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Ödeme durch Tamoxifen?

  • BunnyM
  • 21. April 2026 um 10:56
1. offizieller Beitrag
  • BunnyM
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    • 21. April 2026 um 10:56
    • #1

    Hallo!

    Kurz zur Vorgeschichte: 53 Jahre, Mamma CA li2023 und Mastektomie, danach Einnahme Tamoxifen, seit Winter 2023 schmerzhafte Flüssigkeitseinlagerungen über den Körper verteilt und Gelenkschmerzen. Durch den Körper "wandernde" starke Verspannungen und gelegentlich Entzündungen bislang unklarer Ursache z.B. an den Leisten. Rheuma und Schilddrüsenprobleme wurden ausgeschlossen. Regelmässig Physio hilft bei den Verspannungen, aber sie hören nicht auf. Nach bestem Wissen und Gewissen tumorfrei. Ernährung sehr gesund und die hier zu lesenden Empfehlungen berücksichtigend. Bewegung ebenfalls in den Alltag integriert (war auch vorher schon so).

    Mir wurde klar gesagt, ein klassisches Lymphödem verursacht keine Schmerzen. Aber ich habe eben kein Stadium 4 Lymphödem, sondern mehr oder weniger im ganzen Körper mehr Flüssigkeit (zeigt sich auch in +2-3 kg Gewichtszunahme). Lymphdrainage lindert temporär, aber auch hier, so lange Ursache nicht klar, hören die Beschwerden nicht auf.

    Das ganze Forum durchforstet und dabei folgende zwei Punkte gefunden, die damals aber nicht mehr weiter ausgeführt wurden:

    1. "tamoxifeninduziertes Ödem": Wer diganostiziert das und wie ist dies behandelbar?
    2. Gegebenfalls phlebologische oder endokrinologische Untersuchungen: wann sind diese angeraten? Wer macht das in der Nähe von Freiburg?

    Vielen Dank!

  • Kunigunde
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    • 21. April 2026 um 17:41
    • #2

    Flüssigkeitsansammlung ist eine mögliche Nebenwirkung von Tamoxifen.

    Eventuell mit dem Onkologen über eine Alternative sprechen. Aber wahrscheinlich gibt es keine, also heißt es damit zu leben, bis das Tamoxifen wieder abgesetzt werden kann 🤷‍♀️

  • Kunigunde
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    • 22. April 2026 um 10:20
    • #3

    Ps: Die Gelenkschmerzen lassen sich übrigens auch durch Tamoxifen erklären. Sie können sehr ähnlich wie bei Rheuma sein (z.B. typischer Anlaufschmerz)

    Ein anderer möglicher Ansprechpartner wäre übrigens der Gynäkologe.

    Viel Erfolg und berichte gerne weiter!

  • Dr. Martin
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    • 22. April 2026 um 10:47
    • #4

    Rücksprache mit dem gynäkologischen Onkologen da Tamoxifen Nebenwirkungen , wie schon geschrieben, u.a. Ödeme und Gelenkschmerzen sein können

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
    Hinterzarten
    Földiklinik Tel. 07652-124-0
    https://www.foeldiklinik.de/

  • BunnyM
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    • 29. April 2026 um 16:39
    • #5

    Okay, vielen Dank, Gynäkologin und Onkologe bestätigen beide, es könnte das Tamixofen sein. Keine Alternative angeraten. Was kann ich also tun, um die Nebenwirkungen in den Griff zu bekommen - wenn ich nicht einfach die Therapie abbrechen will? Wer hat Erfahrungen, welche Ansprechpartner?

  • Uli29
    Moderator
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    • 29. April 2026 um 20:03
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    Ansprechpartner wäre da der Hausarzt, der Onkologe, ein Internist, ein Pharmakologe, der Apotheker. Sicher nicht ein Forum medizinischer Laien.

    Und bitte keinesfalls das Tamoxifen absetzen.

    Freundliche Grüße

    Uli29

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