- Offizieller Beitrag
Kompressionsstrümpfe sind ein zentraler Bestandteil der Behandlung eines Lymphödems. Sie helfen dabei, die angesammelte Lymphflüssigkeit im Gewebe zu reduzieren und verhindern, dass sich erneut starke Schwellungen bilden.
Warum sind Kompressionsstrümpfe bei Lymphödemen wichtig?
- Reduzieren Schwellungen und halten den Therapieerfolg nach der Manuellen Lymphdrainage.
- Unterstützen den Lymphabfluss.
- Lindern Spannungsgefühle und Schmerzen.
- Verbessern die Beweglichkeit im Alltag.
- Können das Risiko von Hautveränderungen und Entzündungen (z. B. Erysipel) verringern.
Welche Kompression ist geeignet?
Bei einem Lymphödem werden in den meisten Fällen flachgestrickte, maßgefertigte Kompressionsstrümpfe verordnet. Sie bieten:
- eine hohe Stabilität,
- eine optimale Druckverteilung,
- eine bessere Anpassung an die Körperform,
- und verhindern das Einschnüren in Hautfalten.
Worauf sollte man achten?
- Die Versorgung sollte immer individuell vermessen werden – idealerweise nach einer Entstauungsphase.
- Kompressionsstrümpfe sollten täglich getragen werden, sofern ärztlich empfohlen.
- Regelmäßige Hautpflege schützt die Haut vor Austrocknung.
- Bei Veränderungen der Schwellung oder einer schlechten Passform sollte das Sanitätshaus die Versorgung überprüfen.
Hersteller flachgestrickter Kompressionsversorgung
Zu den bekannten Anbietern gehören unter anderem:
- medi
- Bauerfeind
- JOBST
- Juzo
- SIGVARIS
- Ofa Bamberg
- Lohmann & Rauscher (ReadyWrap® als Alternative in bestimmten Situationen)
Weitere Informationen rund um Kompression, Hersteller und die Behandlung von Lymphödemen findest du auf http://www.lymphnetzwerk.de/.