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Lymphödem Rechtes Bein-Leiste-Schambereich

  • Anne 2026
  • 29. Juni 2026 um 11:30
1. offizieller Beitrag
  • Anne 2026
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    • 29. Juni 2026 um 11:30
    • #1

    Liebes Forum,

    Ich bin neu hier und wie so viele, auf der Suche nach Hinweisen und Möglichkeiten zu meiner Problematik.

    Ich bin gut eingestellte Typ 1 Diabetikerin seit 25 Jahren und hatte vor 9 Jahren einen Arbeitsunfall, bei welchem ich mir den Steiß gebrochen habe- hinzu kam ein deutliches Ödeme auf der rechten Oberschenkelaußenseite durch den Sturz auf Eis. Ich war damals 6 Monate krank geschrieben, habe fleißig Physiotherapie/Osteopathie/Strombehandlung verfolgt um wieder auf die Beine zu kommen trotz starker Schmerzen.

    Weil es sich um einen Arbeitsunfall handelte, gab es zahlreiche Nachkontrollen (bis 1,5 Jahre später) und 4 MRT's, weil ich immer wieder angab unter Schmerzen vorallem am Steiß und Oberschenkel zu leiden. Auch die Schwellung an der Oberschenkelaußenseite ist nie ganz verschwunden. Es gab ein Gutachten dazu und etliche Arztvorstellungen- letztendlich wurde der BG-Fall eingestellt. Ein minimales Knochenmarködem könne meine Beschwerden nicht erklären hieß es. Ich war ratlos und deprimiert- gleichzeitig bin ich sehr sportlich, positiv denkend und war der Überzeugung, dass sich das mit der Zeit vielleicht gibt.

    Doch auch Jahre später habe ich chronische Schmerzen im Steiß und an der besagten Stelle im Oberschenkel. Seit letzten Jahr bemerkte ich erstmals,- dass mein re.Bein zeitweise geschwollen ist. Zunächst der Oberschenkel (die Hose passte nicht mehr gut auf der einen Seite) und ich bekam Knieschmerzen und Beschwerden beim joggen. Teilweise war Knie und Fußrücken am Abend geschwollen.

    Die Situation spitzte sich zu, als ich vor 6 Monaten notfallmäßig in die Klinik musste mit starken Leistenschmerzen rechts, mit deutlich sichtbarer Schwellung oberhalb der Leiste und Schmerzen und Schwellung im Schambereich rechts und Schmerzen und Schwellung im gesamten re.Bein. Alles wurde ausgeschlossen (Thrombose, Leistenbruch, gynäkologisches) und ich ratlos und immer noch mit Beschwerden entlassen.

    Im neuen veranlassten MRT des Beckens sieht man keinen Fokus- nur minimal kleine Lymphknoten in der Leiste - wobei dort der Fokus auf Ausschluss eines Leistenbruchs lag.

    Aktuell werden die Schmerzen, Schwellungen und Spannungsgefühle im Bein und Leiste stärker. Meine Hausärztin schiebt es auf den BG Fall und weiß nicht wie sie mir helfen kann. Was kann ich tun um langfristig weniger Beschwerden zu haben und was hat es mit der Schwellung in der Leiste auf sich? Könnte es auch ein Zusammenhang mit einer erfolgten Sectio vor 10 Jahren geben?

    Ich wohne nahe Dresden und würde mich auch über mögliche ärztliche Ansprechpartner freuen.


    Bestem Dank fürs Lesen!

  • grafit
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    • 29. Juni 2026 um 23:15
    • #2

    Hallo Anne,

    gibt es, z.B. im Labor Anhaltspunkte für ein entzündliches Geschehen, d.H. erhöhte Entzündungszeichen im Blut. Denkbar wären auch chron entzündliche Veränderungen im Knochen, z.B. nach Trauma, oder auch, bei großflächigen stumpfen Traumata, Verletzung von Lymphgefäßen. Auf dieser Schiene würde ich erstmal weitere Diagnostik betreiben.

    Ist das Becken-MRT mit Kontrastmittel erfolg? Wo ist das Knochenödem?

    Die Schwellung beginnend am Oberschenkel, jetzt sich weiter Fußwärts fortsetzend? Spricht für sekundäres Lymphödem.

    Gibt auch szintigrafische Verfahren zur Entzündungsdiagnostik.

    Ev. Vorstellung an einer Uniklinik in der Nähe. Nicht aufgeben, da muss eine Ursache zu finden sein, und dann auch eine Therapiemöglichkeit

  • grafit
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    • 29. Juni 2026 um 23:26
    • #3

    Natürlich muss auch eine gynäkologische Ursache ausgeschlossen werden

  • Dr. Martin
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    • 30. Juni 2026 um 11:52
    • #4

    Wurde wegen der Schmerzen auch einmal ein Neurologe hinzugezogen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
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  • Uli29
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    • 30. Juni 2026 um 12:54
    • Offizieller Beitrag
    • #5

    Du hast seit 25 Jahren einen DM Typ 1.

    Wurde jemals auf Polyneuropathie untersucht?

    Freundliche Grüße

    Uli29

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Dr. Martin
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    • 2. Juli 2026 um 12:14
    • #6

    Bei den Leisten-Beinschmerzen sollte auch an eine-diabetesassiziierte- Mononeuritis gedacht werden.Auch deshalb zum Neurologen

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Peter Martin

    Chefarzt Földiklinik i.R.
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  • Anne 2026
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    • 2. Juli 2026 um 21:47
    • #7

    Liebes Forum- danke für die Rückmeldungen!

    Gynäkologisch wurde alles abgeklärt und auch neurologisch bzgl Nervenschäden bin ich im Diabeteszentrum zur jährlichen Kontrolle- auch da keine Auffälligkeiten. Mei Blutzucker ist seit 25 Jahren stabil eingestellt.

    Das Knochenödem war damals beim Sturz im Steißbereich und Oberschenkel Außenseite. Ein MRT mit Kontrastmittel wurde nie durchgeführt.

    Ich habe gestern eine aktuelle Überweisung von meinem Diabetologen zum Venenzentrum bekommen mit bitte um Abklärung ob Lymphödem usw. Da wede ich schauen.... Ich mutmaße immer noch, dass der Ursprung sehr wahrscheinlich das länger zurückliegende Trauma am Steiß ist.

    Ist das nach Trauma üblich?- Und was gibt es da für Möglichkeiten?

    Beste Grüße

  • Uli29
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    • 3. Juli 2026 um 07:19
    • Offizieller Beitrag
    • #8

    Hast du denn den Neurologen mit den Beschwerden und Fragen konfrontiert, die du uns hier gestellt hast und die hier von uns geäußert wurden?

    Freundliche Grüße

    Uli29

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • grafit
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    • 8. Juli 2026 um 21:03
    • #9

    Hallo Anne,

    je nachdem was die Abklärung im Venenzentrum ergibt, halte auch ich das Trauma für die wahrscheinlichste Ursache.

    Natürlich gibt es da therapeutische Möglichkeiten mit Entstauungstherapien, z. B. Lymphdrainage, Kompressionsstrumpf, Physiotherapie, Hydrotherapie, Elektrotherapie, etc. Am besten in einem darauf spezialisierten Zentrum.

    Je nach Lokalisation der Barriere für den Lymphabfluss kann man diese therapeutisch umgehen, .

    Berichte über das Ergebniss des Venenzentrums.

    VG Gerd

  • grafit
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    • 8. Juli 2026 um 21:09
    • #10

    Lymph-MRT wäre eventuell zur Lokalisation der Barriere hilfreich

  • Anne 2026
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    • 8. Juli 2026 um 21:15
    • #11

    Danke für Eure Gedanken! Ich übe mich im Geduld- gehe gerade wieder mehr dem Sport nach, trotz Schmerzen und habe nächste Woche einen Termin im Lymphzentrum! Der Neurologe ist im Bilde über den "Zustand". Ich melde mich danach dazu.


    LG Anne

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