Hallo, Blume 1905!
Ich hoffe, Du hast inzwischen gehandelt!!!
Eindringlicher kann man doch nicht auf mögliche Komplikationen hinweisen!!!
Ich weiß von einem Fall mit tödlichem Ausgang nach Lungenembolie!!!
Alles Gute 🍀
Hallo, Blume 1905!
Ich hoffe, Du hast inzwischen gehandelt!!!
Eindringlicher kann man doch nicht auf mögliche Komplikationen hinweisen!!!
Ich weiß von einem Fall mit tödlichem Ausgang nach Lungenembolie!!!
Alles Gute 🍀
Mittlerweile sind mehr als 8 Wochen seit der OP (Einsetzen einer Inversen Schulterprothese) vergangen, und ich bin sehr zufrieden! Die Schmerzen sind weg, und die Beweglichkeit der Schulter wird kontinuierlich besser! Direkt - noch im OP - wurde der Arm mit einer Kurzzugbinde gewickelt und zur Eysipel-Prophylaxe 4 Tage 3xtgl. Cefuroxim 1500 mg i.v. gegeben und anschließend 3 Wochen 3x tgl. 500 mg Cefuroxim eingenommen. Eine Verschlechterung der Lymphstörung nach dem Eingriff ist nahezu ausgeblieben - außer am Oberarm im Narbenbereich. Dort wird aktuell noch sehr intensiv mit MLD gearbeitet. Solange ich meine Armbestrumpfung noch nicht tragen konnte (etwa 5 Wochen), habe ich nicht gewickelt, sondern eine Ready Wrap Arm- und Hand-Versorgung getragen - völlig problemlos auch in der Orthese „unterzubringen“! Die Kosten dafür hat meine Barmer EK nach Verordnung durch meine Gynäkologin, die auch die Armstrumpf-Verordnungen ausstellt, übernommen.
Im kommenden Frühjahr möchte ich dann noch eine intensive Ambulante Reha machen - Beantragung läuft.
❤️liche Grüße, Lymphannette
Vielen Dank für die Tipps, Uli29! Bin dran und kümmere mich schnellstmöglich!
Lymphannette
Nach ziemlich genau 4 Monaten knüpfe ich noch einmal an meine im März geschilderte Problematik an. Die nun doch unvermeidliche Schulter-OP ist für den 17.9.2025 bei einem Schultergelenkspezialisten in Hannover in Form einer „Inversen Schulterprothese“ vorgesehen. Um einem Erysipel entgegenzuwirken, wird der Eingriff parallel antibiotisch behandelt.
Das größere Problem besteht für mich in der Lymphstörung bzw. in der weiteren Vorgehensweise in Bezug auf Lymphdrainage. Für mein Verständnis muss die MLD möglichst schnell nach der OP wieder weitergehen - noch vor der Mobilisierung des operierten Armes - diese soll - theoretisch - in der 3. Woche danach beginnen. Ich gehe davon aus, dass noch während des 3 - 4 tägigen Klinikaufenthaltes mit der MLD begonnen wird, werde dies aber beim Vorgespräch am 2.9. ansprechen. Ein weiteres Problem wird sein, dass ich zunächst meine konsequent getragene Bestrumpfung nicht werde tragen können, da beim Anziehen selbst mit Anziehhilfe viel Kraft erforderlich ist. Ich werde also wickeln müssen - was ich ja in der Földi-Klinik bei meinem Aufenthalt 2013 auch lernen durfte!
Es liegt also ein riesiger Berg vor mir, wie man sich vorstellen kann!
Ich schreibe dies alles so ausführlich, weil es vielleicht jemanden gibt, der Ähnliches hinter sich hat und berichten kann. Ja, ich weiß natürlich auch, dass jeder Fall individuell und für sich zu betrachten ist.
❤️liche Grüße, Lymphannette
Einen Tipp aus eigener Erfahrung möchte ich unbedingt betragen:
Es ist nicht ganz leicht, schnell eine stationäre Rehamaßnahme durch den entsprechend zuständigen Kostenträger zu bekommen. Jahrelange Erfahrungen mit Ablehnungen, Einsprüchen etc. haben mich dazu gebracht, einem Sozialverband ( VdK, SoVD - vielleicht gibt’s noch weitere?) beizutreten. Dort hilft die entsprechende Abteilung schon bei der richtigen „hieb- und stichfesten“ Formulierung des Antrags. Als Laie fehlt einem i. d. R. die Kenntnis im „Paragrafendschungel“.
Übrigens: Wenn Du einen spezialisierten Arzt in „nur“ zwei Stunden Entfernung hast, darfst Du Dich glücklich schätzen!
Viel Glück und alles Gute!
Vielen Dank für die schnelle, hilfreiche Rückmeldung!
Lymphannette
Guten Tag, meine Frage ist folgende: sollte man während der Antibiotika-Einnahme bei einem Erysipel mit der MLD pausieren? Evtl. auch noch danach? Über eine zeitnahe Antwort würde ich mich sehr freuen.
Annette
Diagnose Omarthrose/Humeruskopfnekrose am Arm mit Lymphödem - hat jemand Erfahrung mit dieser "Kombination"?
Guten Tag,
ich habe kürzlich o.g. Diagnose erhalten - mit einer MRT bestätigt. Nach Mamma-Ca re (OP Brust erhaltend mit Entfernen v. 28 Lymphknoten, Chemo, Bestrahlungen) trat 4 Monate nach der OP im April 2008 ein Lymphödem am rechten Arm auf. Bis Ende 2019 hatte ich ca. 2x/Jahr ein Erysipel (einmal z.B. nach einer Cortisonspritze zur Behandlung einer sehr schmerzhaften Schleimbeutelentzündung am Schultergelenk) - seitdem ist "Ruhe".
Ich erhalte 2x/Woche 45 Min. MLD und habe in Abständen von 2 - 3 Jahren mehrere Rehamaßnahmen hinter mir. Das Lymphödem ist relativ gut im Griff. Nun traten vor ca. eineinhalb Jahren Schulterschmerzen auf - Tendenz zunehmend.
Seitdem erhalte ich regelmäßig KG, gehe einmal die Woche zum Rehasport und sorge insgesamt für ausreichend Bewegung meines gesamten Körpers. Wenn es allzu schmerzhaft wird, helfe ich mir mit Voltaren Tabletten.
O.g. MRT ergab dann Anfang Februar die genaue Diagnose.
Kennt jemand einen Facharzt, der mir helfen kann? Gibt es Möglichkeiten eines Eingriffs, der das geschädigte Lymphsystem schont und nicht nicht "ausufern" lässt? Aufgrund der Erfahrung nach der Cortisonspritze habe ich Angst vor einem chirurgisches Eingriff an der Schulter.
Vielleicht kann mir jemand helfen - vielen Dank im Voraus!
Lymphannette