Hat jemand Erfahrungen bzw. Langzeiterfahrungen mit einem solchen Eingriff? Mir wurde bei sekundärem Lymphödem dazu geraten mit der Information, ich ginge damit kein Risiko ein. Das Schlimmste, was passieren könne sei, dass die Anastomose sich wieder schließt. Was wisst ihr darüber?
Lymph-Venen-Anastomosen-OP (LVA)
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Hallo Brigitte! Habe in beiden Beinen sekundäre LÖ. Meine erste OP war 2022, Erfolg ist sehr gut und ist anhaltend. Strümpfe und MLD etc läuft natürlich weiter.
Lass Dich gut beraten und nur von sehr erfahrenen Arzt operieren.
Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Aber ich bin sehr froh diesen Weg gefunden zu haben.
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ich ginge damit kein Risiko ein.
Einen operativen Eingriff ohne Risiko gibt es nicht! Deswegen muß vor jeder Operation Nutzen und Risiko bzw. mögliche Komplikationen sehr gut gegeneinander abgewogen werden.
Hole auf jeden Fall eine Zweitmeinung ein, z.B. in einer lymphologischen Fachklinik.
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- Offizieller Beitrag
Hat jemand Erfahrungen bzw. Langzeiterfahrungen mit einem solchen Eingriff? Mir wurde bei sekundärem Lymphödem dazu geraten mit der Information, ich ginge damit kein Risiko ein. Das Schlimmste, was passieren könne sei, dass die Anastomose sich wieder schließt. Was wisst ihr darüber?
Wer Bitteschön hat gesagt, du gingest damit kein Risiko ein?
Das Risiko von Wundheilungsstörungen ist deutlich größer, durch dein Lymphödem , als in gesunden Extremitäten.
Früher sagte man: ein Drittel wird besser, ein Drittel bleibt gleich und das letzte Drittel verschlechtert sich.
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Hat jemand Erfahrungen bzw. Langzeiterfahrungen mit einem solchen Eingriff?
https://www.lymphnetzwerk.de/lymphoedeme/lymphchirurgie. Der Prof.Dr. Taeger antwortet hier im Forum auf Fragen.
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Die Risiken von LVAs in erfahrenden Händen sind extrem gering. Früher wurde viel aggressiver operiert, heute ist man deutlich bedachter. Es wird (bei korrekter Bildgebung und Expertise) nur an im Verlauf abbrechenden und damit in diesem Zustand funktionslosen Lymphgefäßen operiert.
Aber: Je länger man wartet, desto schlechter sind die Chancen. Leider ist das immer noch vielen nicht klar: Auch wenn man durch konservative Maßnahmen einen drastische Befundverbesserung erreichten kann (und muss), gehen die Lymphgefäße unweigerlich verloren. Daher würde mir weniger die Frage stellen, was bei so einer Operation (in erfahrenen Händen) passieren kann, sondern vielmehr zu 100% passiert, wenn man nicht versucht, den Lymphabfluss operativ zu verbessern.
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Hat jemand Erfahrungen bzw. Langzeiterfahrungen mit einem solchen Eingriff? Mir wurde bei sekundärem Lymphödem dazu geraten mit der Information, ich ginge damit kein Risiko ein. Das Schlimmste, was passieren könne sei, dass die Anastomose sich wieder schließt. Was wisst ihr darüber
Hallo Brigitte,
beim Oberschenkel sehen die Therapeuten eine positive Veränderung und am Unterschenkel hat die OP bis jetzt keinen Erfolg gezeigt.
Es ist jetzt besprochen worden, dass im Frühjahr eine Lymphknotentransplantation evtl. durchgeführt wird. Es sollen Lymphknoten vom Hals in die Leiste transplantiert werden oder eine Liposuktion!
Bei dem Arzt (ich habe mir noch eine 2. Meinung eingeholt), wo ich jetzt bin, hat gemeint - mein Lymphödem verschlechtert sich sehr schnell......Sorry, dass ich mich erst jetzt melde
Wünsche allen einen schönen sonnigen Sonntag noch
SG Irmi
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Hallo Brigitte,
beim Oberschenkel sehen die Therapeuten eine positive Veränderung und am Unterschenkel hat die OP bis jetzt keinen Erfolg gezeigt.
Es ist jetzt besprochen worden, dass im Frühjahr eine Lymphknotentransplantation evtl. durchgeführt wird. Es sollen Lymphknoten vom Hals in die Leiste transplantiert werden oder eine Liposuktion!
Bei dem Arzt (ich habe mir noch eine 2. Meinung eingeholt), wo ich jetzt bin, hat gemeint - mein Lymphödem verschlechtert sich sehr schnell......Sorry, dass ich mich erst jetzt melde
Wünsche allen einen schönen sonnigen Sonntag noch
SG Irmi
Und was ist mit konservativen Verfahren?
Es gibt doch soviele Möglichkeiten, wenn mir ein Arzt sagt, mein Lymphödem würde sich in Zukunft verschlechtern, dann würde ich darauf nicht viel geben!
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beim Oberschenkel sehen die Therapeuten eine positive Veränderung und am Unterschenkel hat die OP bis jetzt keinen Erfolg gezeigt.
Es ist jetzt besprochen worden, dass im Frühjahr eine Lymphknotentransplantation evtl. durchgeführt wird. Es sollen Lymphknoten vom Hals in die Leiste transplantiert werden oder eine Liposuktion!Bei dem Arzt (ich habe mir noch eine 2. Meinung eingeholt), wo ich jetzt bin, hat gemeint - mein Lymphödem verschlechtert sich sehr schnell......
Danke Irmi für deinen Erfahrungsbericht. Wann war denn deine OP? Und hattest du jeweils am Ober- und Unterschenkel eine LVA?
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Die 1. OP war im Juli 2024 oberhalb vom Knie und die 2. OP im Februar 2025 oberhalb vom Knöchel. Jeweils eine LVA. Zu Uli29: Ich mache alle konservativen Therapien. Habe einen perfekten BMI. Wenn dein Leidensdruck hoch ist, dann würde ich die OP machen lassen. Mein Leidensdruck ist hoch, da ich gerne Sport mache. Es ist alleine deine Entscheidung.... VG Irmi
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Hallo, Brigitte,
es ist verständlich, daß Du Erfahrungen anderer Betroffener hören möchtest, aber das bringt Dir nichts. Dem Einen hat die Operation vielleicht geholfen, dem Anderen nicht - das heißt für Dich aber rein gar nichts, weil jeder Fall anders ist. Du machst Dich damit nur verrückt.
Jede Operation hat Risiken, zum einen durch die Operation selber (z.B. Nerven- und Gefäßverletzungen, Infektionen ect.), zum anderen durch die Narkose. Über diese Risiken wirst Du vor der OP aufgeklärt, vom Operateur und vom Anästhesisten.
Diese Risiken sind bei jedem unterschiedlich, aufgrund von evtl. vorhandenen Vorerkrankungen, Ernährungszustand, wie lange das Lymphödem schon besteht etc.
Außerdem besteht natürlich die Möglichkeit, daß die Op nicht den gewünschten Erfolg bringt, daß die Anastomose sich z.B. wieder verschließt o.ä.
Insofern sehe ich die Aussage, daß Du mit der OP kein Risiko eingingst (wie Du eingangs erwähnt hast) sehr kritisch.
Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall mehrere Meinungen einholen, sowohl von Ärzten, die auf diesem Gebiet operativ tätig sind, als auch von denen, die konservativ behandeln (und manchmal noch einen anderen Blick auf diese Dinge haben).
Letzendlich mußst Du die Entscheidung selber treffen, aber dafür brauchst Du soviele Informationen wie möglich. Aber eben von Ärzten, die Deinen Fall individuell beurteilen können, und nicht von anderen Betroffenen.
Schau mal hier in der Datenbank, ob Du geeignete Adressen findest. Im Zweifel würde ich auch eine lange Anfahrt in Kauf nehmen, ehe ich mich für eine Operation entscheiden würde.
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- Offizieller Beitrag
es ist verständlich, daß Du Erfahrungen anderer Betroffener hören möchtest, aber das bringt Dir nichts. Dem Einen hat die Operation vielleicht geholfen, dem Anderen nicht - das heißt für Dich aber rein gar nichts, weil jeder Fall anders ist. Du machst Dich damit nur verrückt.
Stimmt Griselda , denn ist alles subjektiv. Eine eigene Meinung bilden und wie Griselda schreibt mehrere Meinungen einholen, wenn Du noch unsicher bist.
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Danke für eure Reaktionen. Hm - ich hatte angenommen, wir sollten uns hier mit Erfahrungen austauschen. Vertut ich mich da? Keine Sorge: verrückt mache ich mich nicht. Dass es letztlich MEINE Entscheidung und MEIN Risiko ist, weiß ich.
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- Offizieller Beitrag
Ich habe mich gegen die Operation entschieden.
Ich habe die konservativen Behandlungen intensiviert und damit gute Erfahrungen gemacht. -
- Offizieller Beitrag
uli: Bei mir genau dasselbe.
Du vertust Dich nicht mit der Annahme, daß es hier auch um Erfahrungsaustausch geht, und wenn Du hier im Forum ein bißchen stöberst, wirst Du feststellen, daß dieser Austausch für die Betroffenen sehr wertvoll ist.
Aber wenn es darum geht, die persönliche Entscheidung: OP - ja oder nein zu treffen, ist Dir mit den Erfahrungen Anderer in meinen Augen nicht geholfen, weil dabei zu viele Dinge eine wichtige Rolle spielen, die sehr individuell und dem medizinischen Laien oft gar nicht bewußt bzw. nicht bekannt sind.
Deswegen mein Rat, Dich von Ärzten beraten zu lassen, die Dich, Deine Anamnese und Deine aktuellen Befunde kennen und dabei unbedingt mehrere Meinungen einzuholen (s.o.).
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hier mit Erfahrungen austauschen
Hallo Brigitte, genau dafür ist das Forum gedacht und so wird es auch hier gelebt. Aber eine Meinung zu deiner Entscheidung, das ist ganz allein deine Sache. Wie Uli und Griselda auch bereits schreiben.
Dir viel Erfolg und Glück mit deiner Entscheidung.
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Liebe Leute,
ich habe vor 15 Monaten eine LVA-OP an meinem linken Bein machen lassen - über 5 Jahre nach der Diagnose meines sekundären Lymphödems (nach radikaler Protatektomie mit Lymphadenektomie). Es wurden 2 Anastomosen gelegt, eine am unteren Ende des Schienenbeins, eine etwas oberhalb des Knies an der Innenseite des (schon vorher deutlich fibrosierten) Oberschenkels.
Die untere LVA hat dazu geführt, dass mein Fuß stabil ödemfrei ist.
Die obere scheint weniger geholfen zu haben. Jedenfalls ist der Erfolg weniger evident. Aber das Beinvolumen ist insgesamt nachhaltig reduziert. Man kann also sagen, dass durch die OP mein Ödemstatus sich nachhaltig verbessert hat.Ich bereue meine Entscheidung nicht. Ob ein weiterer Versuch sich lohnen würde, weiß ich allerdings nicht. Immerhin ist meine Prostata-OP nun mittlerweile 7 Jahre her.
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Herzlichen Dank euch für alle Rückmeldungen.
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