Hallo zusammen,
meine Mutter hatte in den Jahren 2006 bis 2017 mehrmals im Jahr Erysipele (bis zu 8 x im Jahr), deshalb ist ihre Haut stark geschädigt (so dünn wie Pergamentpapier). Ein Arzt hat ihr geraten, dass sie nach der Lymphdrainage keine Kompressionskniestrümpfe tragen, sondern sich bandagieren lassen soll. Das hat geholfen!
In den letzten Jahren hatte sie immer wieder offene Stellen an den Unterschenkeln und es trat viel Gewebewasser/Lymphwasser aus. Die Bandagen waren nach einigen Stunden völlig durchnässt.
Mittlerweile ist meine Mutter 85 Jahre alt und lebt im Seniorenheim. Sie ist auf Pflege angewiesen, denn sie kann nicht mehr laufen. Da meine Mutter die meiste Zeit im Bett liegt, sind die offenen Stellen an ihren Beinen zugewachsen.
Nun ist es momentan so, dass die Haut an manchen Stellen aufplatzt, wenn sie einen Nachmittag in der Woche im Rollstuhl sitzt... - Das sagen mir zumindest das Pflegepersonal und der Physiotherapeut, welcher auch keine Lymphdrainage mehr macht, da er Angst hat, dass die Haut aufgeht.
Bisher konnten wir meine Mutter 1 x in der Woche in den Rollstuhl setzen und mit ihr spazieren gehen. Ich habe ihre Beine im Rollstuhl auch meistens hochgelagert.
Nach Ansicht des Pflegepersonals und des Therapeuten, sollen wir meine Mutter zur Zeit (evtl. auch zukünftig) nicht mehr in den Rollstuhl setzen... - sehr deprimierende Aussichten!
Was kann helfen? Was können wir machen?
DANKE schon mal für die Zuschriften!