Diagnose Omarthrose/Humeruskopfnekrose am Arm mit Lymphödem - hat jemand Erfahrung mit dieser "Kombination"?
Guten Tag,
ich habe kürzlich o.g. Diagnose erhalten - mit einer MRT bestätigt. Nach Mamma-Ca re (OP Brust erhaltend mit Entfernen v. 28 Lymphknoten, Chemo, Bestrahlungen) trat 4 Monate nach der OP im April 2008 ein Lymphödem am rechten Arm auf. Bis Ende 2019 hatte ich ca. 2x/Jahr ein Erysipel (einmal z.B. nach einer Cortisonspritze zur Behandlung einer sehr schmerzhaften Schleimbeutelentzündung am Schultergelenk) - seitdem ist "Ruhe".
Ich erhalte 2x/Woche 45 Min. MLD und habe in Abständen von 2 - 3 Jahren mehrere Rehamaßnahmen hinter mir. Das Lymphödem ist relativ gut im Griff. Nun traten vor ca. eineinhalb Jahren Schulterschmerzen auf - Tendenz zunehmend.
Seitdem erhalte ich regelmäßig KG, gehe einmal die Woche zum Rehasport und sorge insgesamt für ausreichend Bewegung meines gesamten Körpers. Wenn es allzu schmerzhaft wird, helfe ich mir mit Voltaren Tabletten.
O.g. MRT ergab dann Anfang Februar die genaue Diagnose.
Kennt jemand einen Facharzt, der mir helfen kann? Gibt es Möglichkeiten eines Eingriffs, der das geschädigte Lymphsystem schont und nicht nicht "ausufern" lässt? Aufgrund der Erfahrung nach der Cortisonspritze habe ich Angst vor einem chirurgisches Eingriff an der Schulter.
Vielleicht kann mir jemand helfen - vielen Dank im Voraus!
Lymphannette