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Auswirkung von aktivierter Arthrose auf das Lymphödem?

  • hope 25
  • 4. September 2024 um 12:52
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    • 4. September 2024 um 12:52
    • #1

    Hallo in die Runde,

    ich habe im Moment in der rechten Hüfte eine aktivierte Arthrose, mit starken Schmerzen. Das rechte Bein ist mein Lymphödembein, es ist dicker geworden! Ich bekomme ganz regelmässig Lymphdrainage, die Therapeutin hat es auch festgestellt. Ich hatte das gleiche schon mal vor 4 Jahren, damals bekam ich eine Kortisonspritze in die Hüfte, die sofort half, der Orthopäde meinte: Das kann jederzeit wiederkommen. Ich hatte Glück, bis vor ca. 3 Wochen war ich schmerzfrei. Ich bin nun verunsichert, wie ich mich verhalten soll. Eigentlich will ich abwarten, ab und zu eine Schmerztablette, und hoffen, dass es wieder abklingt. Irgendwann. Die Therapeutin sagte aber, die Entzündung sollte so schnell wie möglich bekämpft werden, um weitere Verschlechterung des Lymphödembeins zu verhindern, das hiesse ja, wieder eine Spritzenbehandlung mit Kortison? Ich habe aber Sorge, ob das wieder so gut gehen würde wie damals, Spritze in die Leiste des betroffenen Beines.

    Für Ratschläge von Ärzten oder ähnlich Betroffenen wäre ich sehr dankbar!

    Ich will noch hinzufügen, dass ich 85 J. alt bin!

  • Uli29
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    • 4. September 2024 um 13:03
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Entzündung und Cortison? Spritze in die Leiste?

    Nicht in den Glutealmuskel? Das würde ich für meinen Körper ablehnen.

    Ich würde wegen der Schmerzen in der Hüfte eine entsprechende Diagnostik beim Orthopäden zum Beispiel durchführen lassen .

    Wegen der Verschlechterung des Lymphödems wäre eine Bandagierung nach der manuellen Lymphdrainage zu empfehlen. Kannst du Eigenbandagierung?

    Kann deine Therapeutin bandagieren? Hat sie/ hast Du das notwendige Material?

    Sowohl das Material als auch die Bandagierung kann verordnet werden.

    Ergänzend wäre anzuraten, durch den Hausarzt abklären zu lassen, ob andere Faktoren/Erkrankungen zu einer Ödemzunahme geführt haben.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 4. September 2024 um 13:23
    • #3

    Vielen Dank Uli29,

    schon damals wurde per Bildgebung eindeutig eine Cox-Arthrose festgestellt - ich habe einen sehr guten Orthopäden. Er fand das aufgrund meines Alters nicht weiter verwunderlich. Die Schmerzen damals waren viel stärker, ich konnte kaum noch gehen. Daher entschlossen wir uns zu dieser Spritzenbehandlung. Lymphödem wurde ausführlich besprochen, er veranstaltete dafür einen extremen Hygieneaufwand, ich kam mir vor wie im OP.

    Ja, meine Therapeutin kann Bandagieren, ich habe noch das entsprechende Material.

    Also erstmal zuwarten.

    Nach der letzten MLD am Dienstag hatte ich weniger Schmerzen, eindeutig. Vorübergehend.

  • Uli29
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    • 4. September 2024 um 14:54
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Als erstes brauchst du eine aktuelle Diagnose.

    Eine Coxarthrose, die vor vier Jahren diagnostiziert wurde, die aufgrund von einer einmaligen Cortisonspritze dann vier Jahre lang Ruhe gegeben hat?

    Cortison ist nicht kontraindiziert bei uns Lymphies.

    Aber erstmal brauchst du eine aktuelle Diagnose.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 4. September 2024 um 15:02
    • #5

    Die Arthrose auch wenn aktiviert - schmerzhaft - hat auf das Lymphödem eine indirekt verschlechternde Wirkung durch die verringerte Bewegung.

    Spritzen in ein Gelenk müssen immer höchst steril verabreicht werden.

    Orale Schmerzmittel mit Entzündungshemmung , wie Diclofenac o.ä mit Magenschutz kombinieren ( Rücksprache behandelnder Arzt!)

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
    Földiklinik Tel. 07652-124-0
    https://www.foeldiklinik.de/

  • Dr. Markus Killinger
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    • 4. September 2024 um 15:07
    • #6

    Bitte wie oben schon vorgeschlagen zuerst eine neue Untersuchung beim Orthopäden, es muss genau festgestellt werden wo das Problem sitzt. Es macht einen Unterschied ob es z. B. nur die Coxarthrose ist, da kann man unter sterilen Bedingungen gezielt in das Gelenk infiltrieren, oder ob das Problem außerhalb des Hüftgelenkes liegt z. B. aufgrund einer aktivierten Schleimbeutelentzündung, diese muss lokal unterspritzt werden. Oder ob noch auch eine aktivierte Kalkablagerung vorliegt. Es ist wichtig diesen Entzündungsvorgang schnell und konsequent zu behandeln, da eine schmerzbedingte dauerhafte Fehlhaltung/Fehlbelastung/Schonhinken/chronischer Dauerschmerz für die Lebensqualität und auch das Lymphödem das größte Problem darstellen würde.

    Auch das Miteinbeziehen der Nachbargelenke (Knie, Beinachse und Lendenwirbelsäule), sowie die Qualität der Oberschenkelmuskulatur muss untersucht werden.

    Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute. Auch mit 85 Jahren hat man das Recht auf möglichst schmerzfreie Beweglichkeit!

    Freundliche Grüße,
    Dr. med. univ. Markus Killinger

    Arzt für Allgemeinmedizin
    Lymphologische Sprechstunde
    http://www.dr-killinger-angerberg.com/praxis

    2 Mal editiert, zuletzt von Dr. Markus Killinger (4. September 2024 um 15:26)

  • hope 25
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    • 4. September 2024 um 15:11
    • #7

    Vielen Dank Dr. Martin!

    Ich werde mit der erneuten Spritzenbehandlung noch warten, Ibuprofen dürfte ähnlich wirken wie Diclofenac?

    Ich bin gewöhnt, mich viel zu bewegen, jetzt aber wegen der Schmerzen weniger. Ich gehe jeden Tag raus, das tut mir insgesamt gut.

  • hope 25
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    • 4. September 2024 um 15:22
    • #8

    Vielen Dank, Dr. Killinger!

    Das leuchtet mir alles ein! Also werde ich einen frühest möglichen Termin beim Orthopäden machen und schauen, was er herausfindet. Danach zügig eine Behandlung machen. Also hat meine Therapeutin schon Recht, wenn sie meint, diese Entzündung muss so rasch wie möglich wieder abklingen.

  • Dr. Martin
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    • 4. September 2024 um 17:41
    • #9

    Auch bei IbuprofenEinnahme unbedingt auf "Magenbeschwerden" achten und ggfs. den Arzt konsultieren

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
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    • 4. September 2024 um 18:01
    • #10

    Vielen vielen Dank Dres. Martin und Killinger und Uli29!

    Schon morgen nachmittag habe ich (Zufall) einen Termin bei meinem Orthopäden, dann sehe ich weiter. Werde von Ihren Empfehlungen berichten. Und melde mich wieder.

  • Dr. Markus Killinger
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    • 4. September 2024 um 18:55
    • #11
    Zitat von hope 25

    Vielen vielen Dank Dres. Martin und Killinger und Uli29!

    Schon morgen nachmittag habe ich (Zufall) einen Termin bei meinem Orthopäden, dann sehe ich weiter. Werde von Ihren Empfehlungen berichten. Und melde mich wieder.

    Dann wünsche ich Ihnen alles Gute und ich freue mich auf ihre Rückmeldung!

    Freundliche Grüße,
    Dr. med. univ. Markus Killinger

    Arzt für Allgemeinmedizin
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    http://www.dr-killinger-angerberg.com/praxis

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    • 5. September 2024 um 18:30
    • #12

    Kurzes Update:

    Ich komme gerade von meinem Orthopäden (musste nach HH), mit folgendem Ergebnis:

    Gründliche Untersuchung und Befragung. Der Ultraschall zeigte einen riesigen Erguss: 5mal mehr Flüssigkeit als auf der anderen Seite.

    Danach Röntgen: Ja, Arthrose ist vorhanden, wie schon vor 4 Jahren. Der Befund ist deutlich, aber nicht katastrophal.

    Diese viele Flüssigkeit macht die Schmerzen und behindert den Lymphabfluss.

    Vorgehen: Im 1. Schritt entzündungshemmende Medikamente, für 6 Tage morgens und abends Ibuprofen (plus Pantoprazol), für extreme Schmerzen Metamizol, nur bei Bedarf. Mässige Belastung, nicht zu lange gehen.

    Sollte das nichts bringen, soll ich nächste Woche wieder zu ihm hin und er würde mir dann die Kortisonspritze geben. Beim letzten Mal (es war übrigens nicht die Hüfte damals, sondern das Knie am Lymphödembein, und es war nicht 2020 (da bekam ich die Spritze in die linke Hüfte, wo kein Lymphödem ist!), sondern 2015. Er hatte damals meinen Lymphologen im HH Gefässzentrum kontaktiert, der hat wohl gesagt, im Notfall kann man das machen.

    Sorry, dass ich da was durcheinandergebracht habe.

    Bitte Daumen drücken! Und Danke nochmals. Ohne den Druck vom Forum hier wäre ich noch immer am "Abwarten".

  • Griselda
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    • 7. September 2024 um 11:46
    • Offizieller Beitrag
    • #13
    Zitat von hope 25

    Sollte das nichts bringen, soll ich nächste Woche wieder zu ihm hin und er würde mir dann die Kortisonspritze geben.

    Wenn das Kortison ins Gelenk injiziert wird, könntest Du vorher fragen, ob er dabei den Erguß absaugen kann. Denn ein "Riesen-Erguß", wie Du schreibst, wird lange brauchen, bis er resorbiert wird (wenn überhaupt).

    Liebe Grüße

    Griselda

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    • 7. September 2024 um 12:15
    • Offizieller Beitrag
    • #14

    Ich würde eine Injektion in ein Gelenk an meinem Lymphbein nicht durchführen lassen. Viel zu groß wäre meine Angst vor einer bakteriellen Besiedlung.

    Ich persönlich würde ausschließlich konservativ behandeln lassen, aber zeitnah noch eine Zweitmeinung einholen.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 7. September 2024 um 13:10
    • #15

    Griselda und Uli29.

    Noch ist es nicht so weit. Ich mache wie geschrieben die 6-Tage Ibuprofen-Therapie. Heute ist der 2. Tag. Schon am 1. Tag habe ich eine deutliche Verbesserung der Schmerzen erfahren, was mich sehr verblüfft und sehr gefreut hat. Ich muss dazu sagen, dass ich praktisch nie Schmerzmittel einnehme. Nächste Woche Mittwoch wird neu entschieden. Vielleicht kommt es ja gar nicht zur Injektion. Das wäre schön!

    Neu für mich ist seine Empfehlung, z.Zt. nicht viel belasten, eher schonen. Er kennt mich, weiss dass ich immer viel laufe. Und ich dachte. Jetzt erst recht.

    Dieser Orthopäde, der nicht in meiner Stadt ist, ist nach langer Suche und Fehldiagnosen, ein sehr kompetenter und gewissenhafter Arzt (er hat mit dem Gefässzentrum HH, wo ich zur Kontrolle des Lymphödems immer bin, Rücksprache gehalten.) Ich vertraue ihm sehr.

    Das mit dem Absaugen wäre eine gute Idee- ich werde ihn fragen, falls er Spritze setzt.

  • hope 25
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    • 4. Oktober 2024 um 11:33
    • #16

    Nach fast 4 Wochen möchte ich berichten:

    Ich habe also diese Ibuprofen-Therapie gemacht, die starken Schmerzen sind in dieser Zeit deutlich besser geworden, aber nach Absetzen sind sie mit voller Wucht wieder gekommen. Ich war sehr enttäuscht und deprimiert. Ich fuhr dann wieder zu meinem Orthopäden, der mir dann ohne Wenn und Aber (wir hatten alles besprochen) diese Cortisonspritze in die Leiste gab. Natürlich hatte ich auch Angst, man muss das ja unterschreiben. Alles ging gut, die Spritze wirkte rasch, sodass ich am 22.9. eine lange gebuchte und bezahlte Kurzreise an die Ostsee machen konnte. In der Folge traten die Schmerzen auch wieder auf, mal mehr, mal weniger, und das ist bis heute so. Insgesamt kein Vergleich zur vorherigen Situation. Manchmal ist es fast weg. Ich bin sehr dankbar, so wie es jetzt ist, kann ich damit leben. Übrigens ist mein Lymphödem-Bein wieder deutlich dünner geworden! Ich bin 85 J. alt und freue mich meines Lebens.

    Nochmals bedanke ich mich für die Ratschläge, die ich hier im Forum bekommen habe, sie haben mir sehr geholfen!

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