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Prophylaxe nach Erysipel rezidiven

  • Ella0088
  • 28. Januar 2025 um 13:11
1. offizieller Beitrag
  • Ella0088
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    • 28. Januar 2025 um 13:11
    • #1

    Hallo, ich würde mich gerne austauschen bezüglich Prophylaxe Therapie in Form von einer Spritze die man angeblich alle 4 wochen bekommt? Hat sowas von euch schon mal probiert? Welches Medikament ist das, wie sind die Nebenwirkungen bzw wer verschreibt einem so etwas?

    LG Ella

  • Griselda
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    • 28. Januar 2025 um 18:13
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Ein Erysipel wird entweder vom Dermatologen behandelt oder, bei bestehendem Lymphödem, von einem lymphologisch tätigen Arzt (z.B. Internist).

    Ob eine Antibiose bei Dir indiziert ist und welches Medikament ggf. zum Einsatz kommt, muß der behandelnde Arzt entscheiden. Er wird Dir auch Deine Fragen bzgl. Nebenwirkungen beantworten.

    Selbst wenn ein anderer Foren-User eine solche Antibiose, wie Du sie beschreibst, bekommen hat, heißt das nicht, daß es für Dich richtig ist. Insofern können wir diese Frage hier nicht beantworten.

    Es gibt aber viele Beiträge zum Thema Erysipel-Prophylaxe, nutze mal die Suchfunktion.

    Liebe Grüße

    Griselda

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  • Dr. Martin
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    • 29. Januar 2025 um 10:40
    • #3

    Der Hausarzt oder Internist kann diese Prophylaxe nach mehreren Erysipelen ,besonders in kürzerer zeiticher Abfolge als orale Therapie ider als 3-4 wöchentliche Injektion verordnen .Medikamentenauswahl richtet sich nach z.B. Allergien , Lokalisation des Lymphödems ...

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
    Földiklinik Tel. 07652-124-0
    https://www.foeldiklinik.de/

  • Uli29
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    • 31. Januar 2025 um 08:38
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Wichtig ist auch die Überlegung, ob das wirklich immer „neue“ Erysipele sind oder ob nicht vielleicht noch Bakterien in der Tiefe geschlummert haben.

    Ein Erysipel im Lymphödem-Gebiet muss in der Regel viel viel länger antibiotisch behandelt werden

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • Uli29
    Moderator
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    • 31. Januar 2025 um 13:33
    • Offizieller Beitrag
    • #5

    Die beste Erysipel-Prophylaxe ist:


    Eine gut entstaute Extremität.


    Deshalb nach Überwinden eines oder mehrerer Erysipele abklären, ob nicht eine stationäre Entstauung in einer lymphologischen Fachklinik sinnvoll ist.


    Und überprüfen , ob nicht das Selbstmanagement verbessert werden könnte.

    Gibt es Rhagaden zwischen den Zehen, gibt es Fußpilz? Wie sieht die Hautpflege aus? Könnte die Verwendung einer adaptiven Kompression oder einer Nachtbestrumpfung sinnvoll sein?

    Freundliche Grüße

    Uli29

    Einmal editiert, zuletzt von Uli29 (2. Februar 2025 um 21:59)

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