- Offizieller Beitrag
Arm & Bein
Bei medizinischen Kompressionsstrümpfen handelt es sich um medizinische Hilfsmittel, die bei Ödem & Venenproblemen der Arzt bei Notwendigkeit verordnet und im medizinischen Fachhandel erst nach exaktem Maßnehmen der Beine abgegeben wird. Je nach Krankheitsbild und Körpermaßen erhält der Patient "seinen" Kompressionsstrumpf.
Passt ein Kompressionsstrumpf nicht genau, kann dies sogar negative Auswirkungen auf die Gesundheit des Strumpfträgers haben. Zudem gibt es sogenannte Kontraindikationen (Gegenanzeigen), bei denen Kompressionsstrümpfe nicht getragen werden dürfen, wie z.B. bei arteriellen Erkrankungen (Bluthochdruck, Raucherbein). Allein der Arzt entscheidet darüber, ob ein medizinischer Kompressionsstrumpf getragen werden soll und darf.
Zuzahlung für Kompressionsstrümpfe (die ärztlich verordnet wurden) davon ab, ob du gesetzlich oder privat versichert bist und welches Modell du bekommst.
Wenn du gesetzlich versichert bist:
* Gesetzliche Zuzahlung beträgt 10 % des Preises, aber:
* mindestens 5 €
* höchstens 10 € pro Paar
* Die Krankenkasse übernimmt den Rest des Preises, sofern es sich um ein zugelassenes Hilfsmittel handelt.
* Maßanfertigungen oder bestimmte Marken können zusätzliche Eigenanteile verursachen, wenn sie über dem Festbetrag der Kasse liegen.
Beispiel:
* Verordnete Kompressionsstrümpfe kosten 80 €.
* Du zahlst 10 % → 8 € → unter der Grenze von 10 €, also: 8 € Zuzahlung.
* Wenn sie 150 € kosten, zahlst du maximal 10 € Zuzahlung – es sei denn, ein Eigenanteil fällt zusätzlich an (z. B. bei Sondermodellen).
Was du beachten solltest:
* Du brauchst ein Rezept vom Arzt.
* Die Abgabe erfolgt meist über Sanitätshäuser, die mit der Krankenkasse abrechnen.
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* Zuzahlungsbefreiung: Wenn du von Zuzahlungen befreit bist (z. B. bei , Schwangerschaft, chronischer Krankheit oder geringem Einkommen), entfällt die Zahlung.
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