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20 Monate nach LVA bei Prof. Taeger – Verlauf eines lange stabilen Lymphödems nach plötzlicher Verschlechterung

  • Schmitz
  • 7. April 2026 um 17:23
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    • 7. April 2026 um 17:23
    • #1

    1. Ausgangssituation

    • Diagnose: sekundäres Lymphödem
    • Ursache:
      Lymphknotenextirpation links iliakal (Entfernung von 7 Lymphknoten, 2008)
    • Erstmanifestation des Lymphödems:
      ca. 2010, initial plötzliches Auftreten im Sommer
    • Initialer Verlauf:
      • Stadium 1
      • nach Beginn mit manueller Lymphdrainage (MLD) und
        Rundstrick-Kompressionsstrumpf (bis Knie) gut unter Kontrolle
    • Langzeitverlauf:
      • über viele Jahre stabil und gut kompensiert
    • Lokalisation:
      • linkes Bein
    • Kompressionstherapie:
      • über Jahre Versorgung mit Rundstrick-Kompressionsstrümpfen
      • subjektiv für die damalige Situation ausreichend
    • Alltagssituation über lange Zeit:
      • geringe bis kaum spürbare Einschränkungen
      • gute Kontrollierbarkeit
      • keine relevante Progression über viele Jahre

    2. Plötzliche Verschlechterung

    Nach über viele Jahre stabilem Verlauf kam es am 31.07.2024 zu einer abrupten Veränderung:

    • Situation:
      während einer Autofahrt plötzliches Anschwellen des linken Fußes
    • Initiale Veränderung:
      • deutliche Umfangszunahme um ca. 2–4 cm
      • betroffen zunächst Fuß und Unterschenkel (Wade)
    • Weiterer Verlauf in den Folgetagen:
      • Ausbreitung der Schwellung auf den Oberschenkel
      • damit erstmalig ein Befall des gesamten Beins
    • Charakter der Schwellung:
      • weich / eindrückbar
      • tagesabhängige Schwankung
      • morgens geringer, im Tagesverlauf zunehmend

    3. Entscheidungsfindung und Operateurswahl

    Nach der akuten Verschlechterung begann ich, mich intensiv mit operativen Therapieoptionen auseinanderzusetzen.

    • Recherche:
      systematische Suche nach Operationsmethoden und spezialisierten Zentren (u. a. über ResearchGate / Fachpublikationen)
    • Kontaktaufnahme u. a. mit:
      • Holger Engel (Ethianum)
      • Christian Taeger (Widenmayer 16)
      • Johannes Zeller (Uni Freiburg)
    • Auffällige Unterschiede:
      • Antwortzeiten an der Universitätsklinikum Freiburg im Bereich von mehreren Tagen
      • Antwortzeiten bei Prof. Dr. Taeger und Prof. Dr. Engel im Bereich von wenigen Stunden

    Definierte Auswahlkriterien

    Ich habe für mich konkrete Qualitätsmerkmale festgelegt:

    • Durchführung und Verfügbarkeit von Lymphangiographie vor Ort
    • intraoperative Lymphangiographie als Standard
    • nachweisbare Erfahrung in der LVA-Chirurgie
    • Vernetzung mit spezialisierten Lymph-MRT-Zentren, insbesondere
      • Claus Pieper an der Universitätsklinikum Bonn

    Ergebnis der Auswahl

    Unter diesen Kriterien blieb für mich letztlich Prof. Dr. Taeger als bevorzugte Option übrig.

    • Termin zur Erstvorstellung:
      innerhalb von 3 Wochen (Mitte September 2024) möglich

    Klinische Entscheidungsdynamik

    Im Gespräch stellte mir Prof. Dr. Taeger die Frage: „Wann hätten Sie Zeit für die Operation?“ Meine Antwort war: „Falsche Frage – wann ist der nächstmögliche OP-Termin?“ D

    Damit war das Eis gebrochen.

    • Ergebnis:
      • OP-Termin innerhalb von 4 Wochen
      • Durchführung Mitte Oktober 2024

    4. Erste LVA und unmittelbarer Verlauf

    • Lokalisation der ersten LVA:
      distal, oberhalb des linken Innenknöchels

    Situation vor der Operation

    • ausgeprägte Schwellung im Bereich des Fußrückens
    • Schuhe tragen war deutlich eingeschränkt und teilweise eine Qual

    Unmittelbarer Effekt nach der ersten LVA

    • deutliche Abschwellung des Fußrückens
    • Schuhe konnten wieder problemlos getragen werden

    👉 Für mich war das der erste klar wahrnehmbare funktionelle Effekt der Operation.


    Kompression und Umstellung der Therapie

    • Versorgung vor der Operation:
      • zwei übereinander getragene Rundstrick-Kompressionsstrümpfe
      • insgesamt keine klare, leitliniengerechte Steuerung der Kompression
    • Zu diesem Zeitpunkt:
      • keine Kenntnis über die spezifische Bedeutung von Flachstrick beim Lymphödem
    • Aufklärung durch Dominik Taeger:
      • gezielte Information zur geeigneten Kompressionstherapie
      • klare Empfehlung zur Umstellung auf Flachstrick
    • Umsetzung:
      • Verordnung über den Hausarzt
      • Versorgung im Sanitätshaus mit
        • Flachstrick-Kompressionsstrümpfen, Klasse 2
        • mit Kniekomfortzone

    Verlauf unter angepasster Therapie

    • nach der ersten LVA:
      • deutliche Reduktion des Fuß- und Beinumfangs
    • nach Beendigung der CIRCAID-Versorgung und Rückkehr zu Rundstrick:
      • erneute Zunahme des Beinumfangs
    • differenzierte Beobachtung:
      • Fuß blieb dauerhaft schlank
      • Fesselbereich hingegen weiterhin bzw. erneut problematisch


    5. Zweite LVA (September 2025)

    Zitat

    „Andere trinken Chai Latte – ich bin eher der Doppio Espresso Typ.“


    Indikation und Zielsetzung

    • erneute Vorstellung bei Prof. Dr. Taeger
    • Ziel: durchgängigen lymphatischen Abfluss über das gesamte Bein herstellen
    • Entscheidung für eine zweite LVA, um den proximalen Abfluss zu verbessern

    Organisation und Durchführung

    • erneut klare Fokussierung auf einen frühestmöglichen OP-Termin
    • zeitnahe Terminierung analog zur ersten Operation
    • Lokalisation der zweiten LVA:
      • oberhalb des Knies
      • Innenseite des linken Beins

    Postoperativer Verlauf

    • Unterschenkel:
      • nur geringe bzw. kaum relevante Volumenreduktion
    • Fesselbereich:
      • deutliche und klinisch relevante Reduktion
      • Umfang von zuvor ca. 25–27 cm auf 23,5–24,5 cm
    • Fußrücken:
      • unverändert schlank im Vergleich zum Zustand nach der ersten LVA
      • keine Zehenkappen mehr erforderlich

    👉 subjektiv „unvorstellbare“ Verbesserung


    Funktionelle Auswirkungen

    • Schuhe / Stiefeletten wieder tragbar
    • Wiederaufnahme von sportlicher Aktivität (Joggen)
    • durch angepasste, innovative Kompressionsversorgung:
      • zeitweise barfuß gehen (z. B. am Strand) wieder möglich
    • Belastbarkeit:
      • Wanderungen von 25–35 km problemlos möglich

    Differenzierte Beobachtung

    • nach längerer Belastung:
      • leichte Belastungsödeme in beiden Beinen (nicht nur links)

    👉 Hinweis auf eine systemische bzw. belastungsabhängige Komponente, nicht ausschließlich lokal lymphatisch


    6. Erweiterte LVA / lymphknotengestützte Rekonstruktion (Leiste)

    Ausgangsgedanke

    • Ziel: durchgängiger Abfluss über das gesamte Bein
    • eigene Überlegung: zusätzliche LVA im Oberschenkel, ggf. Y-Split einer Lymphbahn oder vergleichbare Erweiterung
    • erneute Vorstellung bei Prof. Dr. Taeger

    Operatives Konzept

    • Vorschlag von Prof. Dr. Taeger:
      • venöse Anbindung eines verbliebenen Lymphknotens (inguinal)
    • Begründung:
      • seit ca. 18 Monaten bestehende Verschlechterung
      • Risiko einer progressiven Schädigung der Lymphbahnen bei anhaltendem Stau

    👉 klare Empfehlung: zeitnahe operative Umsetzung


    Durchführung

    • Operation zeitnah umgesetzt
    • Zugang über die Leiste
    • Schnittlänge ca. 6–8 cm
    • Ziel: zusätzlicher Abfluss über den Lymphknoten in das venöse System

    Früher postoperativer Verlauf

    • in den ersten 2 Tagen:
      • keine messbare Umfangsveränderung
      • subjektiv zunächst enttäuschend
    • Einordnung:
      • lymphatische Reaktionen postoperativ oft verzögert und nicht linear

    Weiterer Verlauf

    • ab dem 3. postoperativen Tag:
      • deutliche Reduktion des gesamten Beinumfangs
    • Fesselbereich:
      • Reduktion auf unter 23 cm Umfang
      • nur noch 8–12 mm Differenz zur Gegenseite
      • Pitting Ödem am Knöchel verschwunden, - einfach weg!

    👉 funktionell nahezu symmetrischer Zustand, auch wenn keine vollständige Heilung


    Segmentale Veränderungen

    • Fessel bis unterhalb Knie:
      • deutliche Entstauung
    • Wade:
      • Umfangsreduktion um ca. 1–2 cm
    • Oberschenkel:
      • Umfangsreduktion um ca. 2–3 cm
    • über und unter Knie:
      • Reduktion um ca. 5 mm
    • geschätzter Gesamtvolumenverlust (segmental):
      • ca. 0,5 Liter

    Einordnung

    • Effekt erstmals über alle Segmente des Beins hinweg sichtbar
    • besonders ausgeprägt distal (Fessel), aber auch proximal messbar
    • spricht für eine funktionell verbesserte Abflusskette

    7. Zusammenfassung und persönliche Einordnung

    • In meinem Verlauf ist mir aufgefallen, dass die Möglichkeiten der LVA-Chirurgie auch im ärztlichen Umfeld unterschiedlich bekannt und eingeordnet werden.
    • Eine Aussage, die mir im Gedächtnis geblieben ist:

      Zitat

      „Sie sind ein interessanter Patient – Sie machen die Dinge zuerst, die wir normalerweise zuletzt machen.“

    • Für mich zeigt das, dass zwischen klinischer Praxis und aktuellen operativen Möglichkeiten zum Teil noch eine Lücke besteht. (persönliche Einschätzung)

    Erfahrungen mit behandelnden Ärzten

    • Mein Hausarzt hat sehr offen reagiert:

      Zitat

      „Da muss ich passen – keine Ahnung. Aber klären Sie mich auf und zeigen Sie mir die Ergebnisse.“

    • Auch aus urologischer Sicht wurde deutlich, wie relevant das Thema ist, da sekundäre Lymphödeme dort häufiger auftreten und die therapeutischen Optionen oft begrenzt sind.

    Persönlicher Umgang mit dem Lymphödem

    • Ein Lymphödem gilt nach aktuellem Stand als nicht heilbar.
    • Für mich bedeutet das jedoch nicht, den Zustand einfach zu akzeptieren, sondern ihn aktiv zu managen.
    • Ich bin heute so nah an einem funktionell unauffälligen Zustand wie nie zuvor – näher geht es kaum.

    Abschlussgedanke

    "....aber jeden Morgen unter der Dusche sehe ich mein Bein und ich bin verdammt nah dran an einer Heilung, viel näher geht es wohl nicht mehr und ziehe meinen Flachstrickstrumpf an....

    ....my leg has its story but my courage writes the next chapter....

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    P.S: GMW - Gleitender Mittelwert
    P.P.S. Da ich fast jeden Tag messe und Tagebuch führe, kann ich jede Änderung am Umfang begründen, Wechsel der Strumpfversorgung, Lymphdrainage, lange Wanderungen oder andere körperliche Aktivitäten,

    Einmal editiert, zuletzt von Schmitz (7. April 2026 um 17:41) aus folgendem Grund: Erläuterung der Graphiken

  • Uli29
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    • 7. April 2026 um 17:42
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Danke für Deinen ausführlichen Bericht!

    darf ich ein paar Fragen stellen?


    Erste Frage: warum wurden 2008 die sieben illiacalen Lymphknoten entnommen? Lag eine bösartige Erkrankung zu Grunde ?


    Am 31.7.24 kam es zu der massiven Verschlechterung. Was für eine Diagnostik wurde unmittelbar durchgeführt, um die Ursache zu klären?

    Warst du in den Jahren überhaupt schon mal zur stationären Entstauung KPE Phase 1 in einer lymphologischen Fachklinik? Hast du Eigenbandagierung gelernt?

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 7. April 2026 um 18:36
    • #3

    Hallo Uli,

    vielen Dank für Deine Fragen.

    Ich hatte eine wiederholte Tumorerkrankung, weshalb 2008 die iliakalen Lymphknoten entfernt werden mussten. Im Anschluss erfolgte eine etwa 9-wöchige Chemotherapie.

    Die lymphologische Betreuung war über viele Jahre hinweg eher lückenhaft. Einen spezialisierten Lymphologen hatte ich zunächst nicht. Erst später habe ich einen Ansprechpartner gefunden – dort bestand durchaus Verwunderung darüber, dass ich frühzeitig eigenständig Kontakt zu einem Operateur aufgenommen habe.

    Zur akuten Verschlechterung am 31.07.2024:
    Eine umfassende spezifische lymphologische Diagnostik im unmittelbaren Anschluss fand zunächst nicht in der Tiefe statt, wie man es sich retrospektiv wünschen würde. Der Fokus lag dann relativ schnell auf der weiteren therapeutischen Strategie.

    Nach der ersten LVA habe ich an einer ambulanten Entstauung (KPE Phase 1) teilgenommen. Der Effekt war jedoch nur kurzfristig – bereits nach wenigen Tagen war der Zustand des Beins wieder vergleichbar mit dem Ausgangsniveau vor der KPE.
    Vor diesem Hintergrund war mein Interesse an einer erneuten intensiven Entstauungsphase eher gering.

    Eine strukturierte Schulung zur Eigenbandagierung habe ich in dieser Form nicht durchlaufen.

    Rückblickend würde ich sagen, dass ich über lange Zeit relativ allein mit dem Thema war.
    Ohne die weitere operative Therapie und die Betreuung durch Prof. Dr. Taeger möchte ich mir den heutigen Zustand ehrlich gesagt nicht ausmalen.

    Viele Grüße
    Stephan

  • Marcus_Koller
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    • 7. April 2026 um 18:50
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Moin Stephan,

    vielen vielen Dank für diesen unglaublich detaillierten Bericht deiner Geschichte der letzten Jahre.. Wahnsinn :thumbup:

    Ich drücke dir die Daumen, dass alles weiterhin in die richtige Richtung für dich läuft und bin gespannt, wenn du uns hier zwischendurch mal ein kleines Update deiner Geschichte erzählst.

    Dein Beispiel mit „Sie sind ein interessanter Patient – Sie machen die Dinge zuerst, die wir normalerweise zuletzt machen“ zeigt für mich wunderbar, dass wir alle noch ganz viel daran arbeiten dürfen, nicht nur nach medizinischer Logik oder Leitlinie zu denken, sondern auch mal über den Tellerrand hinaus und uns trauen, Dinge auszuprobieren.

    Liebe Grüße
    Marcus Koller

    Physiotherapie und Heilpraktik
    Rothenbaumchaussee 3
    20148 Hamburg-Rotherbaum
    Telefon 040 4140 5252 +WhatsApp
    https://lymphinity.de
    info@marcuskoller.de

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    • 7. April 2026 um 18:57
    • #5

    Moin Marcus,

    vielen Dank für Deine Rückmeldung – freut mich sehr.

    Als Physiker kann ich natürlich nicht aus der medizinischen Perspektive argumentieren, aber ich versuche, mich möglichst tief in die Thematik einzuarbeiten. Grundsätzlich bin ich eher jemand, der neugierig und ohne große Vorbehalte auf Dinge schaut.

    Für mich ist „abwarten“ oft die schlechteste Option – ich bin eher im Handlungsmodus (sagen wir: eher Doppio Espresso als Chai Latte). Das ist medizinisch sicher nicht immer lehrbuchkonform, aber es entspricht meiner Herangehensweise.

    Da ich fast täglich messe, sehe ich aktuell einen leichten Rebound-Effekt, der sich gerade wieder stabilisiert. Interessant ist dabei, dass die Schwankungsbreite insgesamt deutlich abgenommen hat.

    Ich werde das weiter beobachten und in einigen Monaten gerne ein Update geben – dann auch mit erweiterten Messdaten.

    Happy Days
    Stephan

  • Uli29
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    • 7. April 2026 um 19:42
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    Danke für deine Antworten!

    MIT der Frage nach Diagnostik 7/24 dachte ich an Ausschluss einer tiefen Beinvenenthrombose sowie an ein MRT von Bauch und Becken zum Ausschluss von “etwas”, was auf Lymphbahnen oder Venen kräftig drücken könnte wie zum Beispiel ein Tumorrezidiv. Keine Sorge, das hast du nicht gehabt, das hätte einen ganz ganz anderen Verlauf ergeben.
    Ich hätte auch beinahe Physik studiert, aber dann ist es Medizin geworden.

    Ich hatte 2012 auch so eine “Explosion” eines lange bestehenden und unzureichend behandelten primären Lymphödems. Witzigerweise war bei mir damals der Fokus auf Tumorsuche. Ich hab alles abgegrast, Urologe, Gynäkologe, Darmspiegelung, MRT, Blutuntersuchungen, Sono der tiefen Venen. Wie Menschen so anders reagieren.

    Ich bin dann zum ersten Mal , erst im Lymphzentrum NurdWest, dann in der Földiklinik stationär entstaut worden und hab mir ganz viel Wissen angeeignet, Fachwissen und alles Mögliche zum Selbstmanagement.

    Du kannst ambulante und stationäre Entstauung nicht vergleichen!

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 7. April 2026 um 22:06
    • Offizieller Beitrag
    • #7
    Zitat von Schmitz

    Ich werde das weiter beobachten und in einigen Monaten gerne ein Update geben – dann auch mit erweiterten Messdaten.

    Hallo Stephan, super wir freuen uns drauf.

    Freundliche Grüße CR1
    Christiana Rothhardt
    http://www.lymphnetzwerk.de

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  • Schmitz
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    • 7. April 2026 um 22:14
    • #8

    ....ich bin demnächst "leider" für mehrere Wochen in Afrika/Namibia und es wird Anfang Juli werden.

    Das wird aber auch ein HÄRTETEST fürs Bein, aber da muss das durch...ich bin selber gespannt auf die Messreihen....

  • Dr. Martin
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    • 8. April 2026 um 10:26
    • #9

    Gerade bei Sonne , Wärme und ggfs. Mücken : Gute Hautpflege , Sonnenschutz und Mücken- Repellent nicht vergessen. Ein Antibiotikum und Hautdesinfektionsmittel in die Reiseapotheke .

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
    Földiklinik Tel. 07652-124-0
    https://www.foeldiklinik.de/

  • Schmitz
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    • 8. April 2026 um 10:47
    • #10

    Exakt - das ist alles dabei,

    Anti-Brumm Forte / Tropical Edition

    Antibiotika für 2 fache Anwendung falls Erysipel

    Desinfektionsmittel, LSF 50 + Sonnenschutz

    ....und lange stabile Hosen...


    Herzlichen Dank für den Hinweis!

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