen wurde, aus dem Bein in den Genitalbereich verschoben wird.

    Ich bin jedenfalls nach anfänglichem Interesse an IPK und einem kurzen Test skeptisch geworden. Und gerade erfahrene Physiotherapeut*innen, die meine spezielle Problematik kennen, haben mir von der IPK abgeraten. Sie halten aber die häusliche Unterstützung durchaus für sinnvoll.

  • Uli29
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    • 20. Juli 2024 um 08:13
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    • #2

    Du beantwortest die Frage ja praktisch selbst.

    Seriöse Kurse kann es nicht geben.

    Einen MLD -Kurs kann nur belegen wer entweder Physiotherapeut oder medizinischer Bademeister und Masseur ist.

    Anders ist es mit der Eigenbandagierung. Diese wird seriös angeboten für Patienten in den lymphologischen Fachkliniken.

    Freundliche Grüße

    Uli29

    Einmal editiert, zuletzt von Uli29 (20. Juli 2024 um 09:29)

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    • 20. Juli 2024 um 09:17
    • #3

    In der Reha habe ich es schon mitbekommen, dass sich Angehörige durchaus vom Therapeuten zeigen lassen, wie sie den Partner/in unterstützen können. Ich würde das ansprechen. Dass ein seriöser Kurs nicht möglich ist, ist klar. Individuell auf die jeweilige Gegebenheit angepasste Situation kann doch gezeigt werden, was man unterstützend tun kann, genauso wie man es auch für die Selbstbehandlung bei Interesse lernt. Es ersetzt natürlich keine professionelle Lymphdrainage.

  • kasimir
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    • 20. Juli 2024 um 09:33
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    • #4

    Hallo ,

    die zentrale Anregung des Lymphsystems sollte jeder Patient beherrschen, dieses ist sehr sinnvoll vor dem Sport oder ,,zwingend,, vor der pneumatischen Kompression.

    Dieses kann der behandelnde Therapeut vermitteln. Wenn der interessierte Angehörige dann angeleitet weiter unterstützen will und kann, halte ich das für optimal.

    Viele Grüße kasimir

    Fachberaterin Lymphologie und Phlebologie

    Einmal editiert, zuletzt von kasimir (20. Juli 2024 um 09:42)

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    • 20. Juli 2024 um 14:26
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    • #5

    Ich sehe das eher kritisch. Um eine MLD korrekt durchführen zu können, braucht man Kenntnisse der anatomischen und physiologischen Gegebenheiten, die der Laie eben nicht hat. Es ist nicht damit getan, ein paar Griffe gezeigt zu bekommen. Das kann dann möglicherweise mehr schaden als nützen.

    Ich halte es für besser, die professionelle Lymphdrainage durch ergänzende Maßnahmen wie z.B. Entstauungsgymnastik oder Bewegung auf dem Trampolin zu unterstützen bzw. zu ergänzen.

    Liebe Grüße

    Griselda

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  • kasimir
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    • 20. Juli 2024 um 15:05
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    • #6

    Ich habe viele Patienten erlebt, die durch Angehörige gut und sinnvoll unterstützt wurden, angeleitet vom Therapeuten, um allenfalls die Therapie und andere Maßnahmen auch entstauenden Sport und Aquagymnastik zu unterstützen. Niemand der Grundzüge der MLD eigenhändig nutzt, ist Therapeut und kann diesen ersetzen. Die Gefährdungspotential halte ich für überschaubar. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich noch ein Therapeut dazu äußern würde.

    Viele Grüße kasimir

    Fachberaterin Lymphologie und Phlebologie

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  • HAMS
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    • 20. Juli 2024 um 22:41
    • #7

    Im kosmetischen und Wellness-Bereich werden ja auch Lymphdrainagen angeboten. Natürlich können die genauso wenig wie die unterstützende "Behandlung" durch eine(n) angelernte(n) Angehörige(n) die regelmäßige medizinische Lymphdrainage geprüfter Therapeut*innen ersetzen. Aber sind sie schädlich?

    Ich vertraue meiner Gattin mittlerweile mehr, als einem IPK-Gerät. Ich kann wenigstens versuchen, ihr Erfahrungen weiter zu geben, die ich als Patient vieler verschiedener professioneller Personen gesammelt habe.

    Nur würde sie gern mal einen Kurs machen.

    Ich meine mich zu erinnern, dass beim Aachener Selbsthilfetag, den ich online verfolgte, die Hilfe von Angehörigen zwischen den MLD-Behandlungen recht positiv beurteilt wurde.

  • Uli29
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    • 20. Juli 2024 um 23:14
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    • #8

    "Aber sind sie schädlich?"

    Wenn man "improvisiert", muss man sehr aufmerksam sein. Umfänge messen , Hautfarbe beobachten, aufs Befinden achten.

    Die Angehörigen-MLD zähl ich da genauso zum "Improvisieren" wie die Manipulationen mit der Nagelschere an einer Zehenkappe, um einen gebrochenen kleinen Zeh am Lymphbein eigenständig ohne jeglichen Arztbesuch zu behandeln.

    Letzteres habe ich gemacht, erfolgreich.

    Lymphdrainage im Wellnessbereich steht auf einem ganz anderen Blatt, denn hier hast du keine Diagnose, keine Erkrankung, kein Lymphödem.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • Amm
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    • 21. Juli 2024 um 08:08
    • #9

    HAMS

    Aller Austausch mit Therapeuten, Vorträge zum Thema in der Reha und Selbsthilfetage sind hilfreich, weil doch immer wieder neue Aspekte oder Vergessenes bewusst werden und sich Wissen anzueignen. Auch den Austausch mit selbst Betroffenen finde ich hilfreich, gerade wie man im Alltag die Herausforderungen mit der Erkrankung meistert.

    Vielleicht ist das für dich interessant:

    Gesund und Aktiv Leben mit Lip- und Lymphödem - Erfahrungsaustausch - Lymphselbsthilfe e.V.
    Für Betroffene mit einem Lip- und Lymphödem bieten wir einen 6-Tage-Erfahrungsaustausch im Sport- und Bildungszentrum Malente (Schleswig-Holstein) an. Hier…
    www.lymphselbsthilfe.de

    Administrator

    Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich das verlinke.

  • Uli29
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    • 21. Juli 2024 um 12:25
    • Offizieller Beitrag
    • #10

    Amm

    Eigentlich finde ich die Arbeit von Susanne Helmbrecht , die sie seit mehr als 10 Jahren für die Lymphselbsthilfe leistet, toll.

    Aber diese Seminare sind für viele Menschen sehr teuer.

    Wenn lymphologisch Erkrankte es schaffen , frühzeitig eine stationäre Entstauung in einer lymphologischen Fachklinik KPE Phase 1 zu bekommen, erwerben sie all dieses Wissen um Lymphödeme und Selbstmanagement im Rahmen des Klinikaufenthaltes, ohne so viel Geld ausgeben zu müssen.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • Amm
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    • 21. Juli 2024 um 14:49
    • #11

    Uli29

    Ein Aufenthalt in einer lymphologischen Fachklinik würde ich auch an erste Stelle setzen, das habe ich nicht deutlich genug geschrieben, sondern nur von Reha gesprochen.

    Trotzdem mag ich gerne Möglichkeiten weitergeben, die einem bei dem lymphologischen Thema Hilfe sein können, die Entscheidung liegt ja bei jedem selbst.

    Ob es inclusive Unterkunft und Verpflegung sehr teuer ist, das mag ich nicht beurteilen, da ich da selbst noch nicht teilgenommen habe.

  • Uli29
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    • 21. Juli 2024 um 15:25
    • Offizieller Beitrag
    • #12

    Für chronisch erkrankte Menschen, die aufgrund der Erkrankung vielleicht bereits den Arbeitsplatz bzw die Möglichkeit, überhaupt noch mal zu arbeiten , verloren haben, sind 450 € bzw 600€ sehr viel Geld.

    Selbsthilfe als solches, Gruppentreffen, Lymphtage, Raummiete für Treffen, Fortbildungen für Gruppenverantwortliche etc ist ja in der Regel nahezu kostenlos und damit für jeden Menschen erreichbar.

    Ich bin immer wieder fasziniert, wie selbstbewusst und gut informiert relativ frisch am Lymphödem erkrankte Menschen von ihrer ersten stationären Entstauung aus einer lymphologischen Fachklinik zurück kommen.

    Deshalb ist mein Vorschlag an "neu" Erkrankte immer wieder, möglichst frühzeitig eine stationäre Entstauung ins Auge zu fassen. Nicht erst dann, wenn Stadium 2 in Stadium 3 übergeht!

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • HAMS
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    • 13. August 2024 um 11:43
    • #13
    Zitat

    Nicht erst dann, wenn Stadium 2 in Stadium 3 übergeht!

    Ich habe meine erste Entstauungskur in einer lymphologischen Fachklinik vor einem Jahr leider erst gemacht, als das Lymphödem im linken Bein bereits Stadium 2 erreicht hatte und fibrosiertes Gewebe aufwies. Aus dem stärker betroffenen linken Bein wurde viel weniger herausgelympht als aus dem rechten (nur 2/3). Und gerade im linken Bein war es nicht sehr nachhaltig. Trotzdem bin ich entschlossen, die KPE möglichst regelmäßig zu wiederholen.
    Ein Problem war m.E. aber auch, dass ich in der heißesten Zeit des Jahres dort war. Die Bewegung in Bandagen (vor allem das Bergwandern) war außerordentlich schweißtreibend.
    Deshalb plane ich die nächste KPE im Winterhalbjahr, spätestens im Frühjahr.

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