- Offizieller Beitrag
Aus dem aktuellen Schleswig Holsteinischen Ärzteblatt
Aus dem aktuellen Schleswig Holsteinischen Ärzteblatt
Interessanter Bericht, vielen Dank. Letztlich gibt es keine Operation ohne Risiken. Selbst kleinste Einschnitte können Komplikationen auslösen. Für die geschädigte Person ist es natürlich schwer nachvollziehbar, dass i.o. Fall kein Behandlungsfehler festgestellt werden konnte. Ich glaube als Laie sind im Aufklärungsgespräch die genannten „Gefahren“ oft nicht richtig greifbar bzw. was sie bedeuten. Der Körper ist halt oft eine „Wundertüte“ (ohne das lächerlich oder abwertend zu meinen).
Meine Rede!
Kein operativer Eingriff ist ohne Risiken. Deshalb immer erst die konservativen Therapie-Optionen ausschöpfen.
Ja, oft wird das so runtergeleiert, Infektion, Wundheilungsstörung , Verlust der Extremität und Tod.
Es wird schriftlich dokumentiert, von beiden Seiten unterschrieben und abgehakt. Wenn alles gut geht, okay. Aber es geht oft nicht alles gut. Und dann werden diese Unterlagen wieder sehr wichtig. In Deutschland gibt es keine Garantie auf eine erfolgreiche Operation.
Aber eine Liposuktion des Unterschenkels ist kein kleiner Eingriff . Meine Bekannte hatte ähnlich dramatische Komplikationen danach.
Vielen Betroffenen ist gar nicht klar, warum wir so deutlich empfehlen, zunächst die konservative Behandlung intensiv durchzuführen.
Interessanter Bericht, vielen Dank. Letztlich gibt es keine Operation ohne Risiken. Selbst kleinste Einschnitte können Komplikationen auslösen. Für die geschädigte Person ist es natürlich schwer nachvollziehbar, dass i.o. Fall kein Behandlungsfehler festgestellt werden konnte. Ich glaube als Laie sind im Aufklärungsgespräch die genannten „Gefahren“ oft nicht richtig greifbar bzw. was sie bedeuten. Der Körper ist halt oft eine „Wundertüte“ (ohne das lächerlich oder abwertend zu meinen).
Ganz einfach, es liegt kein Behandlungsfehler vor!
Es wurde ausreichend aufgeklärt . Es gab die Möglichkeit, nachzufragen. Es gibt keine Garantie auf eine erfolgreiche Operation. Deshalb unterscheide ich bei Operationen in meiner Familie immer zwischen “Muss” und “kann”.