1. Lymphödeme
    1. Lymphödem verstehen und behandeln
    2. Ödem Therapie
    3. Orthopädietechniker am Patienten
    4. Wunden
    5. Lymphchirurgie
    6. Kompressionsstrümpfe
    7. Reha
    8. Persönlichkeiten Lymphologie
    9. Fachärzte in unserem Netzwerk
    10. Faces of Lymphology
  2. Lipödeme
    1. Lipödem Leitfaden
    2. Definition Lipödem
    3. Lipödem Therapie
    4. Kompressionsstrümpfe
    5. Fachärzte
    6. Lipsuktion
    7. Orthopädietechniker im Einsatz
  3. Venen
    1. Erkrankungen
    2. Kompressionsstrümpfe
    3. Schwangerschaft
    4. Fachkliniken
  4. Meine Geschichte
    1. Lymphödem Geschichten
    2. Lipödem Geschichten
    3. Venen Geschichten
  5. Service
    1. Zusammenfassung des Lymphnetzwerks
    2. Sanitätshäuser
    3. Reha-Fachkliniken
    4. Clinics Liposuction-Europa
    5. Datenbank
    6. Forum
    7. Veranstaltungen
    8. Über uns
    9. Links
  6. News
  7. Forum
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. Lymphnetzwerk Community
  2. Venen
  3. Venen und Venenoperationen

Crosseinsufizienz + Stammvarikose Vena Saphena Magna

  • noepy
  • 12. November 2025 um 11:27
  • noepy
    Anfänger
    Punkte
    30
    Beiträge
    5
    • 12. November 2025 um 11:27
    • #1

    Hallo zusammen,


    mir wurde vor ein paar Tage eine Crossinsufizienz inguinal links mit Stammvarikose der Vena Saphena Magna. Die Ärztin hat gemein, dass ich mir operieren lassen sollte. Mir ist nicht ganz klar, was genau diese Diagnose bedeutet. Welche OPs kommen für so was infrage? Es ist etwas Chronisches?

    Liebe Grüße


    Nelita<3

  • Dr. Martin
    Ärztliche Leitung
    Reaktionen
    1.200
    Punkte
    43.299
    Beiträge
    8.197
    • 12. November 2025 um 11:54
    • #2

    Grob gesagt ist an der Einmündung der Vena Saphena Magna (VSM) die Verschlussklappe nicht dicht und das Blut strömt in diese Vene (VSM) zurück. Welche Beschwerden haben Sie ? Ödeme ? Wie stark ist der Rückstrom? ... und mehr.. ist entscheidend ob eine Operation notwendig und sinnvoll ist. ( Leider erfolgen in D viel mehr Venenoperationen als in anderen vergleichbaren Ländern:/;))

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
    Földiklinik Tel. 07652-124-0
    https://www.foeldiklinik.de/

  • noepy
    Anfänger
    Punkte
    30
    Beiträge
    5
    • 12. November 2025 um 13:23
    • #3

    Vielen Dank, Herr Dr. Martin für Ihre schnelle Antwort. Ich habe ein leichtes Ödem am Knöchel, sehr starke Spannung am Knöchelbereich, Besenreiser am Sprunggelenk und ein Hämatom durch einem Stoß am Bett will nicht weg gehen (seit Monaten). Mehr ist nicht zu sehen. In der Befund steht nicht, wie stark der Rückstrom ist. Die Ärztin hat eine Untersuchung gemacht, wo ich meine Füße ab und auf heben sollte. Da habe ich einen Unterschied zwischen links und rechts gesehen. Ich glaube die Untersuchung war Lichtreflexionsrheographie. Wäre eine OP erfolgreich sein? Welche OPs wären möglich und wie sind die Erfolgaussichten? Ist das eine CVI oder etwas anderes ?

    Vielen Dank


    Nelita

    2 Mal editiert, zuletzt von noepy (12. November 2025 um 16:50)

  • Dr. Martin
    Ärztliche Leitung
    Reaktionen
    1.200
    Punkte
    43.299
    Beiträge
    8.197
    • 13. November 2025 um 11:50
    • #4

    Das Ausprägung des Rückstomes ist schon von Bedeutung wenn es um die Frage der Op-Notwendigkeit geht( nur direkt unterhalb der Crosse ... oder bis zum Knöchel ? ) Gibt es insuffiziente Verbindungsvenen in die Tiefe (Wichtig für die Ausdehnung der Op. sonst Gefahr des Rezidivs...) . Würde ein Kompressionsstrumpf erstmal ausreichen ? (Hier ist Alter , ggfs. Übergewicht ... zu bedenken)

    Vielleicht dem schriftlichen Befund( dieser erscheint mir nicht "komplett") nochmal mit dem Hausarzt besprechen und eine Zweitmeinung einholen ??

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
    Földiklinik Tel. 07652-124-0
    https://www.foeldiklinik.de/

  • noepy
    Anfänger
    Punkte
    30
    Beiträge
    5
    • 13. November 2025 um 12:46
    • #5

    Vielen Dank, Herr Dr. Martin. Ich bin 49 und wiege 57 Kg bei 175 cm (ich bin schlank). Anfang des Jahres habe ich Brustkrebs diagnostiziert bekommen, seit Februar habe ich eine Antihormontherapie. Nach 2 Monaten Tamoxifen sind meine Venen am US deutlich blau geworden und im Juli wurden 2 OVT im linken Bein gefunden, mein Bein war angeschwollen. Seitdem nehme ich Eliquis, die Thrombose ist weg. Ich sollte nach 3 Monate Eliquis absetzen .Nach 1-2 Tagen ohne Eliquis ist mein Bein wieder angeschwollen. Könnte es sein, dass die Antihormontherapie (aktuell Trenantone Spritze statt Tamoxifen) das Blut dicker macht? Sind die Messungen der Durchblutung hier auch möglich-aussagekräftig ? Ich war bereits bei ein paar Phlebologen /Gefäßchirurgen und sie haben gemeint, dass es alles ok ist. Nur vor 2 Tagen hat der Phlebologe die Insuffizienz diagnostiziert

    Wäre mit der ganzen Geschichte eine OP überhaupt möglich? Wie lange könnte man warten bis man sich operiert?


    Kompressionstrümpfe trage ich (AG, KLL 2) seit Juli.

    Vielen Dank und Ihnen einen schönen Tag


    Nelita

  • Dr. Martin
    Ärztliche Leitung
    Reaktionen
    1.200
    Punkte
    43.299
    Beiträge
    8.197
    • 13. November 2025 um 15:00
    • #6

    Trenantone kann als Nebenwirkung leichte Ödeme verursachen.

    Vor einer Op . der oberflächlichen Venen müssen die tiefen sicher frei durchgängig sein - sonst sind die oberflächlichen die "Umleitung"!

    Ich halte die Frage nach einer OP. für verfrüht und würde für 1 Jahr den Kompressionsstrumpf ( auch Thromboseprophylaxe nach Eliquis!) empfehlen.

    Danach eine neue Untersuchung der tiefen und oberflächlichen Venen ( Offenheit der Venen,Reste der Thrombose ? , Funktion der Venenklappen , und eben Ausdehmnung eines Rückstroms --- wenn noch vorhanden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
    Földiklinik Tel. 07652-124-0
    https://www.foeldiklinik.de/

  • noepy
    Anfänger
    Punkte
    30
    Beiträge
    5
    • 13. November 2025 um 15:42
    • #7

    Vielen Dank, Herr Dr. Martin. So wie ich verstehe, kann sich eine Veneninsufizienz durch die Einnahme / Spritze von eine Antihormotherapie deutlich verschlechtern. Das war bei mir der Fall.

    Die Messungen der Duchblutung können dadurch nicht genau sein, oder? Wäre Möglich, dass sich die Durchblutung verbessert, wenn ich das Medikament nach den 3 Jahre absetze? Die Phlebologen, wo ich war, waren mit diesen Fragen überfordert.

    Da die Antihormontherapie noch ca. 3 Jahre nehmen soll, wie gefährlich sind diese Ödeme? Werden dadurch nicht die Haut und die Venen richtig geschädigt? Kompresionstrümpfe trage ich.

    Könnten Sie mir eine Venenklinik oder ein Phlebologe in der nähe von Stuttgart empfehlen?

    Ich bedanke mich herzlich bei Ihnen.

    Nelita

  • Dr. Martin
    Ärztliche Leitung
    Reaktionen
    1.200
    Punkte
    43.299
    Beiträge
    8.197
    • 14. November 2025 um 17:45
    • #8

    Eine Empfehlung für Stuttgart kann ich leider nicht geben. Die Ödeme bessern sich/ gehen weg durch Kompressionsstrumpf.

    Wie schon empfohlen phlebologische Kontrolle in 1 Jahr .

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
    Földiklinik Tel. 07652-124-0
    https://www.foeldiklinik.de/

  • noepy
    Anfänger
    Punkte
    30
    Beiträge
    5
    • 20. November 2025 um 10:47
    • #9

    Vielen Dank, Herr Dr. Martin. Ich war bei einem anderen Phlebologe in Stuttgart und hier der Befund.

    Befund:

    Superfizielle Venenthrombose Seitenast tibial / kaudal li., nach wie vor nicht komprimierbar.

    Diskrete Seitenastvarikosis bds.

    Z.n. superfizieller Venenthrombose Nahe der V. pop li. / Unterschenken li. vorne.

    Vielleicht können Sie mir ein bisschen erklären, was das genau bedeutet. Ich muss Eliquis noch 3 Monate nehmen und genau, wie Sie gesagt haben, Kompresionstrüpfe tragen.

    Vielen Dank

  • Dr. Martin
    Ärztliche Leitung
    Reaktionen
    1.200
    Punkte
    43.299
    Beiträge
    8.197
    • 1. Dezember 2025 um 13:02
    • #10

    Eine diskrete Seitenastvaricosis ist m.E kein op.würdiger Befund.

    Die noch verschlossene oberflächliche Vene wird wohl zu bleiben -- dies ist aber nichts wesentlich anderes ,wie ein Zustand nach Venenverödung durch ärztliche Massnahme!

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
    Földiklinik Tel. 07652-124-0
    https://www.foeldiklinik.de/

Unsere Partner

Letzte Beiträge

  • Nikolaustag

    CR1 12. Dezember 2025 um 16:54
  • Vibrationsplatte für Lymphödem am linken Bein

    Vivien 12. Dezember 2025 um 15:12
  • Kalte und heiße Zehen im Winter

    Vivien 9. Dezember 2025 um 17:46
  • Fragen zur ersten Kompressionsstrumpfhose Klasse 2

    Nicili 7. Dezember 2025 um 08:53
  • Genetische Diagnostik des primären Lymphoedems

    Vivien 5. Dezember 2025 um 18:33

Heiße Themen

  • Crosseinsufizienz + Stammvarikose Vena Saphena Magna

    9 Antworten, Vor einem Monat
  • nach Veneninfusion Schmerzen im Arm

    5 Antworten, Vor einem Monat
  • Diagnose - Chronisch Venöse Insuffizienz…

    35 Antworten, Vor 4 Monaten
  • Keine Thrombose ?

    7 Antworten, Vor einem Monat
  • Was bedeutet die Diagnose

    15 Antworten, Vor 4 Monaten

Kontakt

  • info@lymphnetzwerk.de

Rechtliches

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Cookie-Richtlinie

Folge uns auf:

Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.14