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Passform Chaos

  • smf
  • 10. März 2026 um 12:45
1. offizieller Beitrag
  • smf
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    • 10. März 2026 um 12:45
    • #1

    Hallo ihr lieben,

    ich bin neu hier und hätte mal einige Fragen zum Thema Kompression. Seit 6 Jahren trage ich Rundstrickstrümpfe in Kkl 2, da eine CVI vorliegt, und ich bereits mehrfach eine Thrombophlebitis hatte. Die Krampfadern wurden behandelt, das eine Bein mit Stripping, seit dem hab ich taubheitsgefühle, schmerzen und eine extreme Schwellneigung am Fuss. Das Knie schwillt auch oft an, wobei die Ursache fraglich ist. Vier Wochen nach der Op hatte man ausserdem bereits ein Crossenrezidiv diagnostiziert und natürlich sieht man auch neue Krampfadern. Das andere Bein wurde mittels Laser und Schaum behandelt, ohne längerfristige Nachwirkungen.

    Oberschenkelstrümpfe und Versorger hab ich einige durch, am besten bin ich bisher mit dem medi Comfort klar gekommen. Ganz perfekt sitzt der auch nicht, der Rand klappt gerne um und oben drückt es Fett raus, in letzter Zeit bildet sich unterhalb des Haftrandes eine tiefe Rille und schneidet stärker ein. Aufgrund eines Umzuges hatte ich nun Arzt und Versorger wechseln müssen. Beim Hausarzt hatte ich nen subjektiven Wirkungsverlust am linken Bein angesprochen der aber abgetan wurde mit dem Kommentar, dass es schon helfe. Im neuen Sani Haus wurde Maß genommen und mir direkt erklärt, dass die alten Strümpfe viel zu eng seien. Daher wurde die Nummer größer bestellt. 1x als Comfort, und 1x mit Baumwolle, da ich den gerne mal probieren wollte. Allerdings gab es beim abholen des Baumwollstrumpfes die erste Überraschung, da der falsche Haftrand ausgesucht wurde. Noppen und Mikronoppen verursachen bei mir extreme Schmerzen, blaue Flecken und rollen sich immer auf. Der Sache hate ich dennoch eine Chance gegeben, aber leider mit dem üblichen Ergebnis. Daher hatte ich den Strumpf reklamiert. Eine andere Mitarbeiterin hatte sich dann der Sache angenommen und kam zum Ergebnis, dass die Größe passt, ich aber grundsätzlich festeres Material brauche. Wegen meiner Figur zukünftig ausschließlich Maßanfertigung oder Flachstrick, da ich ein Lipödem hätte(meine Physio meinte das auch schon mal). Daraufhin wurde mir dann ein medi forte bestellt. Allerdings war der Haftrand so eng, dass sich darunter nach kurzer Zeit alles komplett wund gescheuert hat und es anfing zu rollen. Unten am Fuß stand der Strumpf eher ab und fühlte sich zu weit an. Ein erneuter Versuch ihn zu reklamieren lief letztlich ins leere. Die Empfehlung war den Arzttermin zur Diagnoseabklärung abzuwarten und danach eine passende Versorgung anzugehen.

    Nun frage ich mich allerdings, ob ich bis zum Termin lieber die alte "viel zu engen" Strümpfe trotz der Ermüdungserscheinungen anziehe oder eher den neuen, der mir auch nach einigem tragen noch viel zu weit vor kommt? Gibt es da Erfahrungswerte oder Empfehlungen? Und ist es wirklich so, dass bei manchen Körperproportionen eigentlich nur die Strumpfhose in Frage kommt? Das hatte ich in den letzten Jahren auch schon oft zu hören bekommen. Nach einem Test komme ich damit jedoch nicht zurecht, und die Frage welche Versorgung möglich und sinvoll ist bleibt.

    Sorry für den langen Text. Ich hoffe das so in Ordnung und freue mich auf Tipps und Anregungen. Liebe Grüße

  • Uli29
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    • 10. März 2026 um 13:04
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Wie ist denn dein BMI?

    Aufgrund welcher Symptome denkst du, dass bei Dir ein Lipödem vorliegt und nicht eine Lipohypertrophie?

    Ich würde Dir eine lymphologische Diagnostik , zum Beispiel in einer Ambulanz einer lymphologischen Fachklinik empfehlen.

    So wie Du den Sitz deiner derzeitigen Kompression (Rundstrick) beschreibst, ist meines Erachtens eine maßgefertigte Flachstrick Kompression vorzuziehen.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • smf
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    • 10. März 2026 um 13:45
    • #3

    Hallo Uli,

    vielen Dank für die Antwort.

    Mein BMI liegt bei 22,7. Oben trage ich 34/36 und unten eher so ne 44 wenn die Oberschenkel noch unter der Hose atmen sollen. Ob ein Lipödem tatsächlich vorliegt weiß ich nicht, es wurde von anderen geäußert, ich selber kann es nicht einschätzen und würde mich absolut nicht darauf festlegen. Die ständigen blauen Flecken ohne vorhergegangenes Ereignis könnte schon passen, und eine knotig dellige Hautstruktur besteht neben schweren Beinen, wobei ich das eher als ein Stauuungs und Spannungsgefühl mit im Tagesverlauf zunehmender Schwellung beschreiben würde. Die Oberschenkel haben sich seit beginn einer Hormontherapie durchaus verändert und sind gerade in der oberen hälfte deutlich voluminöser geworden.

    Der Termin bei einem Lymphologen ist bereits vereinbart, und ich hoffe, dass er klarheit und den "passenden Fahrplan" bringt.

    Liebe Grüße

  • Uli29
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    • 10. März 2026 um 13:56
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Danke, smf !

    Berichte gerne, was der Lymphologische Termin ergeben hat.

    Hast du Schmerzen in den Beinen?

    Ist dein Ödem im Bereich der Unterschenkel dellbar?

    Wie sehen deine Füße aus?

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • smf
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    • 10. März 2026 um 15:25
    • #5

    Hallo Uli,

    da berichte ich gerne, dauert allerdings noch ein wenig.

    Ja Schmerzen in den Beinen sind vorhanden, wobei die Wahrnehmung dafür vermutlich durch starke Schmerzmittel gemindert sein könnte. Das fühlt sich manchmal an, als wären sie quasi kurz vor dem explodieren. Die anderen Bein Schmerzen(ziehend, einschiessend) so wie die Schwellung am Knie haben vermutlich andere Ursachen. Arthrose durch Achsfehlstellung und regelmäßige Patellaluxationen, der Rest dürfte von der Wirbelsäule kommen, das passt zumindest zu den Befunden.

    Das Ödem ist dellbar. Gerade den Sockenbund sieht man abends an beiden Beinen noch ziemlich lange, obwohl die Socken nicht eng sind. Der rechte Fuß ist relativ normal, links ist eine Schwellung erkennbar. Im laufe des tages wird der Schuh sehr eng. Links sind auch sehr kräftige Venen vorhanden die stark hervortreten und im Verlauf über den Knöcheln und am Fußrücken sehr schmerzen. Bei offenen Kompressionsstrümpfen schwillt der Vorfuß auf beiden Seiten stark an. Das Ausziehen ist eine Herausforderung. Daher war der offene Strumpf bei der 2. Versorgung für mich auch nur ein einmaliges Experiment.

    Liebe Grüße

  • Uli29
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    • 10. März 2026 um 16:09
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    Zu überlegen ist auch, ob du nicht eine sogenannte Entstauung ( KPE Phase 1) durchführst, das heißt tägliche manuelle Lymphdrainage und anschließend Bandagierung, dann Sport in der Bandagierung. Viele Tage in Folge.

    Erst wenn da kein dellbares Ödem mehr tastbar ist, wird die Flachstrick Kompression ausgemessen. Und diese sollte an der Fußspitze beginnen.
    So eine KPE Phase 1 kann grundsätzlich ambulant oder auch stationär durchgeführt werden, ich selbst bevorzuge aber die stationäre Entstauung in einer lymphologischen Fachklinik.

    Wenn Strümpfe bei dellbaren Ödemen ausgemessen werden, bewirken diese zwar zügig einen Rückgang des Ödems, passen dann aber nach vier Wochen nicht mehr. Und das ist dann meines Erachtens kein Grund zur Reklamation, sondern der falsche Zeitpunkt gewesen.

    Rundstrick kann zwar bei Lipödem oder beginnendem Lymphödem verordnet werden, aber wenn Kalibersprünge im Umfang oder schwierige Passagen zu Abschnürungen führen, dann ist Rundstrick kontraproduktiv. Es gibt auch sehr angenehm zu tragende Flachstrick Kompression. Ich denk da an Medi Cosy oder Bauernfeind venotrain curaflow.

    Lass dich beraten in einem lymphologisch zertifizierten Sanihaus. Das erkennst du unter anderem daran, dass sie dich mit dellbarem Ödem wegschicken und insistieren, dass du zunächst entstaut werden solltest.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 10. März 2026 um 17:35
    • Offizieller Beitrag
    • #7
    Zitat von smf

    Der Termin bei einem Lymphologen ist bereits vereinbart

    Zitat von Uli29

    Berichte gerne, was der Lymphologische Termin ergeben hat.

    Das ist die richtige Lösung wie Uli schreibt und wir freuen uns wenn Du hier weiter berichtest.

    Freundliche Grüße CR1
    Christiana Rothhardt
    http://www.lymphnetzwerk.de

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  • smf
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    • 13. April 2026 um 21:07
    • #8

    Hallo,

    den Termin habe ich hinter mich gebracht. Ein Lipödem ist es noch nicht da der Kneiftest negativ war. Aber wäre ja gut, wenn nur die Veranlagung/Vorstufe da ist, und es nicht krankhaft ist. Nen Grund für Kompression welcher Art auch immer ist ebenfalls nicht gegeben. Ödem gibt es keins und wegen der Venen braucht es auch keine Strümpfe, schon gar keine Oberschenkelstrümpfe. Am Ende hab ich dennoch ein Rezept für Flachstrick- Kniestrümpfe in verschiedenen Kompressionsklassen bekommen. Das verstehe ich tatsächlich nicht. Entweder es gibt einen Grund, dafür, oder eben nicht? Wie seht ihr das? Ich bin gerade echt am zweifeln, ob ich das Rezept nun überhaupt einlösen soll. Die letzten Kniestrümpfe haben die Knie zum Anschwellen gebracht, und die Krampfadern sind besonders im Knie/Leistenbereich.

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