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Lymphknotenbiopsie in der Leiste: Anzahl der zu entfernenden Lymphknoten?

  • olaf1
  • 11. Juni 2025 um 22:12
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    • 11. Juni 2025 um 22:12
    • #1

    Nachdem in den vergangenen Wochen an meinem rechten Oberschenkel eine extreme Lymphknoten-Schwellung aufgetreten, im Bereich der rechten Leiste Lymphknoten, teils als „Paket“, geschwollen sind und sich inzwischen auch beim gesamten rechten Bein ein umfangreiches Lymphödem eingestellt hat, soll nun eine Lymphknotenbiopsie im Bereich der rechten Leiste stattfinden, um den Verdacht auf ein Lymphom abzuklären.

    Beim Vorbereitungsgespräch heute teilte mir die Chirurgin mit, dass sie vorab nicht sagen könne, wie viele Lymphknoten bei der OP entfernt werden sollen. Sie deutete an, dass es passieren könnte, dass das gesamte geschwollene Lymphknoten-Paket in der Leiste entfernt werden muss. Das könne der Chirurg aber während der OP feststellen.

    Ich mache mir Sorgen bezüglich Komplikationen aufgrund der Entfernung größerer Mengen von Lymphknoten. Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass nur ein einziger Lymphknoten entfernt wird, um Untersuchungsmaterial zu gewinnen.

    Nun bin ich durch die Aussage verunsichert: Könnte es tatsächlich unausweichlich sein, dass das gesamte Lymphknoten-Paket zur Gewinnung von Untersuchungsmaterial entfernt werden muss?

    Für eine Auskunft wäre ich sehr dankbar. Bin „Anfänger“ bei diesem Thema… :)

  • Uli29
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    • 11. Juni 2025 um 23:36
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Warum macht man nicht zunächst eine Ultraschall-gesteuerte Feinnadelbiobsie?


    Hast du schon mal eine bösartige Erkrankung gehabt?

    Wurde ein PET-CT gemacht?

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 12. Juni 2025 um 01:59
    • #3

    Es wurde mir erklärt, dass das per Punktion gewonnene Material nicht ausreichend sein würde. Ich hatte bislang keine bösartigen Erkrankungen. Bisher wurde nur ein normales CT gemacht.

  • Griselda
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    • 12. Juni 2025 um 08:03
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Wenn der Eingriff an einer größeren Klinik stattfindet, die eine Pathologie hat, vermute ich folgende Vorgehensweise:

    es werden einige Lymphknoten entnommen und von diesen ein sogenannter Schnellschnitt angefertigt, d.h. der Pathologe prüft das Material im Hinblick auf Malignität. Wenn der Befund negativ ist, wird der Eingriff damit beendet. Sollte er positiv sein, muß das ganze Lymphknotenpaket entfernt werden. Manchmal sind maligne veränderte Lymphknoten aber auch makroskopisch, also mit bloßem Auge, zu erkennen.

    Daher die Aussage der Chirurgin, daß sich das erst während der OP entscheidet.

    Liebe Grüße

    Griselda

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  • Uli29
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    • 12. Juni 2025 um 08:08
    • Offizieller Beitrag
    • #5

    Bei mir wurde 1983 ein Lymphknotenpaket aus der rechten Leiste entfernt. Damals war ich 22. Zu dem Zeitpunkt war das rechte Bein massiv geschwollen.
    Die Diagnose primäres Lymphödem wurde erst 1995 durch eine Zweitbefundung des 1983 entnommenen Gewebes gestellt.

    Bei einem KM-MRT viele Jahrzehnte später sah man, dass durch den 1983 durchgeführten Eingriff kein Lymphgefäß durchtrennt worden war ( beim Kaiserschnitt 1996 aber schon) .

    Ich würde jetzt zu deiner Situation sagen, Materialgewinnung zur Diagnosestellung ist sehr wichtig.

    Aber wenn du so zweifelst, und wir hier können erst recht nicht die Kompetenz dieser Chirurgen beurteilen, hol dir eine zweite Meinung!

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • olaf1
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    • 12. Juni 2025 um 08:17
    • #6

    Vielen lieben Dank für die Rückmeldungen. Das hilft mir sehr weiter und zeigt mir, dass ich der Aussage beim Vorbereitungsgespräch vertrauen kann.
    Man fühlt sich da allein schnell überfordert. Gut, dass es dieses Forum gibt!

  • Dr. Martin
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    • 12. Juni 2025 um 12:54
    • #7

    Möglicherweise sind die Lymphknoten verbacken , sodass sie gar nicht einzeln entfernt werden können .

    Wenn die vergrösserten Lymphknoten rasch entstanden sind , nicht schmerzhaft sind und keine Entzündung am Bein vorliegt und davor kein Lymphödem bestand , muss an eine bösartige Erkrankung gedacht werden.

    Eine Immunhistologie sowie DNA-Chips -- Untersuchung von Genen der bösartigen Zellen ist zur Diagnostik von Lymphomen heute sinnvoll

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
    Földiklinik Tel. 07652-124-0
    https://www.foeldiklinik.de/

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