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Heparinspritze bei Erysipel

  • AxBr
  • 1. Juni 2026 um 09:38
1. offizieller Beitrag
  • AxBr
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    • 1. Juni 2026 um 09:38
    • #1

    Hallo! Wie sind denn hier die Meinungen, Erfahrungen und Handhabung zu einer einer Verwendung von Heparin während eines akuten Erysipels. Meine Ärzte sind unterschiedlicher Meinung. Meine Fachklinik empfiehlt es nicht grundsätzlich, in diversen Abhandlungen gibt es schon Empfehlungen dazu, allerdings ist mir nicht klar, ob das nur für schwere Fälle gilt, die auch stationär behandelt werden müssen.

  • Dr. Martin
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    • 1. Juni 2026 um 10:50
    • #2

    Bei schweren Erysipelen , die ggfs. mehrtägige Bettruhe erforderlich machen , als Thromboseprophylaxe sinnvoll.

    Wichtig ist die manchmal erforderliche Differentialdiagnopse " Thrombose " auszuschliessen.

    -Ich habe selber in meiner Radiologiezeit mehrere Pat. mit Thromboseverdacht zur Phlebographie überwiesen bekommen , die ein Errysipel hatten-

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
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  • AxBr
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    • 1. Juni 2026 um 11:05
    • #3

    Vielen Dank für die schnelle Info. Dann habe ich das doch richtig interpretiert bzw. somit ist auch die Empfehlung der Fachklinik sinnvoll, nach der ja auch bei sicherem Anschlagen des Penicillin sowohl MLD als auch Kompression wieder aufgenommen werden und somit ja auch keine strikte Bettruhe mehr angesagt ist.

  • Uli29
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    • 1. Juni 2026 um 12:51
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Man sollte aber die Form der Thromboseprophylaxe sorgfältig besprechen, Heparin hat gefürchtete Nebenwirkungen.

    MIT der Indikation zur Thromboseprophylaxe bin ich sehr großzügig

    Freundliche Grüße

    Uli29

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Dr. Markus Killinger
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    • 1. Juni 2026 um 18:29
    • #5
    Zitat von Uli29

    Man sollte aber die Form der Thromboseprophylaxe sorgfältig besprechen, Heparin hat gefürchtete Nebenwirkungen.

    MIT der Indikation zur Thromboseprophylaxe bin ich sehr großzügig

    Zur Einordnung:

    Die gefürchtete Nebenwirkung (HIT, heparin- induzierte Thrombozytopenie) ist allerdings selten und Abhängig von den Operationen zB. Herzoperationen bis 5% Risiko und Gefäßoperationen 0,5-1% Risiko! Es gibt auch eine milde Variante HIT1 und eine schwere Variante HIT2.

    Das Risiko kann nochmals um den Faktor 10! reduziert werden, wenn niedermolekulares Heparin wie Lovenox, Enoxaparin, Celxane, Fragmin, Inhixia etc. verordnet wird (dies ist auch eigentlich der Standard!)


    Also keine Sorge vor der Anwendung, wenn die Notwendigkeit besteht!

    Freundliche Grüße,
    Dr. med. univ. Markus Killinger

    Arzt für Allgemeinmedizin
    Lymphologische Sprechstunde
    http://www.dr-killinger-angerberg.com/praxis

  • Uli29
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    • 1. Juni 2026 um 19:07
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    Ja, mir war es wichtig auf die Alternativen hinzuweisen!

    Danke !

    Freundliche Grüße

    Uli29

    • Vorheriger offizieller Beitrag

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