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KI in der Medizin

  • Uli29
  • 16. April 2026 um 17:49
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    • 16. April 2026 um 17:49
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    • #1

    Zweifellos wird derzeit an verschiedenen Stellen KI bereits sinnvoll eingesetzt: Pathologie, Radiologie, zum Beispiel zum Brustkrebsscreening….

    Klar ist, dass die Qualität der Befunde nur so gut ist wie derjenige, der die KI “füttert”.

    Ich persönlich lass die Mammographie dort durchführen, wo meine Vorbefunde sind, wo am gleichen Tag Ultraschall der Brust und klinische Untersuchung und Anamnese durchgeführt werden. So hab ich das Optimum an information am gleichen Ort und gehe ein geringes Risiko ein, das vorschnell eine Gewebeprobe entnommen wird.

    KI beim Erysipel beim Lymphödem? Durch eine Serie von Fotos?

    Wer “füttert” die KI? Wer untersucht den Patienten und erhebt die Anamnese?

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • Marcus_Koller
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    • 16. April 2026 um 18:35
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Die Qualität der ärztlichen Befunde ist ja auch nur so gut, wie das Wissen und die Interpretation der jeweiligen Person, die sich die Sache ansieht. Das eine muss Hand in Hand gehen mit dem anderen. Nur wenn keiner beginnt etwas zu ändern, stehen wir in fünf Jahren immer noch an der gleichen Stelle.

    Ich bekomme oft eine Krise, wenn Patienten mir erzählen, wie eine Umfangsmessung im Sanihaus oder eine ärztliche Konsultation abgelaufen ist - oder ein Erysipel als "kleine allergische Reaktion" abgetan wurde. Und ja, in alle Richtungen gibt es natürlich positive und negative Beispiele.

    Mein Vater hat in den 80ern Lymphdrainage bei Vodder gelernt und als er als Masseur damals im Krankenhaus arbeitend davon erzählt hat, haben ihn die Ärzte ausgelacht und gesagt, wenn du meinst dass das hilft, kannst du es ja machen. Wo wären wir heute ohne die Manuelle Lymphdrainage?

    Und trotzdem ist nicht jedem Patienten mit Lymphdrainage geholfen - aber selbst wenn es nur eine kleine Verbesserung dadurch gibt, hat es doch schon eine Daseinsberechtigung. Und auch die Manuelle Lymphdrainage ist am Ende nur so "gut" wie die ausführende Person arbeitet. Homöopathisches Handauflegen bei manifestem Lymphödem ist auch heute teils noch Usus.

    Es ist ja kein ein Ersatz von Menschen, sondern eine Hilfestellung, evtl Probleme frühzeitig zu erkennen und daraufhin handeln zu können.

    Ich finde das Beispiel von, ich glaube DM, sehr gut, wo erprobt wird, eine KI als Hautscreening im Laden aufzustellen. Und darauf kamen direkt Kommentare wie "das ersetzt aber keine ärztliche Untersuchung".. das soll es ja auch gar nicht. Wenn ein Kunde aber dort mal einen Screen macht und er sonst vielleicht nie zum Arzt gegangen wäre und die Maschine eine Auffälligkeit findet mit dem Hinweis, bitte Arzt aufsuchen, ist das in meinen Augen eine Bereicherung für manche.

    Und wenn es eine App gibt, die eben Umfänge, Hautzustände etc. dokumentieren und interpretieren kann, wird auch das eine wertvolle Weiterentwicklung sein.

    Fehler passieren überall - die Kunst ist doch, daraus zu lernen, Schlüsse zu ziehen und sich selbst und die Technik weiterzuentwickeln.

    Liebe Grüße
    Marcus Koller

    Physiotherapie und Heilpraktik
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    20148 Hamburg-Rotherbaum
    Telefon 040 4140 5252 +WhatsApp
    https://lymphinity.de
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    • 16. April 2026 um 19:00
    • Offizieller Beitrag
    • #3

    Künstliche Intelligenz in der Medizintechnik: Chancen für die Behandlung des Lymphödems

    Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) verändert zunehmend auch die Medizintechnik. Besonders bei chronischen Erkrankungen wie dem Lymphödem eröffnet KI neue Möglichkeiten in Diagnostik, Therapie und Patientenbetreuung. Doch wie konkret ist der Nutzen heute – und wo liegen die Grenzen?

    Früherkennung und präzisere Diagnostik

    Ein entscheidender Faktor für den Behandlungserfolg beim Lymphödem ist die frühzeitige Diagnose. Hier kann KI ihre Stärken besonders ausspielen. Moderne Algorithmen sind in der Lage, medizinische Bilddaten aus Ultraschall, MRT oder 3D-Scans auszuwerten und kleinste Veränderungen im Gewebe zu erkennen.

    Auch die Abgrenzung zum häufig verwechselten Lipödem kann durch KI-gestützte Systeme verbessert werden. Während diese Unterscheidung in der Praxis oft schwierig ist, können datenbasierte Modelle typische Muster identifizieren und so die diagnostische Sicherheit erhöhen.

    Objektive Verlaufskontrolle im Alltag

    Die Verlaufskontrolle eines Lymphödems erfolgt traditionell über Umfangmessungen und subjektive Einschätzungen. KI eröffnet hier neue Wege: Mithilfe von Smartphone-Apps und digitalen Messsystemen lassen sich Veränderungen kontinuierlich erfassen und auswerten.

    Durch die Analyse dieser Daten kann die Entwicklung des Ödems objektiver beurteilt werden. Auch kleinste Verschlechterungen werden frühzeitig erkannt, sodass Therapieanpassungen schneller erfolgen können.

    Individualisierte Kompressionstherapie

    Die Kompressionstherapie ist eine zentrale Säule der Behandlung. KI kann dabei helfen, diese Therapie weiter zu individualisieren. Durch die Auswertung von Patientendaten lassen sich optimale Druckverhältnisse berechnen und besser an den jeweiligen Krankheitsverlauf anpassen.

    Zukünftig könnten intelligente Systeme sogar simulieren, wie sich unterschiedliche Kompressionsstärken auf das Gewebe auswirken. Dies würde die Versorgung mit Kompressionsstrümpfen und Bandagen deutlich präziser machen.

    Intelligente Therapiegeräte

    Auch bei apparativen Verfahren wie der Intermittierende pneumatische Kompression (IPK) bietet KI großes Potenzial. Moderne Geräte könnten:

    • den Druck automatisch an den Gewebezustand anpassen
    • den Therapieverlauf analysieren
    • Fehlanwendungen erkennen und korrigieren

    Solche Funktionen befinden sich teilweise bereits in Entwicklung, sind jedoch noch nicht flächendeckend im Einsatz.

    Unterstützung bei Therapieplanung und Prognose

    Ein weiterer Vorteil von KI liegt in der Analyse großer Datenmengen. Auf dieser Basis lassen sich individuelle Prognosen erstellen und Therapieentscheidungen unterstützen. Beispielsweise könnte berechnet werden, welche Patienten besonders von bestimmten Maßnahmen profitieren oder wie hoch das Risiko für eine Verschlechterung ist.

    Dies ist besonders bei komplexen oder fortgeschrittenen Verläufen von Bedeutung.

    Digitale Unterstützung im Alltag

    Für Betroffene kann KI auch im Alltag eine wertvolle Hilfe sein. Intelligente Anwendungen können an Therapien erinnern, Symptome dokumentieren und bei Auffälligkeiten warnen – etwa bei Anzeichen einer Infektion.

    Dadurch wird das Selbstmanagement gestärkt und die Therapieadhärenz verbessert.

    Grenzen und Herausforderungen

    Trotz aller Fortschritte ist der Einsatz von KI beim Lymphödem noch mit Einschränkungen verbunden. Die Datenlage ist im Vergleich zu anderen Erkrankungen begrenzt, und viele Anwendungen befinden sich noch in der Entwicklungs- oder Studienphase.

    Zudem bleibt die Behandlung des Lymphödems in vielen Bereichen eine manuelle und individuell angepasste Therapie, bei der medizinisches Fachpersonal unverzichtbar ist.

    Fazit

    Künstliche Intelligenz wird die Versorgung von Menschen mit Lymphödem in den kommenden Jahren spürbar verändern. Besonders in der Diagnostik, Verlaufskontrolle und Individualisierung der Therapie bietet sie große Chancen.

    Gleichzeitig ersetzt KI nicht die bewährten Behandlungsmethoden, sondern ergänzt sie sinnvoll. Die Kombination aus menschlicher Expertise und datenbasierter Technologie könnte langfristig zu einer deutlich präziseren und effektiveren Versorgung führen.

    Mit freundlichen Grüßen

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    • 16. April 2026 um 22:06
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    • #4

    Als Folge gibt es dann natürlich weniger Pathologen, weniger Radiologen…. die “Hauptarbeit” wird ja dann von der KI gemacht. Die Durchsicht von 1000en Schichten bzw 1000en Präparaten. Hoffen wir später, dass diese KI niemals gehackt wird, denn in einem halben Berufsleben sind die erfahrenen Pathologen/Radiologen ja “ausgestorben”, denn es kommen ja keine erfahrenen mehr nach……

    In der Chirurgie gibt es jetzt schon Ärzte , die nur noch “Robotik” können, nicht mal minimal-invasiv durch Schlüssellöcher oder herkömmlich offen.


    Ein Erysipel erkennen? Das geht ja heute schon häufig schief, weil es an Wissen fehlt. Das soll von einer App geschafft werden? Wer soll die denn “füttern”?

    Freundliche Grüße

    Uli29

    Einmal editiert, zuletzt von Uli29 (17. April 2026 um 05:47)

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    • 17. April 2026 um 05:46
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    • #5

    Ich verstehe die Sorge. Technologische Veränderungen haben schon immer Berufe verändert oder ersetzt. Gleichzeitig sind dadurch auch neue Tätigkeiten entstanden, die vorher niemand kannte.

    KI wird wahrscheinlich manche Routinearbeiten übernehmen – besonders monotone, repetitive Aufgaben. Aber sie schafft auch neue Jobs in Bereichen wie Entwicklung, Kontrolle, Training, Beratung, Pflege, Kreativität und überall dort, wo menschliches Urteilsvermögen wichtig bleibt.

    Die eigentliche Frage ist weniger, ob KI kommt, sondern wie wir damit umgehen: Weiterbildung, faire Regeln und gute Übergänge sind entscheidend. Wenn man das gut gestaltet, kann KI Menschen entlasten statt verdrängen.

    Mit freundlichen Grüßen

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    • 17. April 2026 um 09:44
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    Künstliche Intelligenz in der Medizintechnik: Chancen für die Behandlung des Lymphödems

    Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) verändert zunehmend auch die Medizintechnik. Besonders bei chronischen Erkrankungen wie dem Lymphödem eröffnet KI neue Möglichkeiten in Diagnostik, Therapie und Patientenbetreuung. Doch wie konkret ist der Nutzen heute – und wo liegen die Grenzen?

    Künstliche Intelligenz in der Medizintechnik: Chancen für die Behandlung des Lymphödems
    Wie hilft KI beim Lymphödem? Chancen in Diagnostik, Verlaufskontrolle und Therapie verständlich erklärt – aktuelle Entwicklungen im Überblick.
    www.lymphnetzwerk.de

    Freundliche Grüße CR1
    Christiana Rothhardt
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    • 17. April 2026 um 10:05
    • Offizieller Beitrag
    • #7
    Zitat von Sprinter

    Ich verstehe die Sorge. Technologische Veränderungen haben schon immer Berufe verändert oder ersetzt. Gleichzeitig sind dadurch auch neue Tätigkeiten entstanden, die vorher niemand kannte.………….. Wenn man das gut gestaltet, kann KI Menschen entlasten statt verdrängen.

    Das Problem ist nur, dass es die Spezialisten mit dem Wissen von 1000en selber durchgeführten Untersuchungen in einigen Jahren nicht mehr geben wird. Und wer soll dann, nach einem Hackerangriff zum Beispiel, die KI “ füttern”?


    Es gibt doch heute schon kaum noch Chirurgen, die eine Galle offen , per Laparotomie, entfernen können und kaum noch einen Lungenfacharzt, der sicher auch bei schwieriger Anatomie eine starre Bronchoskopie durchführen kann.

    Freundliche Grüße

    Uli29

    Einmal editiert, zuletzt von Uli29 (17. April 2026 um 10:16)

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    • 17. April 2026 um 10:21
    • #8

    Das ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Thema, das uns auch sicher in Zukunft immer öfter betreffen wird!

    Ich finde eure ausführlichen Beiträge dazu auch echt spannend – richtig gut, um sich da mal einen Überblick über die ganzen Möglichkeiten und Kritikpunkte zu verschaffen! 😃

    Ich glaube, es geht vor allem darum, die KI in den Bereichen einzusetzen, die sie gut kann – so, wie man ja auch menschliche Experten für bestimmte Bereiche einsetzt.

    Diagnostizieren lassen wollen, würde ich mich jetzt nicht unbedingt von einer KI – zumindest nicht nur! Denn die ist ja wirklich auch nur immer so gut, wie das Material, mit dem sie trainiert wurde. Das trifft zwar auch auf einen Arzt zu (denn der kann ja auch nicht alle Bücher und Artikel der Welt lesen), aber bei dem habe ich bei der Diagnosestellung wenigstens noch eine menschlich-emotionale Einschätzung. Ob er die nötige Erfahrung und Expertise hat, kann ich da besser sehen, als bei einer KI, die ihre Schlüsse ja im Grunde aus für mich unsichtbaren Datensätzen zieht.

    Kann mir aber gut vorstellen, dass die KI auch bei der Diagnosestellung unterstützen kann. Vielleicht wie in dem Beispiel mit dem Hautscreening von Marcus. Vielleicht hätte ein Arzt mit übermüdeten Augen ein bestimmtes Muttermal gar nicht beachtet, wenn die KI nicht durch ein hochauflösendes Foto darauf aufmerksam gemacht hätte. Oder von mir aus auch bei einem Erysipel: Den kleinen Kratzer oder das Pickelchen, oder ein eingewachsenes Härchen hätte der Arzt vielleicht gar nicht gesehen oder nicht als Risiko bewertet. Aber ein KI-Hinweis bewirkt dann evtl., dass der Arzt im Fall eines sehr empfindlichen Patienten schonmal vorbeugend Wundversorgung betreiben oder ein Antibiotikum verschreiben kann, falls es in ein paar Tagen dann doch richtig entzündet ist.

    Und ganz besonders hilfreich kann ich mir KI bei der Therapieplanung und Unterstützung im Alltagvorstellen, wie das Sprinter schon sehr gut zusammengefasst hat! Weil KI so gut im Auslesen großer Datensätze ist, würde ich mir da schon Erkenntnisse daraus erhoffen, wie ich konkret in meinem Alltag mit dem Lymphödem umgehen kann. Denn aktuell merke ich, dass da einfach unglaublich viele Faktoren mit rein spielen, wie gut oder schlecht mein Ödem ist: welchen Sport ich mache, welche Auswirkungen dieser lang-, kurz- oder mittelfristig hat, ob ich dabei bandagiert bin oder nur Kompression trage, ob ich den Tag über viel gesessen bin, mein weiblicher Zyklus und Hormonhaushalt, meine Ernährung, Stressfaktoren, wie oft ich wöchentlich zur Drainage gehe, hohe Temperaturen im Sommer, etc. … wer kann das schon alles im Alltag ausprobieren, geschweige denn auswerten und Muster und Zusammenhänge erkennen? Dafür habe ich nicht die Zeit, geschweige denn mein Arzt, wenn ich ihm beschreibe, dass ich da subjektiv schon Zusammenhänge vermute… Eine KI kann das aber schon! Und sie kann mir dann vielleicht sogar hilfreiche Tipps geben, dass mir jetzt evtl. mal wieder Schwimmen im kühlen Badesee gut tun könnte. Oder ich lieber mal die Beine hochlegen soll.

    Und vielleicht ergeben sich daraus ja sogar noch Erkenntnisse über Zusammenhänge, die auch für andere Betroffene relevant sind…

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    • 17. April 2026 um 11:00
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    • #9

    Uli29 Ich kann dein Pessimismus nicht ganz verstehen, da nicht jeder Hackerangriff bedeutet, dass alle Daten weg sind. In der Regel ist es man seine Daten mehrfach validiert und schützt, um aus dem Weg zu gehen. Wenn wir grundsätzlich alles mit Pessimismus reagieren wären wir definitiv heute nicht wo wir sind.

    Mit freundlichen Grüßen

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    • 17. April 2026 um 11:20
    • Offizieller Beitrag
    • #10

    Die Hackerangriffe, die ich bisher erlebt habe, kommen in der Regel gar nicht in die Medien.

    In der Regel bedeuten sie, dass eine Klinik komplett funktionsunfähig wird, das komplette OP-Programm wird gestoppt, da es keinen Einblick mehr in die Patientendaten gibt. Es gibt ja keine Papierakten mehr.


    Ein großer europäischer Klinikkonzern laboriert seit Juni 2025 an den Folgen und ist immer noch nicht imstande, zum Normalbetrieb überzugehen.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 17. April 2026 um 11:37
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    • #11

    Ich selber arbeite in einem Großkonzern der 2025 auch einen Hackerangriff hatte. Von dem entstandenen Schaden mal abzusehen war unsere IT aber derartig gut vorbereitet, dass wir Kundendaten technisch keinerlei Ausfälle hatten. Genau das meine ich mit auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, man muss auch mal das positive an sowas sehen, dass man über vorhandene Strukturen Nachdenkt und auch gegebenenfalls verbessert. Auch da kann KI definitiv helfen. Wenn wir uns alle immer nur auf das Negative konzentrieren wäre das Leben ja nicht lebenswert. Aus Fehlern lernen, mit Neuheiten lernen umzugehen und eventuell auch aus dem neuen lernen.

    Mit freundlichen Grüßen

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    • 17. April 2026 um 11:42
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    • #12

    Stillstand ist Rückschritt.

    Mit freundlichen Grüßen

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    • 17. April 2026 um 12:01
    • Offizieller Beitrag
    • #13

    Kliniken sind deutlich schlechter vorbereitet als zum Beispiel die Lufthansa.
    Sprinter, es kommt sowieso so, wie es kommt.

    Ich arbeite mittlerweile seit 41 Jahren in deutschen Kliniken. Ich könnte Bücher damit füllen, mit Dingen die in den Jahrzehnten verbessert wurden!

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 17. April 2026 um 12:39
    • Offizieller Beitrag
    • #14

    Aber genau, da liegt ja das Problem Kliniken Handeln mit sensiblen Patientendaten. Die müssten eigentlich noch besser geschützt sein wie zum Beispiel eine Lufthansa.

    aber letztendlich liegt das immer alles daran, welches Budget zur Verfügung gestellt wird, um die IT sicherer zu machen und wie gesagt, aus meiner Sicht oder unserer Sicht kann da ki in vielen vielen Bereichen unterstützend wirken und auch Schwachstellen aufzeigen, die man dann optimieren kann.

    Mit freundlichen Grüßen

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    • 17. April 2026 um 16:19
    • Offizieller Beitrag
    • #15

    KyraK.

    In deinem vorletzen Absatz beschreibst du sehr viele Dinge, die unglaublich wichtig sind in der “Führung” eines Lymphödems. Aber ich komme zu einer anderen Schlussfolgerung: der größte Schatz für unser Lymphödem sind wir Patienten selber!

    Unsere Aufmerksamkeit, unser Fachwissen, unsere Gespräche in Lymphie-Selbsthilfegruppen, unser Selbstmanagement: nur wir sehen am Abend, was die unter der Bandagierung eingelegte Pelotte bewirkt hat ! Nur wir empfinden den Schmerz einer zu festen Bandagierung!

    Freundliche Grüße

    Uli29

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    • 17. April 2026 um 16:35
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    • #16
    Zitat von Sprinter

    Stillstand ist Rückschritt.

    Offen bleiben, prüfen, verbessern – so entsteht echter Fortschritt.

    Freundliche Grüße CR1
    Christiana Rothhardt
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  • KyraK.
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    • 17. April 2026 um 17:22
    • #17
    Zitat von Uli29

    KyraK.

    In deinem vorletzen Absatz beschreibst du sehr viele Dinge, die unglaublich wichtig sind in der “Führung” eines Lymphödems. Aber ich komme zu einer anderen Schlussfolgerung: der größte Schatz für unser Lymphödem sind wir Patienten selber!

    Unsere Aufmerksamkeit, unser Fachwissen, unsere Gespräche in Lymphie-Selbsthilfegruppen, unser Selbstmanagement: nur wir sehen am Abend, was die unter der Bandagierung eingelegte Pelotte bewirkt hat ! Nur wir empfinden den Schmerz einer zu festen Bandagierung!

    Na klar! 😊 welche Maßnahmen ich ergreife und was mir in welcher Situation gut tut, und natürlich auch, was gerade überhaupt machbar ist, entscheide ich selbst und das würde ich auch niemals abgeben (weder an Mensch, noch an KI). Aber um „the bigger picture“ und all die Möglichkeiten, die ich habe, nicht aus den Augen zu verlieren und vielleicht auch neue Aspekte meiner individuellen Erkrankung kennen zu lernen, können mich sowohl eine KI als natürlich auch andere Menschen (wie zum Beispiel hier im Forum 😉) unterstützen.

    Diese Diskussion hier ist ja auch deswegen so wichtig, weil wir uns mit KI auseinander setzen müssen, um nicht kopflos und völlig unkritisch irgendwelchen Datensätzen hinterherzurennen.

  • Uli29
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    • 17. April 2026 um 17:36
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    • #18

    Worüber ich unheimlich froh bin, dass sind die Leitlinien, besonders die Sk3-Leitlinien. Weiterhin die Fachverbände, die die Mindestanforderungen vorgeben.
    Ein Problem ist natürlich, wenn diese nicht eingehalten werden. Wie vermutlich bei der 20-jährigen Frau, die 2022 in Wien bei einer Liposuktion starb. Oder der 18 jährige , der in Hamburg bei einer 8 stündigen Op in einer Zahnarztpraxis starb.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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  • Dr. Martin
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    • 18. April 2026 um 10:36
    • #19

    Wer die spätere Beurteilung von Oppenheimer zu seinen Entwicklungen kennt sollte jetzt Altman ( KI) genau zuhören.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
    Földiklinik Tel. 07652-124-0
    https://www.foeldiklinik.de/

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    • 18. April 2026 um 13:26
    • Offizieller Beitrag
    • #20
    Zitat von Dr. Martin

    Altman ( KI)

    Sam Altman – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Freundliche Grüße CR1
    Christiana Rothhardt
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