Liebes Forum,
Ich bin neu hier und wie so viele, auf der Suche nach Hinweisen und Möglichkeiten zu meiner Problematik.
Ich bin gut eingestellte Typ 1 Diabetikerin seit 25 Jahren und hatte vor 9 Jahren einen Arbeitsunfall, bei welchem ich mir den Steiß gebrochen habe- hinzu kam ein deutliches Ödeme auf der rechten Oberschenkelaußenseite durch den Sturz auf Eis. Ich war damals 6 Monate krank geschrieben, habe fleißig Physiotherapie/Osteopathie/Strombehandlung verfolgt um wieder auf die Beine zu kommen trotz starker Schmerzen.
Weil es sich um einen Arbeitsunfall handelte, gab es zahlreiche Nachkontrollen (bis 1,5 Jahre später) und 4 MRT's, weil ich immer wieder angab unter Schmerzen vorallem am Steiß und Oberschenkel zu leiden. Auch die Schwellung an der Oberschenkelaußenseite ist nie ganz verschwunden. Es gab ein Gutachten dazu und etliche Arztvorstellungen- letztendlich wurde der BG-Fall eingestellt. Ein minimales Knochenmarködem könne meine Beschwerden nicht erklären hieß es. Ich war ratlos und deprimiert- gleichzeitig bin ich sehr sportlich, positiv denkend und war der Überzeugung, dass sich das mit der Zeit vielleicht gibt.
Doch auch Jahre später habe ich chronische Schmerzen im Steiß und an der besagten Stelle im Oberschenkel. Seit letzten Jahr bemerkte ich erstmals,- dass mein re.Bein zeitweise geschwollen ist. Zunächst der Oberschenkel (die Hose passte nicht mehr gut auf der einen Seite) und ich bekam Knieschmerzen und Beschwerden beim joggen. Teilweise war Knie und Fußrücken am Abend geschwollen.
Die Situation spitzte sich zu, als ich vor 6 Monaten notfallmäßig in die Klinik musste mit starken Leistenschmerzen rechts, mit deutlich sichtbarer Schwellung oberhalb der Leiste und Schmerzen und Schwellung im Schambereich rechts und Schmerzen und Schwellung im gesamten re.Bein. Alles wurde ausgeschlossen (Thrombose, Leistenbruch, gynäkologisches) und ich ratlos und immer noch mit Beschwerden entlassen.
Im neuen veranlassten MRT des Beckens sieht man keinen Fokus- nur minimal kleine Lymphknoten in der Leiste - wobei dort der Fokus auf Ausschluss eines Leistenbruchs lag.
Aktuell werden die Schmerzen, Schwellungen und Spannungsgefühle im Bein und Leiste stärker. Meine Hausärztin schiebt es auf den BG Fall und weiß nicht wie sie mir helfen kann. Was kann ich tun um langfristig weniger Beschwerden zu haben und was hat es mit der Schwellung in der Leiste auf sich? Könnte es auch ein Zusammenhang mit einer erfolgten Sectio vor 10 Jahren geben?
Ich wohne nahe Dresden und würde mich auch über mögliche ärztliche Ansprechpartner freuen.
Bestem Dank fürs Lesen!