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Krankenkassen Empfehlung Komressionsversorgung

  • Bigfoot
  • 15. Februar 2026 um 22:33
1. offizieller Beitrag
  • Bigfoot
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    • 15. Februar 2026 um 22:33
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich benötige eure Unterstützung und Berichte zum Thema Kompressionsversorgung.

    Aktuelle Situation

    Ich bin derzeit bei der AOK Baden-Württemberg versichert und beziehe meine Versorgung über ein Sanitätshaus in Hinterzarten. Der Prozess gestaltet sich wie folgt:

    • Vermessung: Bei jeder Bestellung erfolgt eine Neuvermessung vor Ort. Das ist für mich fachlich absolut nachvollziehbar.

    • Erstversorgung: Zur Anprobe und Abholung der Erstversorgung muss ich jedoch ein zweites Mal persönlich erscheinen. Da ich hierfür jedes Mal Urlaub nehmen muss, ist dies mit einem erheblichen zeitlichen und organisatorischen Aufwand verbunden.

    • Folgeversorgung: Diese wird mir erfreulicherweise bereits per Post zugestellt.

    Mein Ziel

    Da meine Maße aufgrund einer sehr stabilen Konstitution nahezu unverändert bleiben, würde ich den Aufwand gerne minimieren. Mein Ziel ist es, nur noch einmal jährlich zur Vermessung vor Ort zu sein, statt viermal pro Jahr (für zwei Versorgungszyklen mit jeweils zwei Terminen).

    Meine Fragen an euch

    1. Krankenkassen-Wechsel: Gibt es Krankenkassen, die kulanter agieren und den Direktversand der Erstversorgung (nach erfolgter Vermessung) nach Hause ermöglichen?

    2. Sanitätshaus-Prozesse: Habt ihr Erfahrungen mit Dienstleistern oder Kassen, die bei stabilen Maßen auf die zweite Anfahrt zur reinen Abholung verzichten?

    3. Empfehlungen: Welche Krankenkasse könnt ihr hinsichtlich einer kooperativen Abwicklung bei Hilfsmitteln besonders empfehlen?

    Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps!

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  • Doro66
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    • 16. Februar 2026 um 05:12
    • #2

    Hallo Bigfood,

    selbes Problem hatte ich auch mit meiner Kasse. Bin bei der AOK Bayern, reise jährlich aus Bayern nach Hinterzarten zur Kontrolle und Anpassung neuer Kompressionsstrümpfe plus Zehenkappen. Ich habe mein Problem der Sachbearbeiterin der AOK geschildert dass ich in meinem Umkreis kein Sanitätshaus finde, dass die Strümpfe so ausmessen kann wie die Földi, von Zehenkappen ganz zu schweigen da schauen mich die Sanitätshausmitarbeiter vor Ort fragend an und nach einem einmaligen Versuch der Anpassung habe ich abgebrochen. Eine Mitarbeiterin eines weiteren Sanitätshauses hat auf meine Nachfrage gleich gesagt Zehenkappen könne sie nicht ausmessen. Nach meinen Termin in Hinterzarten bespreche ich dies mit meiner Sachbearbeiterin der AOK und bitte diese wie bereits immer geschehen die Zusendung der Versorgung zu genehmigen und bis jetzt hat es mit der Zusendung beider Versorgungen immer funktioniert. Im März bin ich wieder ambulant in Hinterzarten und hoffe es klappt wie in den letzten Jahren mit der AOK. Für mich ist der Aufwand auch immer mit einer Übernachtung in Hinterzarten verbunden.

  • kasimir
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    • 16. Februar 2026 um 07:45
    • Offizieller Beitrag
    • #3

    Hallo Bigfoot,

    für die Sanitätshäuser gilt bei der Versorgung durch Vorgaben der Kassen, das es eine zwingend eine Anprobe und Passformkontrolle geben muss!

    Ich kenne durch meine Arbeit viele lymphologisch versierte Menschen und kompetente Sanitätshäuser bundesweit.

    In der Akutklinik des Lymphzentrum Nordwest, daß es in der Form heute nicht mehr gibt, habe ich erlebt, welche Vorteile es für alle Beteiligten bringt, sich auf solche Versorgungen zu spezialisieren. Teil des Konzeptes war es aber auch, in der Klinik dem Patienten eine Hilfestellung anzubieten, um dann eine gute Weiterversorgung in Wohnortnähe zu erreichen. Dieses erfolgte vom Case Management für die gesamte Versorgungskette . Es umfasste das Finden von Ärzten, Therapeuten und Sanitätshäuser vor Ort. Die Daten der Kompressionsversorgung, wie Material, Kkl, Längen und Hautmaße, konnten z.B. durch die heimatnahen Sanitätshäuser angefordert werden, um Folgeversorgung zu erleichtern.

    Wie weit, Teile davon auch zum Entlassmanagement einer Rehaklinik gehören dürfen? sollten? können ?

    Viele Grüße kasimir

    Fachberaterin Lymphologie und Phlebologie

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    • 16. Februar 2026 um 11:44
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Mal eine Frage, wieso gehst du nicht zu einem Sanitätshaus in deiner nähe ?

    Mit freundlichen Grüßen

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    • 16. Februar 2026 um 12:08
    • #5

    Leider fehlt oft die Routine ,besonders beim Ausmessen von Zehenkappen oder bei " ungewöhnlichen" Maßen

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
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  • Uli29
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    • 16. Februar 2026 um 12:11
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    Ich war sowohl in Ochtrup im Lymphzentrum Nordwest als auch in der Földiklinik in Hinterzarten mehrfach stationär.

    Ein Casemanagement habe ich nur in Ochtrup gehabt. Eine heimatnahe Kompressionsversorgung hab ich dadurch trotzdem nicht erhalten, da die Dame aufgrund der Entfernung Ochtrup-Hamburg keine Kontakte hatte.

    Mittlerweile habe ich natürlich lymphologisch orientierte Sanihäuser in Hamburg kennengelernt. Aber niemand misst so stramm wie die Bandagistinnen in Hinterzarten, deshalb fahre ich halbjährlich dorthin.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 25. Februar 2026 um 16:34
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    • #7
    Zitat von Sprinter

    Mal eine Frage, wieso gehst du nicht zu einem Sanitätshaus in deiner nähe ?

    Ich habe schon einige Sanitätshäuser in meiner Nähe getestet. Leider konnte mir keiner die Versorgung so ideal vermessen das sie passgenau sitzt wie ich es vom Sanitätshaus Hinterzarten kenne.
    Somit bleibt mir nur der Weg wenn ich eine ideale Versorgung haben möchte die mich auch gut durch den Alltag bringt.

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    • 25. Februar 2026 um 16:39
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    • #8

    Was ich jetzt rausgefunden habe ist, das das Problem wohl nur bei der AOK BW und Bayern besteht. Alle anderen Kassen sind hier wesentlich flexibler und ermöglichen den Versand der Erstversorgung zur Anprobe auch zuhause. Somit muss man nur zur Vermessung Vorort sein. Der Rest funktioniert auf dem Postweg.

    Hiermit weiß ich jetzt das ich wechseln kann.

    Besten Dank euch allen für den Input.

    Viele Grüße und bleibt Gesund. 🍀

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    • 1. März 2026 um 00:20
    • #9
    Zitat von Bigfoot

    Hallo zusammen,

    ich benötige eure Unterstützung und Berichte zum Thema Kompressionsversorgung.

    Aktuelle Situation

    Ich bin derzeit bei der AOK Baden-Württemberg versichert und beziehe meine Versorgung über ein Sanitätshaus in Hinterzarten. Der Prozess gestaltet sich wie folgt:

    • Vermessung: Bei jeder Bestellung erfolgt eine Neuvermessung vor Ort. Das ist für mich fachlich absolut nachvollziehbar.

    • Erstversorgung: Zur Anprobe und Abholung der Erstversorgung muss ich jedoch ein zweites Mal persönlich erscheinen. Da ich hierfür jedes Mal Urlaub nehmen muss, ist dies mit einem erheblichen zeitlichen und organisatorischen Aufwand verbunden.

    • Folgeversorgung: Diese wird mir erfreulicherweise bereits per Post zugestellt.

    Mein Ziel

    Da meine Maße aufgrund einer sehr stabilen Konstitution nahezu unverändert bleiben, würde ich den Aufwand gerne minimieren. Mein Ziel ist es, nur noch einmal jährlich zur Vermessung vor Ort zu sein, statt viermal pro Jahr (für zwei Versorgungszyklen mit jeweils zwei Terminen).

    Meine Fragen an euch

    1. Krankenkassen-Wechsel: Gibt es Krankenkassen, die kulanter agieren und den Direktversand der Erstversorgung (nach erfolgter Vermessung) nach Hause ermöglichen?

    2. Sanitätshaus-Prozesse: Habt ihr Erfahrungen mit Dienstleistern oder Kassen, die bei stabilen Maßen auf die zweite Anfahrt zur reinen Abholung verzichten?

    3. Empfehlungen: Welche Krankenkasse könnt ihr hinsichtlich einer kooperativen Abwicklung bei Hilfsmitteln besonders empfehlen?

    Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps!

    Alles anzeigen

    Hallo Bigfoot.

    Der Ablauf klingt kompliziert.
    Es hat nichts zu tun mit der Krankenkasse, wie das organisiert wird, sondern hängt allein vom Sanihaus ab.

    Bei meinem wird die Abholung nicht so kompliziert gestaltet:

    Grundsätzlich wird, nachdem die KK die Folgevrsorgung bewilligt hat, dann ausgemessen (außer: ich sage, dass die Maße der Strumpfhpsr davor weiterhin perfekt passen, aber an sich messen sie dann auch nochmal nach sicherheitshalber). Dann wird bestellt.
    Wenn die Strumpfhose (und die Arme) da sind, werde ich angerufen und hole sie ab.
    Sie wird so mitgegeben - nicht in Sanihaus anprobiert. Das hat mich immer wieder irritiert, aber die Erklärung war nachvollziehbar: „Sie haben soviel Jahre Erfahrung damit und können das Zuhause selbst sehen und abschätzen. Wenn was ist, nach Tragen und Waschen etc, melden Sie sich“.
    selbst Passkontrolle machen erfolgt da nicht von Sanihaus, nur wenn ich was moniere oder Nachfrage zu einer Stelle, wie im Januar ich es nachfragte, ob nicht es an der Ellenbeuge rechter Arm etwas locker sei? Vorgezeigt: ja, ist zu locker! Ausziehen und neu messen und retour.
    Wenn es soweit ordentlich passt, kann ich die Wechselversorgung telefonisch oder persönlich bestellen - und dann nach Ankunft dort rausholen.
    Würde ich nicht vor Ort wohnen, würden die die halt eben zusenden.

    Im November musste ich auch wegen Erkrankung der Sanidame für den Kostenvoranchlag selbst vor-messen Beine und Arme, da es sonst zu lange gedauert hätte mit der Krankheit der Dame, und die Ärmel fielen mir praktisch runter (oben: 3 Cm weniger Umfang, Ellenbogen: 2,5 weniger),

    War an den Armen anstrengend mit einer anderen Hand, ging aber.

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