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Zehenkappen-Bestrumpfung

  • Brigitte S.
  • 21. Mai 2025 um 13:49
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  • Brigitte S.
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    • 21. Mai 2025 um 13:49
    • #1

    Schmerzende Zehen bei nächtlicher Zehenkappen-Bestrumpfung

    Hallo Leute, ich bin neu hier und Lymphoedem Neuling (welch ein zeit- kraft- und finanzintensives Hobby!!!), allerdings schon wunderbar equiped, sogar mit Nachtbestrumpfung (Leistenstrumpf mit Zehenkappe).

    Mein Problem ist, dass ich die Zehenkappe in der Nacht wirklich nur ein paar Stunden tolleriere.

    Sobald ich nachts wach werde und die Zehen etwas bewege, tut es gräßlich weh und um weiter schlafen zu können ziehe ich sie aus. Morgens sind die Zehen dann knallefest vom Ödem. Wer kennt sich aus: woher diese starken Schmerzen und: was könnte helfen?

    Einmal editiert, zuletzt von Brigitte S. (21. Mai 2025 um 13:59)

  • Iso
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    • 21. Mai 2025 um 14:35
    • #2

    Die normale Flachstrickbestrumpfung ist ja nicht für die Nacht geeignet. Oder welche Nachtbestrumpfung trägst du?

    Einmal editiert, zuletzt von Iso (21. Mai 2025 um 14:42)

  • StarGirl
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    • 21. Mai 2025 um 14:43
    • #3

    Hi Brigitte :)

    das geht mir mit meinen Zehenkappen von Jobst CCL1 manchmal auch so, wenn ich auf der Couch liege.
    Ich trage separate Zehenkappen zu meiner Strumpfhose (CCL3) mit offener Fußspitze und ziehe die Zehenkappen dann manchmal einfach aus, wenn sie mich nerven ^^

    Von welcher Marke sind denn Deine Zehenkappen und welche CCL haben sie?

    Und Dein Strumpf? CCL? Ist das ein spezieller Nachtstrumpf?

    Ich trage nachts den Strumpf von Comfiwave mit offener Fußspitze ohne weitere Zehenversorgung.

    LG :)

  • Uli29
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    • 21. Mai 2025 um 15:20
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Welche Kompressionsklasse trägst du denn in der Zehenkappe?

    Hast du es mal mit einer alten Zehenkappe ausprobiert?


    Dein Nachtstrumpf von ConfiWave hat vermutlich KKL1?


    Verschiedene Mitglieder meiner Lymphie Selbsthilfe Gruppe schildern die gleiche Situation wie du. Ihnen hilft ein Baumwoll- Strumpf mit Einzel-Zehen aus dem KIK-Markt

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • Brigitte S.
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    • 21. Mai 2025 um 15:27
    • #5

    meine Bestrumpfung, alles von Medi: tagsüber Leistenstrumpf KKL 3 von (Material 550) und Zehenkappe KKL 2. Tagsüber auch z.T. Probleme und Schmerzen. Dann zuppele ich dran rum und lenke mich ab, dann geht es irgendwann wieder. Nachts KKL 1 Leistenstrumpf und Zehenkappe (extra als Nachtbestrumpfung). Die Idee mit Zehenstrümpfen hört sich ausprobierenswert an. Mein Mann müsste noch welche da haben. Hat jemand eine Idee, woher diese plötzlich einschießenden Schmerzen kommen? Sind das Fibrosen, die dann "wach" werden oder was?

    Ist das Material von ConfiWave auch Krankenkassenleistung oder zahle ich es selber?

  • Uli29
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    • 21. Mai 2025 um 16:11
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    ComfiWave wurde von der privaten Krankenversicherung übernommen.


    Warum Zehenkappe nicht in kkl1? Hast du im Leistenstrumpf tagsüber die Fußspitze geschlossen ?


    Sonst probiere die Zehenkappe von Jobst vielleicht mal

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 21. Mai 2025 um 16:43
    • #7

    Zehenkappe nachts KKL 1, tagsüber Leistenstrumpf (unten offen) und Zehenkappe 2 (tagsüber ist ja die Kompression am Bein KKL 3) Ich verlasse mich da bisher noch auf die Sanitätshaus-Fachkraft.

    Zu den Schmerzen hat keiner eine Hypothese, oder???

  • CR1
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    • 21. Mai 2025 um 17:03
    • Offizieller Beitrag
    • #8
    Zitat von Brigitte S.

    Zehenkappe in der Nacht

    Sollte ich Kompressionsstrümpfe beim Lymphödem auch Nachts tragen?

    Ob du Kompressionsstrümpfe bei einem Lymphödem auch nachts tragen solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab, vor allem vom Schweregrad des Lymphödems und deinem individuellen Behandlungsplan, den du idealerweise mit einem Facharzt oder Lymphtherapeuten abgestimmt hast. Hier ein Überblick:

    Wann es sinnvoll sein kann, Kompression auch nachts zu tragen:
    * Schweres Lymphödem (z. B. Stadium II oder III), bei dem sich über Nacht sonst wieder viel Flüssigkeit ansammelt.
    * In der Entstauungsphase der komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE), insbesondere nach Bandagierungen.
    * Wenn du durch nächtliches Tragen nachweislich weniger Beschwerden hast (z. B. weniger Schwellung oder Schmerz).
    * Bei sehr geringer Mobilität, wenn die Schwellung sich auch im Liegen nicht ausreichend reduziert.

    Wann Kompression nachts nicht empfohlen wird:
    * In der Regel bei leichteren Lymphödemen (Stadium I).
    * Wenn du keine ärztliche Empfehlung dafür hast.
    * Wenn die Strümpfe einschnüren, unbequem sind oder die Durchblutung gefährden könnten.
    * Wenn du Herzprobleme oder Durchblutungsstörungen hast (z. B. pAVK) – in solchen Fällen ist nächtliche Kompression sogar gefährlich.

    Alternative für nachts:
    * Statt Kompressionsstrümpfe kann nachts oft eine leichte Lymphbandage oder ein spezieller Nachtkompressionsverband verwendet werden, z. B. aus Schaumstoff oder Vlies.
    * Es gibt auch spezielle Nachtkompressionshilfen (z. B. Jobst Relax, Wickelverbände ) https://www.lymphnetzwerk.de/lymphoedeme/oe…wickelverbaende


    Trage Kompressionsstrümpfe nachts nur nach Rücksprache mit deinem Arzt oder Lymphtherapeuten. Für viele reicht die Kompression tagsüber aus. In bestimmten Fällen – z. B. bei starkem Lymphödem oder anhaltender Schwellung – kann nächtliche Kompression aber sinnvoll oder sogar notwendig sein.

    Kompressionsstrümpfe
    Auf den folgenden Seiten finden Sie allgmeine Informationen zu Kompressionstrümpfen und Produktinformationen verschiedener Hersteller.
    www.lymphnetzwerk.de

    Freundliche Grüße CR1
    Christiana Rothhardt
    http://www.lymphnetzwerk.de

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    • 21. Mai 2025 um 17:15
    • Offizieller Beitrag
    • #9

    Wenn du Eigenbandagierung gelernt hast, wäre noch möglich, nachts nur die Zehen zu bandagieren.


    Zum Schmerz: wo genau ist der Schmerz?

    Ist er von Taubheit begleitet?

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 21. Mai 2025 um 19:49
    • Offizieller Beitrag
    • #10

    Noch eine Alternative für die Nacht: keine Bestrumpfung, stattdessen die Beine hochlagern (z.B. auf einem Schaumstoffkeil - gibt es im Internet in allen Größen und Festigkeitsstufen).

    Damit komme ich sehr gut zurecht.

    Mögliche Ursache der Schmerzen ist mangelnde Durchblutung: die Kompressionsklasse ist im Liegen zu stark, dadurch wird die Peripherie nicht ausreichend durchblutet. Verursacht erhebliche Schmerzen und Taubheitsgefühl.

    Liebe Grüße

    Griselda

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  • Brigitte S.
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    • 22. Mai 2025 um 11:24
    • #11

    die nächtlichen Schmerzen kann ich kaum beschreiben. Sie gehen nicht mit Taubheit einher. Vielleicht am ehesten ein starkes Pochen (Schmerzstärke 5 von 10, was in der Nacht, um wieder in den Schlaf zu finden, schon viel ist). Nach dem Ausziehen der Zehenkappe (CCL 1) wird es nach wenigen Sekunden besser. Von daher könnte es wirklich sein, dass die Kompression zu stark ist. Hatte heute Nacht dann von der Kompression auf ganz normale Zehensocken gewechselt und war verwundert, dass auch das offensichtlich etwas komprimierte, denn die Zehen waren am Morgen nicht ganz so prall wie sonst nach einigen Stunden ohne Kompression.

  • Uli29
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    • 22. Mai 2025 um 12:26
    • Offizieller Beitrag
    • #12

    Das berichten auch die Mitglieder meiner Selbsthilfegruppe, die diese Baumwollzehensocken tragen, weil die Zehenkappe in KKL1 so stark schmerzt.


    Sind denn die Schmerzen im ganzen Fuß oder mehr an der Außenkante?


    Ich selbst kenne einen fürchterlichen Schmerz im Bereich zweiter/ dritter Zeh beim Tragen hoher Bergstiefel. Hier wird ein Hautnerv durch die feste Schnürung an der Vorderseite des Fußgelenkes malträtiert. Mit diesem Wissen um die Lokalisation des Nerven konnte ich später geeignete Herrenstiefel kaufen.

    Vorderes Tarsaltunnelsyndrom wird das genannt, was ich damals hatte.


    Es gibt noch einige weitere sogenannte Engpass-Syndrome am Fuß.

    Dann gibt es noch die Polyneuropathie im Verlauf verschiedener Krankheiten wie Diabetes beziehungsweise als Bestrahlungsfolge.

    Differentialdiagnostisch muss man natürlich immer daran denken, dass ein Nerv auch anderweitig „geärgert“ werden kann, höher .


    Aber auch Störungen der arteriellen Durchblutung können zu starken Schmerzen im Fußbereich führen.

    Es liegt auf der Hand, dass eine fachärztliche Abklärung imminent wichtig ist, denn zusätzlicher Druck durch unsere Flachstrick Kompressionsbestrumpfung kann zu einem dauerhaften Schaden führen. Bitte mit Hausarzt das weitere Prozedere besprechen!

    Freundliche Grüße

    Uli29

    Einmal editiert, zuletzt von Uli29 (22. Mai 2025 um 14:20)

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